BRASILIEN IN XXL - REISEN & INFORMATIONEN                   



  
 STARTSEITE

 
   REISEPROGRAMME 

 
   FLÜGE NACH BRASILIEN

   HOTELS & POUSADAS

 
   BRASIL DELUXE

 
  MIETWAGEN

 
  MIETWAGENTOUREN

 
  INCENTIVE & EVENTS

 
  SEHENSWERTES

 
   KARNEVAL

 
  REISETIPS & INFOS

 
  REISEVERSICHERUNGEN

____________________________

    DAS LAND BRASILIEN

    LEBEN IN BRASILIEN

 
 
 GESCHICHTE

 
 
 BEVÖLKERUNG

 
  BILDUNG, KULTUR & KUNST

 
 
 KULINARISCHES

 
 
 POLITIK

 
  
WIRTSCHAFT

 
 
 INDUSTRIE & HANDEL

 
  BUSINESS-SERVICE

____________________________

    BILDBÄNDE

 
  
GUIAS & KARTEN

 
  
BÜCHER

 
 
 UNSER SERVICE

 
 
 KONTAKT

 
 
 DATENSCHUTZ

 
 
 ANBIETERKENNZEICHEN

Allgemeines über den Bundesstaat Bahia

   
     

Fahne des Bundesstaates Bahia

Bahia ist das Herz Brasiliens. Der Bundesstaat mit 567.295qkm, in der ungefähren Grösse Frankreichs, liegt im nördlichen Teil des brasilianischen Berg- und Tafellandes an der Küste. Bahia grenzt an die Bundesstaaten Espírito Santo, Minas Gerais, Goiás, Tocantins, Piauí, Pernambuco, Alagoas und Sergipe. Im Osten hat Bahia Zugang zum Atlantischen Ozean. Der grösste Fluss ist São Francisco, der den Bundesstaat von Süden nach Norden durchzieht. Ein ausgedehntes Küstenflachland befindet sich an der 932km langen Küstenlinie, die die längste aller brasilianischen Bundesstaaten ist. Die zentrale Region zeichnet sich durch Hochebenen, der Norden und Westen Bahias sind vom Tiefland geprägt.

Nach Ankunft der Portugiesen am 22.April 1500 in Brasilien wurde Bahia im Jahre 1534 besiedelt. Tomé de Souza - erster Gouverneur der Kolonie - gründete um 1549 Salvador, die die erste Hauptstadt von Brasilien wurde. Diese Stellung behielt sie bis 1763, als die Verwaltungshauptstadt mit der starken Entwicklung des Bergbaus nach Rio de Janeiro verlegt wurde. Rio hatte den Vorteil, dass sie einen natürlichen Hafen zum Transport der Metalle in die Metropole hatte.

Im 17.Jh. wurde Bahia von den Engländern und Franzosen angegriffen und besetzt, jedoch nach kurzer Zeit wieder durch die Portugiesen vertrieben. Die Kolonisation fand an den Randgebieten, den grössten Teilen des brasilianischen Nordostens statt, wobei sie den Zuckerrohranbau - mit Sklavenarbeit - als wirtschaftliche Grundlage besassen. Die Völkermischung von Portugiesen, Indios und später aus den aus Afrika versklavten Farbigen, bildete die erste gemischte brasilianische Gesellschaft.

Reinigung der Hauptkirche Nosso Senhor dos Passos in Lençóis
Reinigung der Hauptkirche Nosso Senhor dos Passos in Lençóis

Hauptstadt Bahias ist Salvador da Bahia de Todos os Santos und ist gleichzeitig auch die grösste der Region. Salvador ist das politische, kulturelle, wirtschaftliche und touristische Zentrum Bahias. Diese Stadt hat mit Abstand die saubersten Kirchentreppen der Welt. Eine der unzähligen Feste, Prozessionen und Feiern Salvadors sind die "Lavagens", die Reinigungen der Stufen vor dem Portal. Auf Schritt und Tritt begegnen Sie hier der Kolonialgeschichte: Barockkirchen, alte Gutshöfe und Festungen zeugen vom verflossenen Reichtum der einstigen Kolonialmacht Portugals. Und da es so viele Kirchen gibt, wird ständig gereinigt, geputzt und gefegt. Tief im Volksempfinden verwurzelt sind diese Ehrungen, welche den afrikanischen Göttern ebenso zuteil werden wie den katholischen Heiligen der jeweiligen Kirche. Und nirgendwo ist Brasilien afrikanischer als in Bahia: Die Nachkommenschaft der Sklaven ist stolz auf ihre Herkunft. Alte Traditionen werden bewahrt und gepflegt.

Salvador entstand auf der Kuppe eines Hügelzuges, welcher den Eingang zur 300qkm grossen Baia de Todos os Santos markiert. Der Kern Salvadors teilt sich auf in Ober- und Unterstadt, Cidade Alta und Cidade Baixa. Verbunden sind sie untereinander mit dem Elevador Lacerda, Salvadors Stadtlift und Wahrzeichen.

Seit den 60er-Jahren hat die Wirtschaft Bahias mit dem Wachstum der Industrie sowie der Modernisierung im Handelsbereich und Dienstleistungen tiefgreifende Veränderungen erfahren. Der Modernisierungsprozess begann in den 50-ziger Jahren mit dem Bau des Wasserkraftwerkes "Paulo Afonso" sowie der Einweihung der Fernverkehrsstrasse Rio-Bahia. Ab den 70er Jahren wurde Bahia - wegen des angenehmen, tropischen Klimas, der schönen Natur sowie dem wertvollen historischen und kulturellen Erben von Salvador - zu einem bedeutenden touristischen Anlaufpunkt des Nordostens. Dadurch wuchs die Struktur der Unterkunftsmöglichkeiten und die erhöhte Kapazität des internationalen Flughafens von Salvador.

Bahia hat eine grosse Anzahl an natürlichen und kulturellen Attraktionen: bekannte Strände wie jene in Porto Seguro, Ilhéus, Trancoso und Praia do Forte und dem Meeresnationalpark Abrolhos im Süden mit der grössten Korallenvielfalt des Landes. In der zentralen Region hebt sich die Hochebene Chapada Diamantina heraus mit ihren unzähligen Wasserfällen, Grotten und Kavernen; die Architektur von Salvador mit Gebäuden aus der Kolonialzeit. Bahia ist auch durch die afrikanische Kultur stark geprägt, dessen Einwirkung sich besonders in den typischen regionalen Speisen, der Musik mit unzähligen Rhythmen ausdrückt  - vor allem während des Karnevals.


Chapada Diamantina

Gebiete:

  • Lençois

  • Andaraí

  • Mucugê

  • Rio de Contas

  • Iraquara

  • Piatã

  • Morro do Chapéu

  • Ituaçu

  • Seabra

  • Itaeté

Geografische Prägung:

  • Befindet sich Gebirge Sincorá. Die Topographie ist verschiedenartig und weisst auf die drei höchsten Punkte des Bundesstaates hin. Viele kristallklare Flüsse fliessen vom Gebirge, bilden Wasserfälle, natürliche Brunnen und Schwimmbecken.  Der Wald geht zur Caatinga-Vegetation über mit Kaktusspezies, mit seltenen Exemplaren an Gebirgsvegetation wie den Neoregelyen, Orchideen und Strohblumen.

  • Grotten und Kavernen sind im gesamten Zentrum zu finden

Besonderheiten:

  • Historische Städte und antike Minen

  • Wasserfälle

  • Flüsse mit natürlich geformten Brunnen und Schwimmbecken

  • Grotten und Kavernen

  • Nationalpark Chapada Diamantina

  • Regionen zum Klettern und Abseilen

  • Diese Region gilt als bedeutendstes Zentrum für Ökotourismus in Bahia

Chapada Diamantina
Chapada Diamantina

Lençóis
Lençóis

Costa dos Coqueiros

Gebiete:

  • Lauro de Freitas

  • Jauá

  • Arembepe

  • Barra do Jacuípe

  • Guarajuba

  • Itacimirim

  • Praia do Forte

  • Açu da Torre

  • Imbassaí

  • Santo Antônio

  • Porto Sauípe

  • Massarandupió

  • Baixios

  • Subaúma

  • Sítio do Conde

  • Barra do Itariri

  • Siribinha

  • Costa Azul

  • Mangue Seco

Geografische Prägung:

  • Küstengebiet mit Resten vom Regenwald sowie starke Präsenz an Kokospalmen, Dünen, Flüssen, Watts und Süsswasserseen. Die Gemeinden sich durch die "Linha Verde" verbunden, die sich durch die nördlichen Küsten bis Mangue Seco erstreckt.

Besonderheiten:

  • Strände mit Dünen, Kokosplantagen sowie natürlich geformte Schwimmbecken

  • Aussenstelle des Projeto Tamar "Schutz der Meeresschildkröten"

  • Flüsse mit Stromschnellen und Wasserfällen

  • Schloss Garcia d´Ávila

  • Fischerdörfer

Baía de Todos os Santos

Gebiete:

  • Itaparica

  • Ilha Maré

  • Madre de Deus

  • Ilha Medo

  • Ilha Frades

  • Ilha Bimbarras

  • Ilha Cajaíba

  • Ilha Saraíba

  • Ilha Cal

  • Ilha Vacas

  • Matarandiba

  • Ilha Fontes

  • Ponto dos Garcês

  • Parques de Salvador

Geografische Prägung:

  • Das Gebiet weist Regenwaldflächen, Watts, viele wilde und geschützte Inseln inmitten eines sehr stark geprägten kulturellen Umfelds auf, dass durch seine Architektur, Feste und Bräuche geprägt wird. Es ist auch die grösste befahrbare Bucht Brasiliens und als eines der beliebtesten Orte zur Ausübung von Wassersportarten aus ganz Amerika.

Besonderheiten:

  • Historisches und kulturelles Zentrum. Herrenhäuser, Kirchen, Museen, historische Strassenzüge, typische Speisen, Musik, Tänze, Capoeira und Volksfeste.

  • Festungen und Leuchttürme

  • Strände sowie Meeres- und Flussinseln

  • Parks: Costa Azul, Metropolitano de Pituaçu, Abaeté, Metropolitano de Pirajá sowie die Skulpturen aus dem Museum für moderne Kunst von Bahia

Costa do Dendê

Gebiete:

  • Valença

  • Guaibim

  • Cairu

  • Morro de São Paulo

  • Gamboa

  • Garapuá

  • Boipeba

  • Camamu

  • Maraú

  • Barra Grande

  • Ituberá

Geografische Prägung:

  • Küstengebiet, Berge, grün-umsäumte Inseln, kristallklares Wasser, Buchten, Korallenriffe und farbenreiche Fauna. Geeignete Orte zur Ausübung von Wassersportarten, Strandspaziergängen und Waldpfade.

  • Die Flussmündung des Una hat 26 Inseln - auf der Insel Tinharé befindet sich der Morro de São Paulo

Besonderheiten:

  • Morro de São Paulo, Ilha Tinharé - Strände, Ruinen, natürlich geformte Schwimmbecken, Waldpfade, Leuchtturm und Schonerrundfahrten

  • Flussmündung des Una, Ilha Cairu - historisches Zentrum, Kloster und Kirche Santo Antônio

  • Valença - historisches Erbe der Kolonialzeit, Wasserfälle, Flüsse und Wälder

  • Bucht Camamu - Strände, Berge und Bootsrundfahrten

Morro de São Paulo
Morro de São Paulo

Gebirge Sincora
Gebirge Sincora

Costa do Cacau

Gebiete:

  • Itacaré

  • Ilhéus

  • Olivença

  • Tororomba

  • Una

  • Canavieiras

Geografische Prägung:

  • Diese Region weist ökologische Heiligenstätten mit von Kokospalmen beschattenen Stränden, sowie weitere Landschaften auf: Regenwald, Watts und Kakaoplantagen. Hier trifft man auf die Naturschutzgebiete Itacaré / Serra Grande und Lagoa Encantada in Ilhéus, dem biologischen Reservat Una und Prainha in Itacaré. Ideale Orte zur Ausübung natürlicher Sportarten: Wandern und Reitausflüge am Strand

Besonderheiten:

  • Historisch kulturelles Erbe in Ilhéus - Kirchen, Klöster, Museen - Zeitzeugen der Kakaoepoche

  • Fazendas

  • Flüsse und Bootsrundfahrten

  • Strände, Naturschwimmbecken und Reiten

  • Wasserfälle

  • Lagoa Encantada

  • Heilwasser in Tororomba

  • Reservat Una - Pfad mitten durch den Wald

  • Projekt "Löwenäffchen"

Costa do Descobrimento

Gebiete:

  • Belmonte

  • Santa Cruz Cabrália

  • Porto Seguro

  • Arraial d´Ajuda

  • Trancoso

  • Caraíva

  • Monte Pascoal

  • Ponta do Cormbau

  • Cumuruxatiba

  • Prado

Geografische Prägung:

  • Über 150km Strand, der von Flussmündungen, Steilküsten, Flüssen und Bächen abgelöst werden von Kokospalmen, Watts und Regenwald umgeben sind. Nationalpark Monte Pascoal mit gut erhaltener Flora und Fauna. Historische Stätten, Siedlungen und kleine Dörfer mit typischen Bräuchen - mehrere Naturschutzgebiete

Besonderheiten:

  • Historische Fundstellen - Marco do Descobrimento, Coroa Vermelha (Santa Cruz Cabrália), Ruinen und Jesuitenkirchen

  • Strände, Kokospalmen, Seen, Orte für Spaziergänge, Tauchen und Nacktbaden an abgelegenen Stränden

  • Steilküsten

  • Bootsrundfahrten, Beobachtung der Meeresfauna an Riffen

  • Fischerdörfer und indianische Kultur

  • Nationalpark Monte Pascoal

Rio Preto

Costa das Baleias

Gebiete:

  • Abrolhos

  • Alcobaça

  • Caravelas

  • Nova Viçosa

  • Mucuri

Geografische Prägung:

  • Der Süden von Bahia ist gleichzeitig auch Anlaufpunkt zur Inselgruppe Abrolhos, die 70km von der Küste entfernt liegt und auf welcher der gleichnamige Nationalpark Abrolhos sich befindet. Zur Inselgruppe gehören die Vulkaninseln Santa Bárbara, Redonda, Sueste, Siriba und Guarita, die von grösseren und seltenvorkommenden Korallenriffen des Südatlantiks umsäumt sind. Die Landvegetation ist dürftig, die Fauna jedochdurch die Buckelwale, Reptilien, Vögel, Fische und unzähligen Meeresspezies sehr gut vertreten - sehr schöner Ort für Tauchgänge.

  • Ein Besuch der Insel wird ausschliesslich anhand von Reiseagenturen bzw. der IBAMA mit den autorisierten Reiseführern ermöglicht.

Besonderheiten:

  • Meerespark Abrolhos - Bootsrundfahrten, Tauchgänge, Beobachtung der Wale im Juli und November, Vögel, Fische und wirbellose Meerestiere

  • Strände

  • Inseln

  • Steilküsten

  • Watts

  • Bootsrundfahrten bis zur Insel Coroa Vermelha

  • Flussmüngung des Mucuri

Quelle: Auszug aus "Pólos de Ecoturismo - Brasil" - mit freundlicher Unterstützung und Genehmigung des brasilianischen Fremdenverkehrsamts © Copyright "Embratur"



Salvador da Bahia € 9,90

Salvador hat mit Abstand die saubersten Kirchentreppen der Welt. Eine der unzähligen Feste, Prozessionen und Feiern sind die "Lavagens", die Reinigungen der Stufen vor dem Portal. Und da es so viele Kirchen gibt, wird ständig gereinigt, geputzt und gefegt

• 72 Seiten
• 100 Farbfotos
• Grösse: 16,5 cm x 21 cm - soft cover

Sprachen: Portugiesisch, Englisch, Französisch, Deutsch und Spanisch
 
Bildband Salvador da Bahia

Brasilien Verstehen - SympathieMagazin € 3,60

Brasilien ist das Land der Gleichzeitigkeit und der Extreme. Dem Verblüffenden Reichtum von Wenigen steht die gravierende Armut von Vielen gegenüber.... Dazwischen sind nahezu alle Träume und Wunschvorstellungen angesiedelt, die man als Reisender über dieses riesige Land haben oder mitbringen kann...


66 Seiten
 
Brasilien Verstehen - SympathieMagazin

 

 

Copyright © brasilien.de ReiseService 1999-2008 Eichstetten