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Auf einer Fläche von 145.693 km² leben etwa 6.500.000 Menschen.
Viehzucht und Baumwollanbau bilden die hauptsächlichen Wirtschaftszweige
des Landes. Neben Bananen, Kokospalmen, Bohnen und Mais ist hier
der Cajúbaum
zu Hause. Die auch bei uns als Cashewkerne bekannten Nüsse sind
ein wichtiger Exportartikel der Region.
Ceará war der erste Bundesstaat
Brasiliens, der die hier ohnehin nicht sehr ausgeprägte Sklaverei
abschaffte. Die Bevölkerung besteht vorwiegend aus Morenos und Mulatos
(Nachkommen von Weissen und Schwarzen) und
Caboclos (Nachkommen von Weissen und Indianern).
Ceará befindet sich in der halbtrockenen Gegend des Nordostens,
wobei es westlich von Piauí, südlich von Pernambuco, östlich von
Paraíba und Rio Grande do Norte und nördlich vom atlantischen Ozean
abgrenzt wird. Sein Relief ist von Gebirgen, Hochebenen, Flachland
aus dem Landesinneren und dem Küstengebiet gekennzeichnet ist.
Der Bundesstaat wurde erst spät von den Portugiesen kolonisiert.
Fortaleza, die derzeitige Hauptstadt, wurde von den Holländern
in der Zeit - während die westindische Gesellschaft den Nordosten
besetzte (1630-1654) - gegründet. Mit der Vertreibung der Besetzer
erreichte die Stadtherrschaft von Ceará, die unter der Aufsicht der
Regierung von Maranhão stand, die Herrschaft über Pernambuco bis zur
Unabhängigkeit um 1799. Durch König D. Pedro II. erreichte die
Provinz mit der Ankunft der Dampfschiffart, Bahnverbindungen sowie
Gasbeleuchtung einen grossen Fortschritt.
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Fortaleza |

Caponga |
Ceará ist eines der meistbesuchten touristischen
Ziele in Brasilien. Historische Fischersiedlungen wie Canoa
Quebrada, bekannt durch die roten Stielküsten oder Jericoacoara mit
seinen immens weissen Dünen ziehen Besucher aus aller Welt an.
Herrliche Strände voller Palmen, Sanddünen und Süsswasserlagunen
säumen die knapp 560km lange Küste
Cearás. Hier verbringt die Jugend der Hauptstadt Fortalezas müssige
Wochenenden. In den Dörfern an der Küste betreiben Spitzenklöpplerinnen
und Stickerinnen noch immer ihr traditionelles Handwerk. Doch der
Tourismus verändert die Gegend rasch. Selbst das abgelegene Fischerdorf
Jericoacoara,
das versteckt hinter den Sanddünen liegt, ist nun durch öffentliche
Verkehrsmittel mit der Stadt verbunden.
Die Hingabe von Pater Cícero, wird mit seinen politischen und
religiösen Lieder seit Ende des letzten Jahrhunderts verehrt, dass
alljährlich dazu führt, dass mehr als eine Million Gläubige nach
Juazeiro do Norte Wallfahrten.
Vale Monumental do Ceará
Gebiete:
Geografische Prägung:
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Die Topographie ist durch bergige
Formierungen, Gebirge und hochgelegene Ketten im Flachland
gekennzeichnet. Diese sind reich an durch Erosion gebildete
Felsen, den Monoliths, welche Zeugen einer geologischen
Vergangenheit darstellen und durch primitive Inschriften
ausgezeichnet sind. Die Pflanzenwelt ist eine typische
Caatinga-Art. Die Fauna ist durch viele Vogelspezies vertreten.
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In den Städten stösst man auf historische
Bauten
Besonderheiten:
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Kavernen, Höhlen, Canyons, Seen und unzählige
archäologische Spuren; abwechslungsreiche Topographie
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Açude do Cedro -
zum historischen Monument erklärt. Quixadá und Quixeramobim mit
Spuren aus vergangenen Jahrhunderten auf der ehemaligen
Bahnstrecke und ihren Gebäuden
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Bewahrte Orte Strasse im Park Canário
Monumental, ökologisches Landesreservat Raquel de Querioz und
Privatreservat aus dem natürlichen Erbe Fazenda Não
Me Deixes
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Quixeramobim |

Serra do Baturité |
Serra do
Baturité
Gebiete:
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Palmácio
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Pacoti
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Guaramiranga
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Mulungu
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Aratuba
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Baturité
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Redenção
Geografische Prägung:
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Durch die grossen
Meereswinde ergeben sich, in dem an Küstennähe befindliche
Baturité, sehr hohe Niederschlagswerte. Die geographischen
Merkmale und Höhenlagen kennzeichnen ein sehr mildes Klima und
eine Landschaft mit sehr feuchtem Regenwald, der sich
seinerseites im Gegensatz zur strauchartigen und an trockeneren
Ökolsystemen reicheren Vegetation befindet, mit höhergelegenen
Feldern sowie durch den Menschen stark beeinflusste Gebiete. Die
Fauna präsentiert sich mit grossem Insekten- und Vogelreichtum.
Auf Fazendas, mit historischen Überresten der
Sklavenunterkünften, werden noch traditionelle Methoden für die
Landwirtschaft angewendet.
Besonderheiten:
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Pfade, zahlreiche
Wasserfälle und Felswände dienen sehr gut zur Ausführung von
Rapel
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Bahntourismus in
Guaramiranga
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Gebirge Baturité sowie der
ökologische Park von Guaramiranga
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Fischer am Strand von Redondas |

Ibiapaba |
Cariri
Gebiete:
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Juazeiro do Norte
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Crato
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Nova Olinda
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Santana do Cariri
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Araripe
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Jardim
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Barbalha
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Missão Velha
Geografische Prägung:
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Zwei seltene geologische Einheiten:
1. die Hochebene von Araripe mit einer Höhe zwischen 700
und 900m, die sich aus Sandsteinfelsen zusammensetzt und sich im
Süden von Ceará befindet. Ihre Topographie ist durch Gipfel
sowie abrupte Böschungen gekennzeichnet, die vor Ort als
"Gestutzt" bezeichnet werden. Die hohe Permeabilität des Bodens
sowie Regenfälle sorgen für eine gute Grundwasserschicht, die
den Ursprung zahlreicher Quellen und Flüsse bilden. Eine üppige,
baumartige und an Epiphyten und Kletterpflanzen reiche
Vegetation birgt eine Vielzahl an Tierspezies in sich.
2. Das Vale do Cariri erstreckt sich vom
Sedimentärbecken von Araripe aus, in dem die Gewässer der
Hochebene fliessen. Dadurch ist es Fluss- und Quellenreich bis
hin zu ausgedehnten und überschwemmten Ebenen. An kleinen Hügeln
stösst die Vegetation der halbtrockenen Dürrregion des Caatinga
durch. An Sandsteingebilden befinden sich Grotten und Kavernen,
an Felswänden häufig prähistorische Malereien.
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Im Flachland und überschwemmten Gebieten wird
Landwirtschaft betrieben. Juazeiro do Norte ist ein
Wallfahrtsort mit Heiligenstätten und verschiedenen Monumenten
und Gebäuden, die zu Ehren von Pater Cícero errichtet wurden.
Besonderheiten:
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Üppige Vegetation, Kavernen, Quellen,
Wasserfälle, Aussichtspunkte und archäologische Fundstellen
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Natürlich geformte Schwimmbecken und Quellen
mit leicht radioaktivhaltigem Wasser
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Antike Zuckermühlen und Herrenhäuser, Museen,
Kirchen und Monumente
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Religion und Wallfahrt
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Naturschutzgebiete: Nationalpark
Araripe-Apodi und Hochebene Araripe
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Morro Branco |

Langustenfischer am Redondas |
Ibiapaba
Gebiete:
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Ibiapaba
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Viçosa do Ceará
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Tianguá
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Ubajara
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Ibiapina
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São Benedito
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Carnbaubal
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Guaraciaba do Norte
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Ipu
Geografische Prägung:
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Die Hochebene von Ibiapaba
weisst Böschungen mit abrupten Vorsprüngen auf, wodurch sich
Abgründe, Grotten, Kavernen und zahlreiche Wasserfälle bilden.
Die Waldvegetation zeichnet sich zwischen Caatinga und feuchten
Wälern in einer Übergangzone, aus. An den Abhängen - an den
ebeneren Flächen - auch als Sertão bezeichnet - überwiegt eine
Vegetation von gewundener und stacheliger Baumstämme, die sehr
charakteristisch für Gebiete mit seltenen Regenfällen ist. In
den höhergelegenen Flächen mit stärkeren Niederschlägen herrscht
mildes Klima mit üppig, grüner Landschaft - ein ungewöhnlicher
Aspekt zum überwiedend trockenen Klima des Nordostens.
Besonderheiten:
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Nationalpark Ubajara mit
Waldpfaden: Besichtigungsmöglichkeiten der Kavernen sowie Baden
an den Wasserfällen. Dabei hebt sich die Grotte Ubajara - mit
dem Stein "Pedra do Sino, dem Sala do Oratório sowie den Sete
Maravilhas" heraus.
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Felswände, Wanderpfade und
Wasserfälle findet man in den restlichen Gebieten
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Jijoca de Jericoacoara |
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Westliches Küstengebiet von Ceará
Gebiete:
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Barroquinha
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Camoncim
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Jijoca de Jericoacoara
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Cruz
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Acaraú
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Itarema
Geografische Prägung:
Besonderheiten:
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Ausgedehnte Strände, Dünen
und Palmen
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Seen und natürlich
geformte Schwimmbecken, ideal zum Tauchen und Schwimmen geeignet
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Eigenartig geformte
Felsbildungen
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Jericoacoara
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Aracati |

Icapuí |
Östliches Küstengebiet von Ceará
Gebiete:
Geografische Prägung:
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Küstengebiet mit
Süsswasserquellen und Steilwänden, die die Strände mit farbigem
Sand umsäumen. Küstenstreifen, deraus Meeresablagerungen und
geformten Flachland und Watts gekennzeichnet ist und eine grosse
Vielfalt an Tieren sowie dichte Kokoswälder darstellt.
Besonderheiten:
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Strände, Steilküsten,
Kokospalmen und Dünen
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Koloniale Bauten
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Flussinseln auf dem
Jaguaribe
Quelle:
Auszug aus "Pólos de Ecoturismo - Brasil" - mit freundlicher
Unterstützung und Genehmigung des brasilianischen
Fremdenverkehrsamts © Copyright "Embratur"
Fortaleza € 9,90
Fortaleza ist
Ausgangspunkt zu zahlreichen paradiesischen Stränden,
wie z.B. Cumbuco und Fontes. Sie entwickelte sich aus
der Festung Schoonembrock, die 1649 von den Holländern
gebaut wurde
• 72 Seiten • 80 Farbfotos
• Grösse: 16,5 cm x 21 cm - soft cover
Sprachen: Portugiesisch, Englisch, Französisch, Deutsch
und Spanisch |
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Brasilien Verstehen
- SympathieMagazin € 3,60
Brasilien
ist das Land der Gleichzeitigkeit und der Extreme. Dem Verblüffenden
Reichtum von Wenigen steht die gravierende Armut von Vielen gegenüber....
Dazwischen sind nahezu alle Träume und Wunschvorstellungen angesiedelt, die
man als Reisender über dieses riesige Land haben oder mitbringen kann...
66 Seiten
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