BRASILIEN IN XXL - REISEN & INFORMATIONEN                   



  
 STARTSEITE

 
   REISEPROGRAMME 

 
   FLÜGE NACH BRASILIEN

   HOTELS & POUSADAS

 
   BRASIL DELUXE

 
  MIETWAGEN

 
  MIETWAGENTOUREN

 
  INCENTIVE & EVENTS

 
  SEHENSWERTES

 
   KARNEVAL

 
  REISETIPS & INFOS

 
  REISEVERSICHERUNGEN

____________________________

    DAS LAND BRASILIEN

    LEBEN IN BRASILIEN

 
 
 GESCHICHTE

 
 
 BEVÖLKERUNG

 
  BILDUNG, KULTUR & KUNST

 
 
 KULINARISCHES

 
 
 POLITIK

 
  
WIRTSCHAFT

 
 
 INDUSTRIE & HANDEL

 
  BUSINESS-SERVICE

____________________________

    BILDBÄNDE

 
  
GUIAS & KARTEN

 
  
BÜCHER

 
 
 UNSER SERVICE

 
 
 KONTAKT

 
 
 DATENSCHUTZ

 
 
 ANBIETERKENNZEICHEN

Binnenmarkt

   
     

Die Binnenwirtschaft konnte im Jahr 2000 ein Wachstum von 4% verzeichnen. Diese positive Entwicklung ist massgeblich auf die Ausweitung der industriellen Produktion (6,5%) zurückzuführen. Darunter fallen die Bereiche Maschinenbau, Transportmaterial, Erzbergbau, Metallverarbeitung, Elektroartikel und Telekommunikationsanlagen.

Auch im Agrarsektor war im vergangenen Jahr ein Aufschwung zu verzeichnen. Die Ernteerträge beliefen sich im Jahr 2000 auf 85,7 Millionen Tonnen - ein Wachstum um 45% im Vergleich zum Beginn der neunziger Jahre. Dieser Zuwachs beruht hauptsächlich auf einer gesteigerten Produktivität, u.a. bei der Anpflanzung von Reis, Bohnen, Soja und Weizen.

Das Wirtschaftswachstum hat landesweit zu einer erheblichen Senkung der Arbeitslosenquote geführt, die von 8,2% im Jahr 1999 auf 7,1% im Jahr 2000 gefallen ist – der niedrigste Wert seit drei Jahren. So konnten die Lohnmasse im vergangenen Jahr gesteigert und der Mindestlohn angehoben werden, ohne dass sich dies in nennenswertem Masse auf die Produktionskosten ausgewirkt hätte.

Trotz der Erhöhung der Steuern und öffentlichen Abgaben sowie der Brennstoffpreise hat die Inflationsrate das zu Beginn des Jahres von der Regierung aufgestellte Inflationsziel erfüllt und ist leicht unter 6% geblieben. Dies bedeutete im Verlauf des Jahres 2000 eine Senkung um 33% im Vergleich zu 1999, als die Preissteigerungsrate bei 8,9% lag.

Das zweite Jahr in Folge hatten die konsolidierten öffentlichen Haushalte (sowohl auf Ebene des Bundes als auch der Bundesstaaten) einen deutlichen Primärüberschuss zu verzeichnen: 3,1% des BIP 1999 (31 Milliarden R$) und 3,6% des BIP 2000 (38,2 Mrd. R$), so dass im letzten Jahr die mit dem IWF vereinbarte Zielvorgabe noch überschritten werden konnte. Das so erzielte Sparaufkommen wurde für die Zahlung der internen öffentlichen Schulden verwendet, was u.a. die notwendigen Rahmenbedingungen für die Senkung der Leitzinsen schuf. Der SELIC-Leitzins der Zentralbank schloss das Jahr nominal bei 15,75%, real bei 9,2% ab.

Die nach wie vor recht hohe öffentliche Nettoverschuldung (563,2 Mrd. R$ bzw. 49,5% des BIP) ist seit dem dritten Quartal des vergangenen Jahres zurückgegangen, u.a. auch dank des Vertrauens der Kapitalmärkte in die Wirtschaftspolitik der Regierung. Die hohen Primärüberschüsse mit gleichzeitig fallenden Zinssätzen haben eine Verlängerung der Laufzeit für die aus der Vergabe von Wertpapieren entstandene Staatsschuld über zwei Jahre hinaus ermöglicht. Der gleichzeitige schrittweise Übergang von variablen zu festen Zinssätzen konnte zu einem deutlichen Imagegewinn der Staatsanleihen beitragen.

In Brasilien hat der Zufluss an ausländischen Investitionen stark zugenommen, bedingt durch Grossprojekte in der Automobil-, Stahl-, Bergbau-, Papier- und Zelluloseindustrie sowie im Ausbau der Infrastruktur. Die Investitionsrate ist von 18,7% im Zeitraum von 1991-1993 auf 20,7% von 1997-1999 angewachsen.

Übersicht
Aktuelles
Wirtschaft
Aussenwirtschaft
Landwirtschft
Binnenmarkt
Arbeitsmarkt
Finanzierung & Zinsniveau
Forschung
Bank- & Finanzsystem
Edelsteine
Logistik
Mercosur
Organische Lebensmittel
Privatisierung
Rüstung
Steuern
Übersetzungen
Wirtschaft nach Regionen

Copyright © brasilien.de ReiseService 1999-2011Brüel