3 Spiele / 1 Sieg / 0 Unentschieden / 2 Verloren
1 Tor: Garrincha, Pelé, Tostão und Rildo
12.Juli 1966 Brasilien - Bulgarien 2:0
Mannschaft:
Gilmar, Djalma Santos, Bellini, Altair, Paulo Henrique, Denilson, Lima,
Garrincha, Alcindo, Pelé und Jairzinho - Trainer: Vicente Ítalo Feola
Tore: Pelé 15`und Garrincha 63`
15.Juli 1966 Brasilien - Ungarn 1:3
Mannschaft:
Gilmar, Djalma Santos, Bellini, Altair, Paulo Henrique, Lima, Gérson,
Garrincha, Alcindo, Tostão und Jairzinho -
Trainer: Vicente Ítalo Feola
Tore: Tostão 14`
19.Juli 1966 Brasilien - Portugal 1:3
Mannschaft:
Manga, Fidélis, Brito, Orlando Peçanha, Rildo,
Denilson, Lima, Jairzinho, Silva, Pelé und Paraná - Trainer: Vicente Ítalo
Feola
Tore: Rildo 73`
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Bei dieser WM wurde die brasilianische Mannschaftsaufstellung durch
sportpolitische Einflüsse beeinträchtigt. Alle größeren brasilianischen
Vereine wollten die WM für ihre Spieler als Bühne benutzen. In den letzten
Monaten der Vorbereitung, musste Trainer Vicente Feola mit 46 Spielern
arbeiten, von denen er schließlich nur 22 mit nach England nehmen konnte.
Dies führte zu internen Streitigkeiten und psychischer Belastung und schlug
sich in einer der bis dato schlechtesten Darbietungen Brasiliens bei einer
Weltmeisterschaft nieder: Brasilien schied als amtierender Weltmeister
bereits in der Vorrunde aus. Die überalterte Mannschaft war nach dem
verletzungsbedingten Ausscheiden Pelés nicht in der Lage in der Gruppenphase
gegen Ungarn und Portugal einen Sieg zu erringen. Mit dem Ausscheiden
Brasiliens war der Titelfavorit überraschend eliminiert.
Dass die Fussball-Weltmeisterschaft 1966 an England, dem Mutterland dieser
Sportart, vergeben wurde, lag an der Bitte der Briten, aufgrund des
100jährigen Geburtstages des Verbandes, den Zuschlag zu bekommen. Trotz der
Rekordzusagen von 70 Landesverbänden gab es auch Ärger im Vorfeld der
Veranstaltung. So zogen die 15 afrikanischen Landesverbände ihre Meldung
zurück, nachdem die FIFA keinen eigenen WM-Platz für Afrika zur Verfügung
stellte. Weiterhin fehlten Südkorea -wollten nicht- und Südafrika -wegen der
rassistischen Politik-.
Quelle: Seleção Brasileira - Memória de copas -
CBF Brasil |
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