5 Spiele / 3 Siege / 1 Unentschieden / 1 Verloren
7 Tore: Leônidas / 3 Tore: Romeu und Perácio / 1 Tor: Roberto
05.Juni 1938 Brasilien - Polen 6:5
Mannschaft:
Batatais, Domingos da Guia, Machado, Zezé Procópio, Martim Silveira,
Afonsinho, Lopes, Romeu, Leônidas da Silva, Perácio und Hércules - Trainer:
Adhemar Pimenta
Tore: Leônidas da Silva 18`, 93`und 102`/ Romeu 25`/ Perácio 44`und
72`
12.Juni 1938 Brasilien - Tschechoslowakei 1:1
Mannschaft:
Walter Goulart, Domingos da Guia, Machado, Prcópio, Martim Silveira,
Afonsinho, Lopes, Romeu, Leônidas da Silva, Perácio und Hércules - Trainer:
Adhemar Pimenta
Tore: Leônidas da Silva 30`
14.Juni 1938 Brasilien - Tschechoslowakei 2:1
Mannschaft:
Walter Goulart, Jaú, Nariz, Britto, Brandão,
Argemiro, Roberto, Luisinho, Leônidas da Silva, Tim und Patesko - Trainer:
Adhemar Pimenta
Tore: Leônidas da Silva 56`und Roberto 63`
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16.Juni 1938 Brasilien - Italien 1:2
Mannschaft:
Walter Goulart, Domingos da Guia, Machado, Zezé Procópio, Martim
Silveira, Afonsinho, Lopes, Luisinho, Romeu, Perácio und Patesko - Trainer:
Adhemar Pimenta
Tore: Romeu 87`
19.Juni 1938 Brasilien - Schweden 4:2
Mannschaft:
Batatais, Domingos da Guia, Machado, Zezé Procópio, Martim Silveira,
Afonsinho, Roberto, Romeu, Leônidas da Silva, Perácio und Patesko - Trainer:
Adhemar Pimenta
Tore: Romeu 43`, Leônidas da Silva 63`und 73`und Perácio 80`
Glaubt
man Zeitzeugen, machte Leonidas mit dem Ball Sachen, die nie ein Mensch
zuvor gesehen hatte. Wahre Wundertaten erzählte man sich über den "Schwarzen
Diamanten", den "Gummimann". Mit sieben Treffern wurde der Brasilianer 1938
WM-Torschützenkönig.
"Entweder hat er den Teufel im Leib oder Augen in den Stiefelspitzen!" Nicht
nur der tschechoslowakische Ausnahmekeeper Frantisek Planicka sprach in
Ehrfurcht über den brasilianischen Stürmer Leonidas da Silva. Dem schrieb
man in Europa nahezu übermenschliche Kräfte zu. Die Fussballfans in seiner
Heimat vergötterten ihn sowieso - als "Schwarzen Diamanten" und als "Mann
aus Gummi". Bis heute wird in Brasilien sehr lebhaft darüber diskutiert, ob
Leonidas oder Pelé der bessere Fußballer gewesen ist.
Barfuss am Ball - Berühmt war Leonidas für seine technischen
Kabinettstückchen wie etwa den "gols bicicletas", jenen Toren also, die er
per Scherenschlag erzielte. Der schlangenhaften Beweglichkeit seines Körpers
verdankte er den Spitznamen "Gummimann". Leonidas eilte der Ruf voraus, dass
der Ball an seinem Fuss förmlich klebe und er grundsätzlich nur barfuss
spiele. Und das war nur ein bisschen übertrieben. Denn tatsächlich
entledigte er sich während eines heftigen Gewitters beim WM-Achtelfinale
gegen Polen zeitweise seiner Strümpfe und Stiefel, bis der Schiedsrichter
das unterband.
Vier Tore in einem WM-Match - Was nichts daran zu ändern vermochte, dass ihm
bei diesem denkwürdigen 6:5-Sieg als erstem Spieler vier Tore in einem
WM-Match gelangen - was im selben Spiel auch noch der Pole Willimowski
schaffte. Alles sah so aus, als könne niemand Leonidas und Brasilien auf dem
Weg zum Titel stoppen. Bis Trainer Adhemir Pimente auf die Idee kam, den
leicht angeschlagenen Stürmer im Halbfinale gegen die Italiener zu schonen.
Brasilien verlor prompt 1:2, und statt im Finale traf Leonidas nur beim
4:2-Sieg über Schweden im Spiel um Platz drei.
Quelle: Seleção Brasileira - Memória de copas -
CBF Brasil |
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