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Die Pantanalflüsse sind noch heute
die fischreichsten Brasiliens und liefern allerlei Delikatessen,
angefangen mit den Piranhas, auf indianisch "Fische des Teufels".
Piranhas werden seit jeher von den Pantaneiros hochgeschätzt, da
sie sehr nahr- und schmackhaft sind. Nahezu jedes Restaurant bietet
auch Piranha-Suppe "Caldo de Piranha" an sowie Filets
von Pintado-, Dourado-, Pacu- oder Jaú-Fischen, letztere können
bis zu 150kg schwer werden. Hervorragend sind ausserdem die "Churrascos"
(gegrilltes Fleisch vom Rind), bisweilen als Teil des sogenannten
Rodizio angeboten: Man zahlt einen Festpreis und kann dann unbegrenzt
Fleisch jeder Art und Zubereitung verzehren. Gegrillte Hühnerherzen
im Dutzend, Teile vom Huhn, köstliche Filets streift oder schneidet
der Garçon direkt vom Spiess ab. Auch im Pantanal ist Brasiliens
Nationalgericht die "Feijoada"
weit verbreitet und als Verdauungsförderndes Getränk empfiehlt sich
auch hier der Nationalcocktail "Caipirinha".
Im Pantanal schätzt man zudem Sonnengetrocknetes Rindfleisch "Carne
seca oder Carne do Sol", dessen Geruch in den Metzgereien unverkennbar,
aber nicht jedermanns Sache ist.
Pantaneiros mögen gerne frische, kalte Kokosmilch, hausgemachte
Fruchtliköre sowie den eigentlich für Südbrasilien und Argentinien
typischen Tee "Matechimarrão", den man aus einem Metallgefäss
durch ein Röhrchen saugt. Auf Bier, Wein und allerlei nationale
und ausländische Brandy- und Whiskysorten braucht man auch im Pantanal
nicht zu verzichten.
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