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Topstrände im Nordosten

Topstrände im Nordosten

Topstrände im Nordosten

Im Nordosten reihen sich drei völlig ungleiche Gebiete aneinander. Für den Tourismus am interessantesten ist das Litoral Oriental, der Küstenstreifen. Diese junge Sedimentebene mit ihren vielen Buchten, Inseln, Dünen, Lagunen und Riffen reicht bis circa 60 km ins Hinterland. Daran angrenzend erstreckt sich das Plateau der Agreste mit Erhebungen über 700 m, steil abfallenden Hängen, steinigen Böden und spärlicher Vegetation. Ganz im Westen liegt schließlich die Halbwüstenzone des Sertão mit der gespenstisch dreinschauenden Caatinga, dem weißen Wald.

In seiner Gesamtheit betrachtet umfasst die Region des Nordostens die Bundesstaaten Maranhão, Piauí, Ceará, Rio Grande do Norte, Paraíba, Pernambuco, Alagoas, Sergipe und Bahia. Der überwiegende Teil befindet sich im Domínio da Caatinga, einer Art halbtrockenen Wüste, wo Regenfälle selten sind und die Pflanzen sich dem geringen Wasserhaushalt angepasst haben. Der trockenste, aber auch sonnigste Teil Brasiliens erstreckt sich über 1.561.177,8 km², was 18,26% der Gesamtfläche ausmacht.

Als um 1500 die Portugiesen das Land betraten, ahnte noch niemand das der Anbau des Zuckerrohrs und Kakaos noch heute die wirtschaftlichen Belange der Region bestimmen. Eine zweite Einnahmequelle ist das an der Küste und auf kontinentalen Plattformen geförderte Erdöl. Damit werden die Raffinerien „Landulfo Alves“ in Salvador und im chemischen Pol von „Camaçari“, ebenfalls in Bahia, beliefert.

Traumstrände

Ansonsten zeichnet sich die Region durch eher weniger ökonomische Rahmenbedingungen aus. Das relativ halbtrockene Klima unterstützt kaum den Ackerbau und die Viehzucht; erst die Entwicklung als Urlaubsregion entlang der „nördlichen Strände“ machte den Menschen hier wieder Hoffnung. Die von Dürre geplagte Gegend lernte den aufblühenden Tourismus für sich zu nutzen. Entlang der Küste finden Badenixen und Sandburgliebhaber die idealen Bedingungen für einen entspannten Badeaufenthalt vor. Kein Wunder also, dass sich der Nordosten zum beliebtesten brasilianischen Ziel für Ferien am Meer gemausert hat – auch international!

Im Verlauf des gesamten Küstengebietes von Nord nach Süd besteht eine konstante Präsenz verschiedenster Strände mit ganz unterschiedlichen Vegetationsformen. Am weitesten verbreitet sind die weiträumig verteilten Kokosnusspalmen, welche von kleinen Erhöhungen, Steilküsten sowie Sandbänken umgeben sind. Die vom Meere her kommenden Winde als auch die zahlreichen Flüsse und Lagunen konditionieren zudem deren Wachstum und sind gleichzeitig für das markanten Küstenklima verantwortlich.

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