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Espírito Santo ist einer der kleinsten brasilianischen Staaten mit
einer Fläche von 45.597km² - so gross wie Dänemark - und für
Minas der Zugang zum Meer. Das Hinterland ist mit den bewaldeten
Bergen, Flusstälern und Granitfelsen ungewöhnlich schön und wird
selten besucht. Die fruchtbare Erde wird von den Nachfahren italienischer,
polnischer, deutscher und russischer Einwanderer bearbeitet.
Espírito Santo liegt östlich von Minas Gerais, südlich von Bahia und
nördlich von Rio de Janeiro. 40% seiner Fläche sind aus Tiefländern
und das im Verlauf einer ausgedehnten Küste mit abwechslungsreichen
Stränden, Sandbänken und Watts. Die Küstenlandschaft wird durch
Sandbänke, Watts, Buchten, Inseln und viele Seen - vor allem im
Bereich der Flussmündung des Rio Doce gelegen - ergänzt. Das Gebiet
im Landesinneren ist überwiegend Gebirgig. Der Pico da Bandeira, in
Nationalpark Serra do Caparaó an der Grenze zu Minas Gerais gelegen,
ist mit seinen 2.890m Hohen Gipfel der dritthöchste Berg in
Brasilien.
Um 1533 ging der Portugiese Vasco Fernando Coutinho während der
Zelebrierung des Heiligen-Geistes-Festes in dieser Region an Land,
was der dortigen Siedlung ihren Namen verlieh - und sich später über
die gesamte Statthalterschaft ausbreitete.
Die Besetzung fand in einer extrem langsamen Weise statt. Anfangs
nur von einigen Dörfern am Küstengebiet wie Aracruz, Linhares, São
Mateus und später, im 19.Jh. durch die Einführung der Kaffeekultur.
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Vitória |

Vila Velha |
Der ganze Bundesstaat Espírito Santo, der nur 0,5% der Fläche Brasiliens
ausmacht, ist ein bedeutender Wirtschaftsfaktor, mit dem Hauptexporthafen
von Eisenerz und einer der modernsten Häfen der Welt besitzt. Der
Hafenkomplex Capixaba besteht aus sechs Häfen und ist für den
Umschlag von Produkten aus Mato Grosso, Mato Grosso do Sul, Goiás,
dem Bundesdistrikt, Minas Gerais, Tocantins, Rondônia und Maranhão
verantwortlich.
Die Vorbereitungen für den Hafenkomplex Tubarão im Jahre 1966, die
Installierung grosser Industriezweige in den 70-iger Jahren, die
landwirtschaftliche Modernisierung und die daraus ergebene
Veränderung der Arbeitsverhältnisse auf dem Lande, machten die
Hauptstadt Vitória zu einem attraktionsreichen Zentrum für
Einwanderer.
Das allgemeine Image dieser Region entspricht dem jedoch kaum. Einige
sagen, die einzige Funktion von Espírito Santo bestehe darin, die
Distanz zwischen Rio und
Bahia zu vergrössern. Touristen streben meist direkt nach Porto
Seguro oder
Salvador.
Vitória, die Hauptstadt des Bundesstaates, ähnelt in manchem dem
521km südlich gelegenen Rio de Janeiro. Die Miniaturausgabe der
Schwesternstadt liegt ebenfalls eingebettet zwischen
Küste und Bergen, hat ebenfalls eine grosse Brücke sowie mehrere
kleine, und die Strand-Avenida mit ihren Joggern und Radfahrern
erinnert an die Copacabana.
Nur ist das Leben in Vitória ruhiger, geregelter, niemand fährt
bei Rot über die Ampel, und Kriminalität gibt es hier kaum. Vitória
ist eine wohlhabende Stadt mit rund 300.000 Einwohnern, der man
nicht anmerkt, dass sie bereits im Jahre 1551 gegründet wurde.
Itaúnas
Gebiete:
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Itaúnas
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Conceição da Barra
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São Mateus
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Pinheiros
Geografische Prägungen:
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Ausgedehntes Flachlandgebiet in Küstennähe
mit Flüssen, überschwemmte Regionen, Seen, Watts, grosse Strände
mit Vegetation an Sandbänken und Dünen, die nur schwach belebt
sind. Verschiedene Naturschutzgebiete und historische Orte mit
Überresten aus der Kolonialzeit.
Besonderheiten:
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Ausgedehnte und wilde Strände
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Projeto Tamar
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Historische Fundstellen am Hafen São
Mateus
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Biologisches Reservat Córrego do Veado
Delta des Rio
Doce
Gebiete:
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Linhares
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Sooretama
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Aracruz
Geografische Prägungen:
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Küstengelegene Flachlandregion, die die
Flussmündung des Rio Doce mit einbezieht. Tiefland mit grosser
Anzahl an Flüssen, Seen, überschwemmte Gebiete und Watts.
Vereinzelte Regenwaldgebiete und viel Aufforstung.
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Offene Meeresreservate sowie grösster
Seenkomplex im Südosten
Besonderheiten:
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Bootsrundfahrten; Sportangeln
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Stützpunkte des Projektes TAMAR
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Lago Juparanã:
Mineralwasserquelle, Angeln und Strand
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Grosse Reservat an
Stecklingen und Blumenessenzensen - Reservat Vale do Rio Doce
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Regenwaldreservate -
Sooretama
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Station für Meeresbiologie
und ökologische Station Santa Cruz
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Vorgebirge des Nationalparks Caparaó |

Dünen bei Itaúnas |
Passos de Anchieta
Gebiete:
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Serra
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Cariacica
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Vitória
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Vila Velha
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Guarapari
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Anchieta
Geografische Prägungen:
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Abwechslungsreiches
Relief, dass sich durch die Nähe der Gebirge zum Küstengebiet
hinzieht. Berge - wie der Zuckerhut -, Inseln und Buchten -
Szenarien von atemberaubender Schönheit und Vielfältigkeit.
Regenwaldgebiete mit reicher Fauna und Flora sowie mehreren
unter Naturschutz stehenden Gebieten. Ökologische und
biologische Reservate, historisch-kulturelle Attraktionen wie
Kirchen, Klöster, Kapellen, Theatern, Ruinen aus der
Jesuitenzeit, Leuchttürme, Kulturhäuser, Mineralwasserquellen
und Festungen. Geologische Formationen aus dem Prä-Kamrium mit
aus dem Meer stammenden Granitstrukturen, wobei die bedeutendste
mit einer Höhe von 135m durch den Penedo verkörpert wird.
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Typische von Buchten
abgeschlossene Strände sowie ausgedehnte Strandgebiete am
offenem Meer mit Monazitsand und bewahrter Vegetation entlang
der Sandbänke. Orte mit grosser historischer Bedeutung.
Besonderheiten:
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Schöne, abwechslungsreiche
Strände
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Schonerrudfahrten,
Sportangeln, Freiluftflüge, Bäder, Tauchgänge, Wanderungen auf
Pfaden
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Parks und Reservate von
Land und Gemeinde
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Historische Monumente,
besonders dem Leben von Anchieta zugewandt; Klöster und Kirchen
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Verschiedene
Naturschutzgebiete
Serra Capixabas
Gebiete:
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Viana
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Domingos Martins
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Marechal Floriano
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Alfredo Chaves
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Vargem Alta
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Castelo
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Conceição do
Castelo
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Venda Nova do Imigrante
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Afonso Claudio
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Santa Maria de Jetibá
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Santa Teresa
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São Roque do Canaã
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Ibiraçu
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Fundão
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Santa Leopoldina
Geografische Prägungen:
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Ausgedehnte Gebirgsregion,
an der sich mehrere der höhergelgenen Städte von Espírito Santo
befinden. Mit erhaltener Vegetation bedeckte Berge und grosse
Felsblöcke. Viele Wasserfälle, Stromschnellen, natürlich
geformte Schwimmbecken, Aussichtspunkte, Staudämme und
Wasserspeicher. Das kalte Klima sowie die intensive Kolonisation
europäischer Kulturen - wie von Italienern, Deutschen,
Pommeranern, Schweizern und Portugiesen - charakterisieren
dieses Zentrum, dass auch mehrere Naturschutzgebiete besitzt.
Besonderheiten:
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Abwechslungsreiche Fauna,
typische Regenwaldvegetation und Felsbildungen
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Wanderwege,
Aussichtspunkte, komplexe Landschaften und Wasserfälle
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Gebirgsklima
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Natürlich erhaltene
Gebiete; verschiedene Naturschutzgebiete
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Reservat Kautsky -
Buschwald mit grosser Pflanzenvielfalt
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Museum für Biologie Mello
Leitão
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Kulturelle Traditionen der
Einwohner: typische Gerichte, Bauten und Museen
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Tal des Nationalparks Caparaó |

Gipfel Bandeira - Serra do Caparaó |
Serra do Caparão
Gebiete:
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São José do Calçado
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Alegre
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Guaçuí
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Dores do Rio Preto
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Divino de São Lourenço
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Ibitirama
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Iúna
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Irupi
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Ibatiba
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Muniz Freire
Geografische Prägungen:
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Gebiet - an der Grenze zwischen Espírito
Santo und Minas Gerais -, dass sich durch grosse Erhöhungen
kennzeichnet. Hier hebt sich der Pico da Bandeira mit 2.980m ab,
der über lange Zeit als höchster Punkt von Brasilien galt. Die
Vegetation wurde durch Abrodungen, Waldbrände und durch den
Abbau von Holzkohle stark beeinflusst.
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Bezaubernde Landschaften: Wasserfälle,
Aussichtspunkte, Berge, steile Gipfel, Gebirge, Felsformierungen
und Täler. Intensive Kälte im Winter und andauernde Regenfälle
im Sommer. Trotz des tropischen Klimas können die Temperaturen
bis auf -10°C abfallen.
Besonderheiten:
Quelle:
Auszug aus "Pólos de Ecoturismo - Brasil" - mit freundlicher
Unterstützung und Genehmigung des brasilianischen
Fremdenverkehrsamts © Copyright "Embratur"
Brasilien € 10,90
Brasilien, ein
Land, angefüllt mit Schönheiten der Natur oder denen,
die von Menschenhand geschaffen wurden, was von der
UNESCO als Weltkulturerbe bestätigt wird
• 96
Seiten • 110 Farbfotos • Grösse: 16,5 cm x 21
cm - soft cover
Sprachen: Portugiesisch,
Englisch, Französisch, Deutsch, Italienisch und
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Brasilien
ist das Land der Gleichzeitigkeit und der Extreme. Dem Verblüffenden
Reichtum von Wenigen steht die gravierende Armut von Vielen gegenüber....
Dazwischen sind nahezu alle Träume und Wunschvorstellungen angesiedelt, die
man als Reisender über dieses riesige Land haben oder mitbringen kann...
66 Seiten
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