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Die amazonische Küche setzt sich hauptsächlich, durch den portugiesischen
Einfluss leicht abgewandelt, aus indianischen Rezepten zusammen.
Maniok,
aus dem das Tucupi gewonnen wird, ist die Grundlage aller regionalen
Gerichte. Von den vielen Fischen, die den Amazonas bevölkern, sind
drei kulinarisch besonders interessant: Tucunaré, Pirarucú und Tambaqui.
Aus dem Tucunaré wird eine Caldeira, eine Fischsuppe bereitet.
Das weitverbreiteste Gericht ist das
Pato tucupi: Hier wird eine Ente vorgebraten und in
einer Maniokbrühe, gewürzt mit Zichorie, Jambublättern und Knoblauch,
fertiggegart.
Pirarucú-Fisch: Kurz mariniert und in Kokosmilch gesotten,
die manchmal mit Paranuss-Mehl angedickt wird.
Tucunaré: Der Fisch wird mit gehackten Zwiebeln, Knoblauch
und Zichorie angebraten, mit heissem Wasser angegossen. Die Hälfte
der Kochbrühe wird mit Maniokmehl angedickt. Hinzu kommen gehackte
Paprikaschoten und Tomaten.
Goma de Tapioca: Ein gerollter Maniokfladen, gewürzt
mit Pimenta do Cheiro, einer Prise Salz und mehreren Jambú-Blättern,
Garnelen und das Tucupi.
Tacacá: Suppenbrühe auf Maniokbasis spinatähnlichen,
scharfen Jambú-Blättern, getrockneten Shrimps und glibberiger Maniokstärke
(Goma).
Krustentiere und Jambú-Blätter müssen nach brasilianischer Sitte
mit den Fingern gegessen werden, damit die Tacacá auch wirklich
die Zunge erzittern lässt!
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