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Bahias Küche entspricht ganz dem Bild
der Hauptstadt
Salvador: "Herzhaft, sinnlich und vielfarbig".
Die exotischsten Gerichte findet man nur in Bahia, wo das
Dendê-Palmöl
und die Kokosnussmilch afrikanischen Einfluss verraten. Palmöl ist
in fast jedem Gericht enthalten und für europäische Mägen nicht
ohne Gewöhnungsphase zu verdauen. Sich also langsam an die Mahlzeiten
"herantasten". Die Baianos lieben Cayennepfeffer, und
die Grundlage vieler Gerichte sind Cashewnüsse, Garnelen und
Erdnusscreme.
An der ganzen Küste gibt es Fischgerichte,
die berühmten Meeresfrüchte, Krabben und Hummer. Ebenso tauchen
getrocknete Garnelen in etlichen Speisen auf. Den schwarzen Frauen,
ehemalige Hausmädchen oder Köchinnen in den reichen Familien, ist
es zu verdanken, dass sich diese kulinarische Magie im Laufe der
Jahrzehnte entwickeln konnte.
Paprika, Bestandteil der meisten Speisen, wird grundsätzlich separat
serviert und sollte nur sparsamst verwendet werden.
Zu den berühmtesten Gerichten von Bahia zählen:
Acarajé: Pastetchen aus in Dendê-Öl frittierten Bohnen
gefüllt mit Vatapá, getrockneten Garnelen und Pfefferschoten.
Bobó de Camarão: gekochte und pürierte Maniokwurzeln
mit Garnelen, Dendê-Öl und Kokosnussmilch.
Carurú:
Garnelen und Okra-Schoten in Dendê-Öl gebraten.
Efó:
Efó war ursprünglich der Name eines Blattgemüses. Das Gericht wurde
nur damit zubereitet. Heutzutage kann man verschiedene Blattsorten,
inkl.Senfblätter, verwenden. Der populärste Efó wird mit Taioba-Blättern
gekocht.
Moqueca: Fisch, Garnelen, Krabben oder eine Mischung
aus Meeresfrüchten in einer Sauce aus Dendê-Öl und Kokosnussmilch.
Vatapá:
ein cremiger Brei aus frischen und getrockneten Garnelen, Fisch,
Erdnusscreme, Kokosnussmilch, Dendê-Öl und Gewürzen.
Xinxim de galinha: ein Hühnerfrikassee mit Dendê-Öl,
getrockneten Garnelen und Erdnussmasse.
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Frittierte Acarajé
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