|
Brasilien gehört bis heute zu den
Ländern mit den grössten Edelsteinvorkommen.
Von Smaragden, Saphiren, Rubinen, Opalen und Topasen bis zu 18karätigem
Gold kann man hier fast alles preisgünstiger erwerben als bei uns
zu Hause. Allerdings ist auch das Risiko grösster, einem unseriösen
Geschäft zum Opfer zu fallen. Die Märkte quellen vor Steinen "Made
in Occident" über. Im Unterschied zu den Imitationen besitzen
manche synthetischen Steine seit Ende des 19.Jh. dieselben physikalischen
und optischen Merkmale wie die echten. Selbst für Kenner wird es
immer schwieriger, echte von unechten Steinen zu unterscheiden.
Wer grosse Summen anlegen will, sollte auf jeden Fall ein Analyse-Zertifikat
eines anerkannten Edelsteinlabors fordern. Am besten ist man noch
beraten, bei den beiden grossen Marktführern "H.Stern"
und "Amsterdam
Sauer" zu kaufen.
Ein Klassiker bei ahnungslosen Reisenden: das Netz "guter Adressen".
Es fängt alles mit einem eigentlich recht sympathischen Händler
an, einem gemütlichen Plausch bei einer Tasse Tee... Wichtig ist
auch zu wissen, dass ein Edelstein einen Markt haben muss, soll er
den Gegenwert eines Teils der Ersparnisse darstellen. Wie viele
echte Qualitäts-Edelsteine verkommen als Ladenhüter, weil ihre Farbe,
ihre Schattierung, ihr Gewicht oder ihre Form gerade nicht gefragt
sind; das zu beurteilen, ist eine wahre Kunst.
Beim Kauf auf der Strasse oder einem offenen Markt trifft man meistens
Imitationen oder bestenfalls einfache Halbedelsteine an. Diese können
jedoch auch schön sein und ihren Zweck als kleines Souvenir ebenfalls
erfüllen.
|
|



















 |