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Piauí und Maranhão befinden sich in der
Übergangsregion zwischen dem Tiefland von Amazonien, der Dürrregion
und der Buschsteppe. Der Bundesstaat verfügt über lediglich 66km
Küstengebiet; Teresina, die an den Ufern des Rio Parnaíba liegt, ist
die einzige nordöstliche Hauptstadt, die sich nicht am Meer
befindet.
Im Gegensatz zu den anderen nordöstlichen Bundesstaaten, wurde die
Kolonisierung in Piauí vom Landesinneren in Richtung Küstengebiet
durch die Besiedlung von Schäfern und Viehtreibern im Jahre 1674
begonnen. Hierbei nahmen die Jesuiten bei der Kolonisation und
Entwicklung in der Viehwirtschaft eine wichtige Rolle an, die bis
Mitte des 18.Jh. zu ihren Höhepunkt kam. Die Kolonisation des
Bundesstaates ergab sich aus Volksbewegungen der Staaten von
Maranhão, Ceará und
Bahia. Während der Bekämpfung und Ausrottung der feindlichen
indianischen Stämme - wie etwa den Tremenbés - und dem zunehmenden
Vordringen der Rinderbestallungen entlang der Flüsse, fanden die
Kreuzritter und Bauern in den natürlichen Weideflächen geeignete
Platze für ihre Rinderzucht und gründeten so die ersten Siedlungen.
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Setima Cidade |

Pedra Furada |
Nach der Unabhängigkeitserklärung Brasiliens
wurde Piauí zur Provinz ernannt und die Hauptstadt wechselte von
Oerias zu Teresina. Im Jahre 1880 bekam das Land infolge einer
Übereinkunft mit Ceará im Austausch von Ländereien im Landesinneren
einen kleinen Küstenstreifen zugesprochen.
Im Gegensatz zu den anderen nordöstlichen Bundesstaaten gab es in
Piauí keinen Zuckerrohranbau und in Folge dessen war die Einfuhr von
Sklaven auch sehr gering.
Die wirtschaftliche Situation blieb seit der Kolonialepoche bis
heute praktisch unverändert - geringes Einkommen und niedrige
Bevölkerungsdichte. Der Bundesstaat verfügt kaum über
Industriezweige und die wichtigsten Einnahmen werden durch
pflanzliche Nutzung (Kokos- und Karmabauwälder), Bergbau und
Viehzucht betrieben. Anfang der 60er-Jahre wurden für die
Landwirtschaft Bewässerungsprojekte gebaut - wie z.B. der Reisanbau
in der Buschsteppe - dementsprechend kam ein Anstieg in der Energie,
dem Bau neuer Strassen und die Verbesserung der städtischen
Infrastruktur.
In den letzten drei Jahrzehnten zog die Landwirtschaft, von
grossflächigen und fruchtbaren Ländern begünstigt, Landarbeiter aus
dem Süden zum Sojaanbau an. Ausländische Unternehmen, wie der
chinesische Traktorfabrikant Huanguai, lassen sich in Piauí nieder,
die die Infrastruktur somit aufbesserten um neue Industrien
aufzunehmen.
Nationalpark Serra da Capivara
Gebiete:
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São Raimundo Nonato
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Coronel José Dias
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João Costa
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Canto do Buriti
Geografische Prägung:
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Sehr antike Landflächen mit hügeligen Reliefs
die in Hochebenen, Plateaus, Berge, Gebirge und Flachland
übergehen. In den Sedimentärfelsen sind mehr als 400
archäologische Fundstellen mit Fossilien, Inschriften und
primitive Malereien. Die Ausgrabungen an den Fundstellen
beweisen, dass die Menschheit auf dem amerikanischen Kontinent
bereits längere Zeit währt, als zuvor angenommen. Es herrscht
ein warmes Klima mit kurzen und extrem örtlichen Niederschlägen.
Die Vegetationsformen sind Buschsteppe und
Caatinga.
Besonderheiten:
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Museum des Amerikaners. Eine Einrichtung, die
den Untersuchungen von Fossilienfunden aus der gesamten Region
gewidmet ist. Exzellente Betreuung der Museumsbesucher mit
überwachten Routen, Rundgängen und Besucherzentrum.
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Leichte bis schwere Wanderungen zu den 260
Fundstellen von Inschriften und vorzeitlichen Malereien
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Bildende, landwirtschaftliche und
kunsthandwerkliche Aktivitäten in den Einrichtungen der Gemeinde
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Landschaften für verschiedene Aktivitäten:
Spaziergänge, Grotten, Täler und Felsmonumente wie Pedra Furada
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Nationalpark
Serra da Capivara
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Naturschutzregionen
| Pedra Furada |
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Nationalpark Sete Cidades
Gebiete:
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Piracuruca
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Piripi
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Esperantina
Geografische Prägung:
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In den alten antiken Gebieten
befinden sich felsige Sandsteingebilde, die in einem
geschwungenen Relief verteilt sind und an Silhouetten einer
Stadt erinnern. Die pluvialen und äolischen Erosionen formten im
Laufe der Zeit die unterschiedlichsten Gebilde von
überwältigender Schönheit und verschiedenartigem Aussehen in die
Felsen.
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An verschiedenen archäologischen
Fundstellen wurden primitive Inschriften entdeckt, die zur
Annahme führen, dass einst an diesem Ort sehr antike
Zivilisationen lebten.
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Warmes, halbtrockenes Klima mit
seltenen Regenfällen; viele Süsswasserquellen;
Übergangsvegetation von Buschsteppe und Caatinga
Besonderheiten:
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Natürliche Quellen mit konstantem
Wasserfluss
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Wälder und überschwemmte Felder
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Wasserfälle und natürlich
geformte Schwimmbecken
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Monumentale Felsgebilde, die
durch Erosionseinwirkungen geformt wurden
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Nationalpark
Sete Cidades - mit seinen freigegebenen Wanderwegen. Sete
Cidades die "felsigen Gebilde", die über zahlreiche primitive
Inschriften verfügen
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Cachoeira do Urubu
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Delta Parnaíba |
Delta do Parnaíba
Gebiete:
Geografische Prägung:
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Küstengebiet, in welches der Rio Parnaíba
mündet und ein Delta mit unzähligen Kanälen, Inseln, schwach
belebten Stränden, Dünen und Süsswasserseen , die sich in der
Regenzeit bilden Die Vegetationsart ist unter den Nebenarmen,
Watts, Sandbänken und überschwemmten Gebieten sehr
unterschiedlich; viele Tierarten, die Nester und Schwärme von
Wandervögeln - vor allem Seevögel - sind zu beobachten
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Die Anzahl der Bewohner in dieser
Delta-Region ist wesentlich grösser als im benachbarten
Maranhão. Dabei hebt sich die Stadt Parnaíba sowie deren
Flusshafen mit seinen touristischen Dienstleistungen und
Unterkunftsmöglichkeiten stark heraus.
Besonderheiten:
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Schwach belebte Strände und Dünen
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Ausübung von Wassersportarten in den Seen
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Bootsrundfahrten auf dem Rio Parnaíba mit
seinen Nebenarmen
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Porto das Barcas - kulturelles Zentrum
(Meeresmuseum), kunsthandwerkliches Zentrum sowie
Architektonisches in Porto Salgado
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Flussdelta Parnaíba
Quelle:
Auszug aus "Pólos de Ecoturismo - Brasil" - mit freundlicher
Unterstützung und Genehmigung des brasilianischen
Fremdenverkehrsamts © Copyright "Embratur"
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Brasilien, ein
Land, angefüllt mit Schönheiten der Natur oder denen,
die von Menschenhand geschaffen wurden, was von der
UNESCO als Weltkulturerbe bestätigt wird
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Sprachen: Portugiesisch,
Englisch, Französisch, Deutsch, Italienisch und
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Brasilien
ist das Land der Gleichzeitigkeit und der Extreme. Dem Verblüffenden
Reichtum von Wenigen steht die gravierende Armut von Vielen gegenüber....
Dazwischen sind nahezu alle Träume und Wunschvorstellungen angesiedelt, die
man als Reisender über dieses riesige Land haben oder mitbringen kann...
66 Seiten
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