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Pernambuco befindet sich südlich von Paraíba und Ceará, nördlich von
Alagoas und Bahia und östlich von Piauí. Sein Relief setzt sich aus
an der Küste gelegenen Flachländern, zentral gelegenen Hochebenen
und westlichen Tiefländern zusammen.
Pernambuco war eines der ersten Gebiete in Brasilien die von den
Portugiesen besetzt wurde. Durate Coelho, Donataar der
Statthalterschaft, gründete im Jahre 1535 die Siedlung Olinda und
begann damit den Zuckerrohranbau, der eine lange Zeit in der
Kolonialmacht die Grundlage der brasilianischen Wirtschaft wurde.
Die schnelle Entwicklung zog Portugiesen und Ausländer an und im
17.Jh. besetzten die Holländer das Land und stabilisierten sich.
Zwischen 1630 und 1654 wurde Pernambuco durch die Westindische
Gesellschaft verwaltet, in dieser Zeit wurden auch unter Führung von
João Maurício de Nassau in Recife
verschiedene Aktivitäten zur Verstädterung durchgeführt. Recife war
dazu bestimmt die neue Hauptstadt zu werden, da Olinda abgebrannt
und erst spät wieder neu aufgebaut wurde. Die Architektur von
Olinda, eine der repräsentativsten aus der Kolonialzeit, brachte die
UNESCO dazu im Jahre 1982 die Stadt zum kulturellen Erbe der
Menschheit zu ernennen.
Im Laufe der gesamten brasilianischen Geschichte war Pernambuco
stets Schauplatz von Rebellionen und Revolten, wie der Krieg von
Mascates, der Revolution in Pernambuco, der Konföderation vom
Äquator und der Revolte Praieira. Im Vorfeld der Republik versuchten
die Regierungsberater das Industrienetz des Bundesstaates zu
erweitern, welches jedoch weiterhin von der traditionellen
Exploration des Zuckers geprägt war.
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Recife |

Olinda |
Recife, die Hauptstadt
mit etwa 1.346.045 Einwohnern, ist bedeutendster Handelshafen in der
Region Nordeste. Sie gilt seit langem als Haupteintrittstor in den
Nordosten Brasiliens, erst in letzter Zeit machen Fortaleza und
Salvador erfolgreich Konkurrenz. Sie liegt über drei Inseln verteilt
inmitten der Flüsse Beberibe und Capibaribe. Wenngleich die Stadt
der 39 Brücken und 50 Kanälen mit dem verliehenen Beinamen "Venedig
Brasiliens" stark übertrieben scheint, so strahlt es doch viel
Persönlichkeit aus. Recifes anziehende Seite hängt mit seinem Lebensrhythmus
zusammen, was einen letztendlich doch in den Bann dieser Millionenstadt
schlägt.
Olinda, die einstige Hauptstadt Pernambucos, liegt nur 7km nördlich
von Recife. Sie wird, neben Ouro Preto, als eines der
"Schmuckkästchen Brasiliens" benannt.
Bis im Jahre 1989, als
Fernando
de Noronha nach Pernambuco eingegliedert worden ist, war sie
ein militärischer Vorposten und für Touristen nicht zugänglich.
Die 1.749 Inselbewohner stammen fast alle von Soldaten und Gefangenen
ab aus der Zeit, als das Eiland eine Besserungsanstalt und während
des 2.Weltkriegs ein Gefängnis war.
Fernando de Noronha,
ist ein Archipel von 21 Inseln mit 26km², dessen grösste mit 17km²,
die einzig bewohnte Insel ist. Sie liegt nur eine Flugstunde von
Natal oder
eineinhalb von Recife entfernt. Die Insel entstand vor über 10 Millionen
Jahren durch einen Vulkanausbruch, der unter Wasser noch eine Tiefe
von 4.000m erreicht.
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Porto de Galinhas |

Pedra Furada in Venturosa |
Pernambuco ist zu einem der grössten
touristischen Zentren des Landes herangereift. Die koloniale
Architektur von Olinda und der Hauptstadt Recife lassen die Präsenz
der Holländer in Brasilien erahnen. In Olinda zieht der Karneval
Tausende von Menschen an. Dabei werden Traditionen wie der Frevo
oder der Maracatu am Leben erhalten. Caruaru im Landesinneren, ist
der Hauptsitz des grössten Marktes aus dem Nordosten und im Juni
findet hier das Johannisfest statt, dass jährlich Tausende besuchen.
Während der Karwoche wird in Nova Jerusalém die Leidenschaft
Christie aufgeführt. Der Ort stellt das grösste Freilufttheater der
Welt dar und verfügt über eine Kapazität an 80.000 Besucherplätzen.
Olinda wurde nicht nur zum historischen und kulturellen Erbe der
Menschheit ernannt, sondern auch wegen seiner Üppigkeit an
geschützten Bäumen in Höfen und Strassen der Stadt, sondern auch im
Jahre 1982 von der Stadtverwaltung zur "ökologischen Stadt" ernannt.
Fernando de Noronha
Gebiete:
Geografische Prägung:
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Die Inselgruppe - von
vulkanischer Herkunft - wird durch sechs grössere und vierzehn
kleinere, felsige und unbegehbare Inseln gebildet. Sie sind Teil
der Unterwasserberge die den atlantischen Ozean teilen. Das
Klima ist durch tropische Wärme und Süsswasser - eines der
wichtigsten Faktoren zum Selbsterhalt der Inselgruppe -
gekennzeichnet. Die vorherrschende Vegetation setzt sich aus
Kakteen und stacheligen Sträuchern zusammen. Im Meer befinden
sich ausgedehnte Korallenformationen sowie dem gesamten
Ökosystem angehöriger Fauna, wie auch Delphine, verschiedene
Haispezies und anderen Fischen.
Besonderheiten:
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Klares Wasser, exzellent zum
Tauchen geeignet; reiche Fauna
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Natürlich geformte Schwimmbecken
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Korallenbildungen
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Meeresvögel
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Strände, Berge und Grotten
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Antike Bauten
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Nationalmeerespark Fernando de
Noronha, Rocken- und Felsatoll São Pedro und São Paulo
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Praia Morro Dois Irmãos, NP
Fernando de Noronha |

Fernando de Noronha |
Quelle:
Auszug aus "Pólos de Ecoturismo - Brasil" - mit freundlicher
Unterstützung und Genehmigung des brasilianischen
Fremdenverkehrsamts © Copyright "Embratur"
Recife & Olinda (Fernando de Noronha) € 9,90
Pernambuco, eines der bedeutenden Touristenziele im
Land, hat eine Menge zu bieten. Dazu gehören die
Architektur aus der Kolonialzeit in Olinda, interessante
architektonische Überbleibsel aus der Zeit der
holländischen Verwaltung in Recife, schöne Strände und
der Nationalpark Marinho de Fernando de Noronha
• 70 Seiten • 75 Farbfotos • Grösse: 16,5 cm x
21 cm - soft cover
Sprachen: Portugiesisch,
Englisch, Französisch, Deutsch und Spanisch |
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Brasilien Verstehen
- SympathieMagazin € 3,60
Brasilien
ist das Land der Gleichzeitigkeit und der Extreme. Dem Verblüffenden
Reichtum von Wenigen steht die gravierende Armut von Vielen gegenüber....
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man als Reisender über dieses riesige Land haben oder mitbringen kann...
66 Seiten
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