BRASILIEN IN XXL - REISEN & INFORMATIONEN                   



  
 STARTSEITE

 
   REISEPROGRAMME 

 
   FLÜGE NACH BRASILIEN

   HOTELS & POUSADAS

 
   BRASIL DELUXE

 
  MIETWAGEN

 
  MIETWAGENTOUREN

 
  INCENTIVE & EVENTS

 
  SEHENSWERTES

 
   KARNEVAL

 
  REISETIPS & INFOS

 
  REISEVERSICHERUNGEN

____________________________

    DAS LAND BRASILIEN

    LEBEN IN BRASILIEN

 
 
 GESCHICHTE

 
 
 BEVÖLKERUNG

 
  BILDUNG, KULTUR & KUNST

 
 
 KULINARISCHES

 
 
 POLITIK

 
  
WIRTSCHAFT

 
 
 INDUSTRIE & HANDEL

 
  BUSINESS-SERVICE

____________________________

    BILDBÄNDE

 
  
GUIAS & KARTEN

 
  
BÜCHER

 
 
 UNSER SERVICE

 
 
 KONTAKT

 
 
 DATENSCHUTZ

 
 
 ANBIETERKENNZEICHEN

Allgemeines über den Bundesstaat Goiás

   
     

Fahne des Bundesstaates Goiás

Der Bundesstaat Goiás ist mit 340.165,9 Quadratkilometer etwa so gross wie Deutschland, hat aber nur vier Millionen Einwohner. Er grenzt nördlich an Tocantins, nordöstlich an Bahia, westlich und südlich an Minas Gerais und Mato Grosso do Sul und westlich an Mato Grosso.
Im Jahre 1988 erlitt Goiás durch die Teilung des heutigen Bundesstaates Tocantins eine 45%-ige Reduzierung seiner Fläche.

Das Relief des Bundesstaates ist durch die Landflächen der Hochebene gekennzeichnet, die eine Höhe zwischen 500 - 1.350m aufweisen sowie kleinere Gebiete mit 200 und 750m die durch die Tiefebene Araguaia/Tocantins und das sedimentäre Flachland Bananal vertreten sind.
Die Buschsteppen-Vegetation überwiegt, ist jedoch aufgrund intensiver Land- und Viehwirtschaft stark verwittert. In einigen Gebieten - wie etwa der Hochebene von Veadeiros in Campos Gerais (Grenze zu Mato Grosso und Bahia) sowie São Miguel do Araguaia - stösst man noch auf unberührte Ökosysteme von bezaubernder Schönheit.

Tal Maitréia im Nationalpark Veadeiros
Maitréia-Tal im Nationalpark Chapada dos Veadeiros

Die Wirtschaft in Goiás kann in zwei Teile aufgegliedert werden: die erste begann im 17.Jh. und wurde durch den Bergbau sowie Rinderzucht geprägt; in einem noch wilden, praktisch unbevölkerten Land. Bandeirantes aus São Paulo gründeten verschiedene Städte wie Vila Boa und befanden sich in ständigen Kämpfen mit der einheimischen Bevölkerung. Nach dem die Bodenschätze an den Flüssen seltener wurden, verliessen die "Abenteurer" die Region und mit ihnen erlosch auch das luxuriöse Leben der Bewohner von Vila Boa. Es blieb die Stadt Goiás Velho, die heute zum historischen Erbe gehört und ein Stück Goiás aus dem 18.Jh. verkörpert. Die Gesandten der Bandeirantes versprachen jedoch - ausser dem Gold - auch die Eröffnung von Verkehrsverbindungen die den Süden Goiás mit den Bundesstaaten Minas Gerais und São Paulo verknüpfen sollten. Nördlich des Staates begrenzte sich die Besetzung auf einzelene Gebiete und östlich vom Rio Tocantins, denn auf der gegenüberliegenden Uferseite lebten lediglich die gefährlichen Indios.
Anfang des 19.Jh. waren weder Vieh- noch Landwirtschaft entwickelt und die Wirtschaft galt nur dem Eigenbedarf. Jedoch ab der Hälfte des 19.Jh. wurden die Kaffeplantagen der Fluminenser und Paulistaner ausgedehnt und ein neuer Markt bekam seinen Ursprung. Im zentralen Süden Goiás - mit einer enormen natürlichen Weidefläche - begann die Bevölkerung der angrenzenden Staaten auf riesigen landwirtschaftlichen Flächen mit der Zucht von Rinderherden. So entstanden einige städtische Zentren wie Catalão, Ipameri und Anápolis. Das Schienen- und Strassennetz von São Paulo und Minas erstreckte sich bis Anápolis und leistete auf diese Weise zur Entwicklung der Viehzucht bei.

Das Land wurde durch seine geografische Prägung verändert und im Jahre 1937 wurde der Umzug der Hauptstadt von Goiás Velho nach Goiâna - einer entworfenen Siedlung - verlagert. Die neue Hauptstadt stelle einen neuen wirtschaftlichen Pol sowie ein gutes Zentrum für die zweite Etappe der wirtschaftlichen Entwicklung dar, die sich in den Getreidekulturen und Rinderzucht etablierte.

Durch den Umzug der brasilianischen Hauptstadt sowie die Festigung des Bundesdistrikts im Jahre 1960 wurde das Leben im zentralen Osten stark verändert. Viele neue Strassen wurden gebaut und mit ihnen kamen neue Industriezweige, städtische Zentren sowie Touristen.

Die Nationalparks, historischen Stätte und natürlichen Gebiete weisen in Goiás auf eine viel versprechende, ökotouristische Entwicklung hin.


Chapada dos Veadeiros

Gebiete:

  • Das Gebiet umfasst den Nationalpark Veadeiros und dessen Umgebung und für die Höhlenkunde bedeutenden Zentren von São Domingos und Posse

Geografische Prägung:

  • Sehr antike Landflächen, die sich in Höhen von 1.000 - 1.650m befinden. Verschiedene Erosionsprozesses wirkten auf die Gegend ein, was zu wunderschönen Felsbildungen wie Canyons, Aussichtspunkten, Berge und durch Wasserverläufe hervorgerufenen Gebirgseinschnitte führte und die Bildung von unzähligen Wasserfällen und natürlich geformte Schwimmbecken zur Folge hat. Typische Buschsteppenvegetation mit Galeriewäldern sowie Waldgruppierungn in den unteren Lagen der feuchten Täler. Auf den Höhen und Abhängen wachsen Pflanzen primitiven Brachlandes.

Besonderheiten:

  • Nationalpark Chapada dos Veadeiros

  • Wasserfälle, Flüsse und die überwältigende Schönheit der Landschaft

  • Mystisches Klima; esoterischer Tourismus

  • Badeorte

  • Aussichtspunkte, Canyons und Felswände

  • Höhlenforschung: Grotten, Kavernen, unterirdische Flüsse und Schlunde

  • Wallfahrten im August - für Besucher, die an übernatürliche Kräfte dieser Region glauben

Nationalpark Chapada dos Veadeiros

Wasserfall Cariocas
Wasserfall Cariocas

Wasserfall vom Rio Preto
Wasserfall vom Rio Preto

Pirenópolis

Gebiete:

  • Das Gebirge Pirineus umfasst Corumbá de Goiás, Cocalzinho de Góiás und Pirenópolis

Geografische Prägung:

  • Bergige Region, die seit Anfang des 18.Jh. besiedelt wurde, was sich aus ihren alten Bauten - die sich nicht immer durch einheimische Spezies zusammensetzt -, inmitten der Vegetation schlussfolgern lässt. Hügeliges Relief, das durch unzählige Flüsse und zahlreiche Wasserfälle getrennt wird. Fazendas bewahren ihre Tradition in der Viehwirtschaft und Bergbau inklusive der Edelsteingewinnung. Typische Buschsteppenvegetation.

Besonderheiten:

  • Kolonialhäuser, Kirchen, Feste und Folklore

  • Antike Fazendas, die sich an den Ökotouristen angepasst haben

  • Zeitzeugen aus dem Leben der Sklaven, Bandeirantes und Minenarbeiter

  • Zuckerrohrmühlen und alte Bergstollen

  • Gebirge und Berge mit beeindruckenden Formen und Gesteinsbildungen

  • Kaverne "Ecos" mit unterirdischem See, dem grössten von Südamerika

Parque das Emas

Gebiete:

  • Nationalpark Emas und dessen Umgebung, welche Costa Rica in Minas Gerais, Mineiros und Serranópolis in Goiás mit einbezieht

Geografische Prägung:

  • Erhöhte Landflächen in der zentralen Hochebene mit 1.000m im Gebirge Caiapós und 350m an den Tälern der grösseren Flüsse. Mit Buschsteppenvegetation bedeckte Berge, Felswände, grosse Felsblöcke und ausgedehnte, mit Gräsern bewachsene Felder; Flüsse inmitten Palmenzeilen und Wasserfälle mit natürlichen Schwimmbecken. Region ist mit Getreide und Viehzucht bestellt.

Besonderheiten:

  • Beobachtung von Säugetieren wie der grosse Ameisenbär, Edelhirsch und Mähnenwolf, abgesehen von den Rudeln der Emas auf den ausgedehnten und mit natürlicher Vegetation bedeckten Feldern.

  • Riesige Termitenhügel mit Leuchtkraft im August und September

  • Kanufahrten

  • Wasserfälle und Stromschnellen

  • Canyons und Felsen zur Ausübung von radikalen Sportarten

  • Archäologische Fundstellen und Malereien

Parque das Emas

Termitenhügel
Termitenhügel

Quelle: Auszug aus "Pólos de Ecoturismo - Brasil" - mit freundlicher Unterstützung und Genehmigung des brasilianischen Fremdenverkehrsamts © Copyright "Embratur"



Brasilien € 10,90

Brasilien, ein Land, angefüllt mit Schönheiten der Natur oder denen, die von Menschenhand geschaffen wurden, was von der UNESCO als Weltkulturerbe bestätigt wird

• 96 Seiten
• 110 Farbfotos
• Grösse: 16,5 cm x 21 cm - soft cover

Sprachen: Portugiesisch, Englisch, Französisch, Deutsch, Italienisch und Japanisch
 
Bildband Brasilien

Brasilien Verstehen - SympathieMagazin € 3,60

Brasilien ist das Land der Gleichzeitigkeit und der Extreme. Dem Verblüffenden Reichtum von Wenigen steht die gravierende Armut von Vielen gegenüber.... Dazwischen sind nahezu alle Träume und Wunschvorstellungen angesiedelt, die man als Reisender über dieses riesige Land haben oder mitbringen kann...


66 Seiten
 
Brasilien Verstehen - SympathieMagazin

 

 

Copyright © brasilien.de ReiseService 1999-2011 Brüel