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Paraíba befindet sich südlich von Rio Grande do Norte, nördlich
von Pernambuco und östlich von Ceará. Am Küstengebiet mit seinen
sehr schönen Stränden liegt Cabo Branco bei Ponta do Seixas, dem
östlichsten Punkt Brasiliens.
Im Flachland des Küstengebietes befinden sich Streifen des
Regenwaldes und weiter im Landesinnere die Caatinga-Vegetation. João
Pessoa gilt als Stadt mit den meisten Grünflächen von Brasilien. Die
Sommer sind warm und niederschlagsarm und die Winter mild und
regnerisch.
Zu Beginn der portugiesischen Kolonisation war Paraíba teil der
Statthalterschaft von Itamaracá. Diese wurde von den Franzosen
besetzt, die eine Allianz mit den indianischen Völkern gegen die
Portugiesen bildeten. Die Kolonisation konnte erst nach Vertreibung
der Besetzer um 1580 effektiv angegangen werden. Während der
Kolonialzeit wurde Paraíba zuerst an Pernambuco angegliedert, später
wieder abgeteilt und grenzte sich jedoch erst im Jahre 1799
endgültig ab.
Die Besetzung des Territoriums hinterliess eine Spur von
Katechese-Missionen und Kreuzrittern zerstörtes Landesinnere, die
die Rinderzucht als Haupteinnahmen betrieben. Am Küstengebiet wurden
die wirtschaftlichen Aktivitäten hauptsächlich um die Gewinnung des
Brasilholzes, gefolgt von Zuckerrohrplantagen und zuletzt um
Baumwolle betrieben, wobei stets Sklaven als Arbeitskräfte benutzt
wurden.
Die Wirtschaft in João Pessoa und Campina
Grande ist zum grössten Teil in Lederindustrie, Tourismus sowie
Land- und Viehwirtschaft geprägt. Als drittgrösster Schuhproduzent
des Landes rechnet das Land mit mehr als 70 Unternehmen aus der
Lederverarbeitung sowie mehr als 500 Mikroindustrien der Informatik.
Unter den wirtschaftlichen Produkten des primären Bereiches kann die
Ananas hervorgehoben werden, da der Bundesstaat auf nationaler Ebene
grösster Produzent ist; ferner sind Sisal, Baumwolle, Rinder-,
Schweine-, Ziegen- und Schafzucht.
Die neuste Entdeckung der Paläontologie veränderte das Profil der
touristischen Entwicklung. Die Stadt Souza wurde wegen der sich im
Tal befindlichen prähistorischen Spuren von Dinosauriern immer mehr
von Besuchern angelockt.
Jedoch ohne einen grösseren Flughafen sowie bessere Flugverbindungen
in touristische Zielgebiete, hatte die Hauptstadt João
Pessoa lange Zeit nur das Hotel Tambaú als Symbol bester
Unterkunftsmöglichkeit und touristische Anlaufpunkte am Strand. Mit
der Implantierung des touristischen Zentrums von Cabo Branco, sowie
die Verbreitung neuer natürlicher und kultureller Attraktionen wie
etwa Campina Grande - der brasilianischen Hauptstadt des Forró - die
sich im Juni zu einem immensen Rummelplatz während des
Johannisfestes verwandelt, hofft man, dass Paraíba unter den
Touristen bekannt wird.
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Kulturzentrum São
Francisco
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João Pessoa
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João
Pessoa
Gebiete:
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João
Pessoa
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Bayeux
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Conde
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Cabedelo
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Pitimbu
Geografische Prägung:
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Das Zentrum bei João
Pessoa umfasst Ponta Seixas, feine Sandstrände, ruhiges Meer mit
kristallklarem Wasser und Korallenriffen. Als drittälteste Stadt
Brasiliens verfügt sie über mehr als 400 Jahre Geschichte.
Einige der südlich gelegenen Stränden sind von Steilküsten
umgeben, was einer geringen Stufe eines Küstenplateaus
entspricht, und auch als Tablett bezeichnet werden. In den
nächstgelegenen Regionen stösst man an den Flussmündungen auf
Watts. Die Nähe zum Äquator sowie eine hohe jährliche
Sonneneinstrahlung führen zu einem warmen Klima mit Regenzeit
zwischen März und September. Im Gebiet, in dem der Rio Paraíba
in den Atlantik fliesst, bilden sich die Inseln Andorinhas,
Stuart und Restinga, die sich - von üppiger Vegetation mit
Pflanzenspezies - an Sandbänken und Watts befinden.
Besonderheiten:
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Grünflächen von João
Pessoa (Regenwald)
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Strände mit natürlichen
Schwimmbecken bei Ebbe, Steilküsten, Riffe und ruhiges,
kristallines Wasser
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Das südliche Küstengebiet weisst
Watts, Sandbänke, Kokospalmen, Flüsse und Steilküsten auf
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Ponta do Seixas - extrem östlich
am amerikanischen Kontinent gelegen
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Leuchtturm Cabo Branco
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Historisches Erbe - die Festung
Santa Catarina
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Orte zum Tauchen,
Korallenbarrieren und vielfältige Meeresfauna
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Naturreservat Mata do Buraquinho
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Insel aus rotem Sand am Strand
Camboinha
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Tabatinga |

Südliche Küste von João Pessoa |
Nördliches Küstengebiet von Paraíba
Gebiete:
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Lucena
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Rio Tinto
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Baía da Traição
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Marcação
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Mataraca
Geografische Prägung:
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Durch die Flussmündung des
Paraíba getrennt, war das nördliche Küstengebiet der erste
Bundesstaat das von Touristen besucht wurde. In dieser Region
befinden sich die abgelegenen und grobsandigen Dünen, die
Strände mit Kokospalmen am wellenreichen Meer. Im
Naturschutzgebiet von Barra do Mamanguape liegt das Zentrum zur
Erhaltung der Seekühe.
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Die Barra do Rio Mamanguape trägt
nicht nur zum Erhalt der Seekühe bei, sondern schützt auch
wichtige Ökosysteme des dortigen Küstengebietes wie etwa:
Dünenstreifen, Watts, Regenwald, Riffe und Steilküsten. Die
Küste weisst verlassene Strände auf, die jedoch von einigen
Spezies der Meeresschildkröten als Laichplatz genutzt wird.
Besonderheiten:
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Fischreiche Flüsse
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Abgelegene Strände mit
Kokospalmen und starke Wellen
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Naturschutzgebiet Barra do
Mamanguape - Schutz und Erhaltung der Seekühe
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Baía da Traição
- Ruinen einer antiken Festung und Indianerreservat der
Potiguares
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Lagoa Encantada, befindet sich an
Gebirgsklippen und wilder Vegetation
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Naturschutzgebiete: Watts an der
Flussmündung des Mamanguape, Barra do Rio Mamanguape, Guaribas
und Wald des Rio Vermelho
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Cariri |

Toca do Tapuia |
Gebirge Borborema
Gebiete:
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Campina Grande
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Ingá Fagundes
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Boqueirão
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Cabaceiras
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Pocinhos
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Areia
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Bananeiras
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Araruna
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Pirpirtuba
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Serraria
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Guarabira
Geografische Prägung:
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Das Gebirge von Borborema, Teil
der Hochebene Cristalino Brasileiro, befindet sich zwischen dem
Küstentiefland und der halbtrockenen Dürrregion im Landesinnern.
Es erhielt seine Bezeichnung vom Gebirge Cariris, Borborema
sowie Ibiapaba und birgt mehrere Flussquellen, darunter jene des
Capibaribe, Paraíba, Piranha und Jaguaribe. Eine Region mit
grosser landschaftlicher Vielfalt. In Ingá, in der Nähe von
Campina Grande, durchschneidet eine Reihe von Gneisblöcken und
weitere mettamorphe Gesteine das Flussbett und stellt dabei
primitive, von prähistorischen Menschen angefertigte Malereien
dar. Dadurch wurde ihnen die Bezeichnung archäologischer
Fundstelle "Itacoatiaras de Ingá" verliehen. Hier sind Grotten
und vereinzelte Felsbildungen; viele Wasserfälle wie etwa der
Roncador mit einer Höhe von 25m - vorhanden. Desweiteren sind
Flüsse, Schlunde und Gruben, Granitberge und Kavernen vertreten,
in denen auf Überreste einer Fauna von gigantischen Säuger
gestossen wurde, die das brasilianische Territorium vor etwa
50-tausend Jahren belebten. Riesenfaultier, Riesengürteltier und
Mastodonten sind einige der sich im Museum für Naturgeschichte
von Ingá ausgestellten Fossilien.
Besonderheiten:
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Felsblöcke mit ungewöhnlichen
Formen, Felsspalten und Wasserfälle
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Ingá - antike Inschriften
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Fossilien von gigantischen
Säugern im Museum für Naturgeschichte
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Ökologisches Reservat Pau Ferros
- 600ha Regenwald mit unzähligen Quellen und einer
abwechslungsreichen Flora und Fauna
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Lajedo do Pai Mateus |

Sousa - DinoSpuren |
Landesinnere von Paraíba
Gebiete:
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Sousa
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Santa Luzia
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São João
de Rio do Peixe
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Coremas
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Maturéia
Geografische Prägung:
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Inmitten einer halbtrockenen
Dürrregion stösst man im Zentrum des Landesinneren auf
fantastische natürliche Überraschungen sowie dem höchsten Gipfel
des Bundesstaates, dem Jabre mit 1.197m. Er befindet sich im
feuchten und quellreichen Wald und darf nur mit Genehmigung
betreten werden; aus nationaler Sicherheit wie auch der
Erhaltung. Der Gipfel Yaju ist sowohl Zeuge geologischer
Vergangenheit als auch in einer Gegend präsent, die reich an
Inschriften und prähistorischen Gravierungen der Ureinwohner
Amerikas ist. In Sousa gibt es einen prähistorischen Schatz, das
Tal der Dinosaurus, dass sich im Becken des Rio Peixe befindet.
Es stellt eines der bedeutendsten paläontologischen Fundstellen
der Welt dar und verfügt über Überreste der Dinosaurier, die
hier bereits vor 120 Millionen Jahren lebten.
Besonderheiten:
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Archäologische Fundstellen
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Überreste von Dinosaurus im
Becken des Rio Peixe in Sousa
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Thermalquellen
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Fazenda Acauan in Sousa; lokale
Künstler fertigten hier Repliken von Dinosaurus in Lebensgrösse
an
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Im Tal der Dinosaurus stösst man
auf Überreste von Knochenfunden prähistorischer Tiere,
versteinerten regen, primitive Vegetation und mehr als 50
Spurenarten von Dinosauriern
Quelle:
Auszug aus "Pólos de Ecoturismo - Brasil" - mit freundlicher
Unterstützung und Genehmigung des brasilianischen
Fremdenverkehrsamts © Copyright "Embratur"
Brasilien € 10,90
Brasilien, ein
Land, angefüllt mit Schönheiten der Natur oder denen,
die von Menschenhand geschaffen wurden, was von der
UNESCO als Weltkulturerbe bestätigt wird
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Seiten • 110 Farbfotos • Grösse: 16,5 cm x 21
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Sprachen: Portugiesisch,
Englisch, Französisch, Deutsch, Italienisch und
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Brasilien
ist das Land der Gleichzeitigkeit und der Extreme. Dem Verblüffenden
Reichtum von Wenigen steht die gravierende Armut von Vielen gegenüber....
Dazwischen sind nahezu alle Träume und Wunschvorstellungen angesiedelt, die
man als Reisender über dieses riesige Land haben oder mitbringen kann...
66 Seiten
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