BRASILIEN IN XXL - REISEN & INFORMATIONEN                   



  
 STARTSEITE

 
   REISEPROGRAMME 

 
   FLÜGE NACH BRASILIEN

   HOTELS & POUSADAS

 
   BRASIL DELUXE

 
  MIETWAGEN

 
  MIETWAGENTOUREN

 
  INCENTIVE & EVENTS

 
  SEHENSWERTES

 
   KARNEVAL

 
  REISETIPS & INFOS

 
  REISEVERSICHERUNGEN

____________________________

    DAS LAND BRASILIEN

    LEBEN IN BRASILIEN

 
 
 GESCHICHTE

 
 
 BEVÖLKERUNG

 
  BILDUNG, KULTUR & KUNST

 
 
 KULINARISCHES

 
 
 POLITIK

 
  
WIRTSCHAFT

 
 
 INDUSTRIE & HANDEL

 
  BUSINESS-SERVICE

____________________________

    BILDBÄNDE

 
  
GUIAS & KARTEN

 
  
BÜCHER

 
 
 UNSER SERVICE

 
 
 KONTAKT

 
 
 DATENSCHUTZ

 
 
 ANBIETERKENNZEICHEN

Allgemeines über den Bundesstaat Minas Gerais

   
     

Fahne des Bundesstaates Minas Gerais

Minas ist ein brasilianischer Riese. Es bedeckt eine Fläche von 587.000 km², ist flächenmässig der fünftgrösste Bundesstaat und hat 16 Millionen Einwohner. Der Bundesstaat grenzt nördlich an Bahia, westlich an Goiás und Mato Grosso do Sul, südlich an São Paulo und östlich an Rio de Janeiro und Espírito Santo. Sein Relief ist überwiegend bergig mit Gebieten niedrigerer Höhenlagen. Das Klima ist je nach Höhenlage unterschiedlich.

Die Besiedlung der Region von Minas Gerais nahm Ende des 17.Jh. nach den ersten Goldfunden in Ouro Preto stark zu und es vollzog sich eine schnelle wirtschaftliche Entwicklung. Diese Epoche war auch Gründerzeit zahlreicher Städte wie Vila Realde Sabará, Vila Rica (Ouro Preto), Tiradentes, Ribeirão do Carmo (Mariana) sowie viele weitere Orte.
In kleinerem Masse erfuhr auch der südliche Teil von Minas Gerais durch den Abbau der Goldadern seine Besiedlung. Orte wie Aiuruoca, Itajubá, Ouro Fino und Lavras entwickelten sich in kurzer Zeit. Die Besiedlung im Norden hängt mit der Entdeckung von Diamanten in den Regionen Diamantina und Serro zusammen.

Die Goldzeit währte von Ende des 17.Jh. bis Ende 18.Jh., wodurch Minas Gerais an Reichtum gewann. Mit Erschöpfung der Goldfunde begab sich die Wirtschaft in Dekadenz und kam erst im 19.Jh. mit der Kaffeekultivierung wieder zu Kräften. Derzeit entspricht der industrielle Sektor mit einer umfassenden und vielfältigen Industrie mit etwa 26,3% der landesweiten Produktion, wobei sich der Bergwerksbetrieb, die Metall- und der Automobilindustrie unter den wichtigsten Bereiche befinden.

Minas heisst Bergbau. Von Gold und Diamanten bis Eisen aus seinen Erzadern ist alles in die Welt geflossen. Selbst heute noch sind die Strassen seiner idyllischen alten Städte rosa und die Flüsse vom Eisenerzstaub rot gefärbt.

Diamantina
Diamantina

Goldwäscher
Goldwäscher

Das "Dreieck der Superlative" ergibt sich aus der für brasilianische Verhältnisse geringen Entfernung, die die drei Metropolen - Rio de Janeiro, São Paulo und Minas Gerais - , die zugleich auch die drei grössten Städte des Landes sind, trennt: Von Rio nach São Paulo sind es "nur" 430km, nach Belo Horizonte 590km, also etwa 40 Flugminuten oder sechs Autobusstunden.

Bahia mag die Seele Brasiliens sein, Minas Gerais jedoch ist das Herz. Kein anderer Staat ist so romantisch wie Minas. Sie gilt historisch und kunstgeschichtlich als herausragende Region. Belo Horizonte, die Hauptstadt, ist industrielles, administratives und kulturelles Zentrum einer Bergbauregion, in der Eisenerz, Gold, Mangan, Nickel und Edelsteine abgebaut werden. Eisen und Stahl, veredelte Metalle, Textilien sowie Transportanlagen werden hier hergestellt.

Belo Horizonte wurde über einem schachbrettartigen Grundriss planmässig errichtet und hat breite, dreispurige Strassen, die sternförmig von einem grossen Park ausgehen. In der Stadt steht eines der grössten Fussballstadien der Welt. Ausserdem sind die Bundesuniversität und die Katholische Universität von Minas Gerais sowie eine Kunsthochschule hier ansässig. In dem Stadtbezirk Pampulha befindet sich die bekannte São-Francisco-Kapelle; und die Gemälde des brasilianischen Künstlers Candido Portinari. Die Stadt wurde 1895 gegründet und löste 1897 Ouro Preto als Hauptstadt des Bundesstaates ab. Sie war die erste planmässig errichtete Siedlung in Brasilien und wurde rasch zum zentralen Ort für das agrarisch geprägte Landesinnere.

Die Mineiros, die Bewohner dieses reichen Landes, sind anders als Cariocas, Paulistas oder Bahianos. Sie gelten als zurückhaltend, misstrauisch, wortkarg und sparsam, aber auch als fleissig und traditionsbewusst. Viele bedeutende Persönlichkeiten stammen aus Minas Gerais: Staatspräsidenten, Künstler und der berühmte Architekt Oscar Niemeyer.


Grotten, Gebirge und Diamanten

Gebiete:

  • Lagoa Santa

  • Confins

  • Pedro Leopoldo

  • Matozinhos

  • Prudente de Morais

  • Sete Lagoas

  • Cordisburgo

  • Santana do Riacho

  • Congonhas do Norte

  • Presidente Kubitschek

  • Gouveia

  • Datas

  • Diamantina

  • Couto Magalhães de Minas

  • Felício dos Santos

  • Serra Azul de Minas

  • Santo Antônio do Itambé

  • Serro

  • Alvorada de Minas

  • Dom Joaquim

  • Conceição do Mato Dentro

  • Morro do Pilar

  • Santo Antônio do Rio Abaixo

  • São Sebastião do Rio Preto

  • Itambé do Mato Dentro

  • Jaboticatubas

Geografische Prägungen:

  • Gebirgsregion, die durch die konstante Präsenz von mineralischen Reichtums inmitten historischer Bauten gekennzeichnet ist. Die Spuren aus der Gold- und Diamantenzeit stellt einen enormen wissenschaftlichen Wert dar.

  • Kavernen und Grotten mit Inschriften und unter Naturschutz stehende Flächen. Wasserfälle mit natürlich geformten Schwimmbecken, die von der Buschsteppenvegetation umgeben sind.

Besonderheiten:

  • Wasserfälle, natürlich geformte Schwimmbecken, Canyons mit primitiven Inschriften

  • Grotten und Kavernen mit Überresten von Ureinwohnern sowie prähistorischen Tieren

  • Historisch-Kulturelles Erbe: Museen, Kirchen, Herrenhäuser, Pfade und Strassen

  • Nationalpark Serra do Cipó

Rio São Fancisco im November
Rio São Francisco im November

Felsgebilde im Nationalpark Serra do Cipó
Felsgebilde im Nationalpark Serra do Cipó

Waldzone

Gebiete:

  • Ibertioga

  • Lima Duarte

  • Rio Preto

  • Juiz de Fora

  • Além Paraíba

  • São João Nepomuceno

  • Leopoldina

  • Cataguases

  • Miraí

  • Ubá

  • Barbacena

  • Viçosa

  • Araponga

  • Ponte Nova

  • Fervedouro

  • Espera Feliz

  • Muriaé

  • Tombos

Geografische Prägungen:

  • Die Zone umfasst die bergige Gebirgsregion Mantiqueira an der Grenze zum Bundesstaat Rio de Janeiro bis nahe an den Nationalpark Caparão an der Grenze zu Espírito Santo. Regenwaldvegetation, Buschsteppe sowie Hochlandebenen. Zahlreiche Kavernen, Flüsse, Wasserfälle sowie Spuren der Bandeirantes, Viehtreiber und Naturalisten, die sie bei ihrem Durchzug hinterliessen.

Besonderheiten:

  • Grotten und Kavernen

  • Abwechslungsreiche Vegetation

  • Historische Bauten

  • Landespark Ibitipoca mit grossen Quarzreserven

  • Landespark Serra Brigadeiro - hochgelegenes Brachland

Goldstrecke - Circuito do Ouro

Gebiete:

  • Belo Horizonte

  • Bom Jesus do Amparo

  • Santa Luzia

  • Sabará

  • Itabira

  • Barão de Cocais

  • Santa Bárbara

  • Cata Altas

  • Mariana

  • Ouro Preto

  • Piranga

  • Ouro Branco

  • Congonhas

  • Itabirito

  • Nova Lima

  • Raposos

  • Caeté

Geografische Prägungen:

  • Inmitten der unzähligen Berge aus Minas stösst man auf die Verschiedenartigkeit der Goldperiode: Städte, Dörfer und Wege sind historische Stellen, die aus den Bauten, Bräuchen, Kunstwerken und Kunsthandwerk zu schliessen sind. Regenwaldvegetation, Buschsteppe, Brachland, reiche Fauna, natürlich geformte Schwimmbecken, Brunnen, Wasserfälle, Grotten und grosser biologischer Reichtum inmitten eines riesigen Kulturerbes sowie die einfache Lebensweise einer modernen Hauptstadt Belo Horizonte.

Besonderheiten:

  • Parks, Aussichtspunkte und Wasserfälle

  • Museen, Kirchen, Herrenhäuser, Kunstbrunnen und Pfade

  • Touristische Infrastruktur

  • Mehrere Naturschutzgebiete

Wasserfall im Gebirge von Mantiqueira
Wasserfall im Gebirge von Mantiqueira

Canyon Bandeirinhas im NP Serra do Cipó
Canyon Bandeirinhas im NP Serra do Cipó

Hochland von Mantiqueira

Gebiete:

  • Alagoa

  • Itamonte

  • Itanhandu

  • Passa Quatro

  • Virgínia

  • São Sebastião de Rio Verde

  • Pouso Alto

  • São Laurenço

Geografische Prägung:

  • Relief zeichnet sich durch beachtliche Erhöhungen, Gipfel und ausgedehnte Regenwaldvegetation an der Grenze zu São Paulo und Rio de Janeiro aus. Hydromineralische Quellen und historische Orte an denen die Bandeirantes vorbeizogen.

Besonderheiten:

  • Wasserquellen mit medizinischen Heilwirkungen

  • Landschaft mit grossen szenischen Wertes

  • Orte: Nationalpark Itatiaia, Gebirge Mantiqueira sowie Nationalpark Passa Quatro

  • Ökotourismus, Kanufahren, Wellenreiten, Wanderungen, Sportangeln, Klettern, Bergsport und Rafting

Canastra

Gebiete:

  • São Roque de Minas

  • Vargem Bonita

  • São João Batista do Glória

  • Delfinópolis

  • Sacramento

Geografische Prägungen:

  • Die Umgebung des Nationalparks Serra da Canastra wird als "Represa dos Peixotos" bezeichnet und ist reich an Wasserfällen, natürlich geformten Schwimmbecken und Brunnen, Brachland und Wälder. Gebirge, Gipfel, Aussichtspunkte und Kavernen ergänzen die Landschaft, in der sich vom Aussterben bedrohte Tiere und verschiedenartige Pflanzenspezies befinden.

Besonderheiten:

  • Wasserfälle, natürlich geformte Schwimmbecken und Aussichtspunkte

  • Ideale Orte für den Ökotourismus

  • Ländlicher Tourismus auf den Fazendas

  • Nationalpark Serra da Canastra

Ameisenbär
Ameisenbär

Caminhos do Cerrado

Gebiete:

  • Araxá

  • Sacramento

  • Conquista

  • Delta

  • Uberaba

  • Conceição das Alagoas

  • Planura

  • Fronteira

  • Frutal

  • Campina Verde

  • Prata

  • Uberlândia

  • Cachoeira Dourada

  • Araporã

  • Tupaciguara

  • Araguari

  • Estrela do Sul

  • Romaria

  • Novo Ponte

  • Patrocínio

  • Pedrinópolis

  • Santa Juliana

Geografische Prägungen:

  • Buschsteppenregion in der Dreiecksregion von Minas: durchschnitten von den Flüssen aus dem Becken Parnaíba sowie dem Rio Grande. Grosse Staugebiete, Wasserfälle und historische Gebäude zeichnen die Landschaft , die mit vielen Fazendas mit Rinderzucht bewohnt ist, aus. Inmitten der Gebirge und Täler stösst man auf sulfathaltiges, alkalisches und leicht radioaktives Wasser.

Besonderheiten:

  • Grotten, Wasserfälle und Flüsse die sich für den Öko-Aktivsport eignen

  • Thermale und Heilwirkende Wasserquellen und Schlammbäder

  • Historisches und kulturelles Erbe: Museen, Kirchen, Ruinen und Spuren von Dona Beja

Quelle: Auszug aus "Pólos de Ecoturismo - Brasil" - mit freundlicher Unterstützung und Genehmigung des brasilianischen Fremdenverkehrsamts © Copyright "Embratur"



Historische Städte von Minas Gerais € 9,90

Auch wenn der Name übersetzt "Allgemeine Minen" bedeutet, ist der Bundesstaat übersät von Kolonialstädten, in denen die Zeit stehengeblieben zu sein scheint. Ihre brocken Kirchen und Kunstwerke stellen über die Hälfte der nationalen Monumente Brasiliens dar

Die historischen Städte:
Ouro Preto, Mariana, Congonhas, São João del Rei, Tiradentes, Sabará, Diamantina

• 72 Seiten
• 98 Farbfotos
• Grösse: 16,5 cm x 21 cm - soft cover

Sprachen: Portugiesisch, Englisch, Französisch, Deutsch und Spanisch
 
Bildband Historische Städte von Minas Gerais

Brasilien Verstehen - SympathieMagazin € 3,60

Brasilien ist das Land der Gleichzeitigkeit und der Extreme. Dem Verblüffenden Reichtum von Wenigen steht die gravierende Armut von Vielen gegenüber.... Dazwischen sind nahezu alle Träume und Wunschvorstellungen angesiedelt, die man als Reisender über dieses riesige Land haben oder mitbringen kann...


66 Seiten
 
Brasilien Verstehen - SympathieMagazin

 

 

Copyright © brasilien.de ReiseService 1999-2010 Eichstetten