BRASILIEN IN XXL - REISEN & INFORMATIONEN                   



  
 STARTSEITE

 
   REISEPROGRAMME 

 
   FLÜGE NACH BRASILIEN

   HOTELS & POUSADAS

 
   BRASIL DELUXE

 
  MIETWAGEN

 
  MIETWAGENTOUREN

 
  INCENTIVE & EVENTS

 
  SEHENSWERTES

 
   KARNEVAL

 
  REISETIPS & INFOS

 
  REISEVERSICHERUNGEN

____________________________

    DAS LAND BRASILIEN

    LEBEN IN BRASILIEN

 
 
 GESCHICHTE

 
 
 BEVÖLKERUNG

 
  BILDUNG, KULTUR & KUNST

 
 
 KULINARISCHES

 
 
 POLITIK

 
  
WIRTSCHAFT

 
 
 INDUSTRIE & HANDEL

 
  BUSINESS-SERVICE

____________________________

    BILDBÄNDE

 
  
GUIAS & KARTEN

 
  
BÜCHER

 
 
 UNSER SERVICE

 
 
 KONTAKT

 
 
 DATENSCHUTZ

 
 
 ANBIETERKENNZEICHEN

Lebenshaltungskosten

   
     

Generell ist festzustellen, dass Brasilien schon lange keine "Billigland" mehr ist. Das erste Schockerlebnis haben Deutsche, die nicht an die Spitzenpreise von Berlin, Hamburg oder München gewöhnt sind, spätestens bei der Wohnungssuche. In den besseren - die anderen sollte man vergessen - Vierteln ist unter R$ 20 bis R$ 30 pro Quadratmeter Nettowohnfläche nur selten ein passables Zuhause zu finden. In der Regel werden monatlich zwischen 0,7 und 12% des Wohnungswertes verlangt. Hinzu kommt das "Condomínio", Kosten für Pförtner, Fahrstuhl, Swimmingpool etc., das zwischen R$ 300 und R$ 1.500 monatlich schwanken kann. Die Gesamtkosten - Miete & Condomínio - belaufen sich dann auf R$ 2.300 bis 4.000 für eine Drei-Zimmerwohnung je nach Wohnlage und Grösse. Die jährlich anfallende Grundstückssteuer "IPTU" - bei Wohnhäusern ist diese natürlich erheblich billiger als bei Häusern - muss in Brasilien vom Mieter bezahlt werden. Je nach Wohnlage sind das für eine Drei-Zimmerwohnung zwischen R$ 550 und R$ 3.000 im Jahr.

Da in den Städten kaum etwas ohne Auto geht, sollte man sich auf jeden Fall überlegen, ob man sich ein eigenes Fahrzeug anschafft. Gebrauchtwagen sind in Brasilien sehr teuer. Die Preise für in Brasilien gefertigte Kleinwagen z.B. Opel Corsa - sind mit denen in Deutschland vergleichbar, während aus Europa importierte Wagen mindestens 30% teurer sind als dort. Zu den Kosten der Fahrzeughaltung kommt noch die Kfz-Versicherung und die einmal im Jahr fällige "IPVA - Kraftfahrzeugsteuer" mit ca. R$ 400 bis R$ 1.200 dazu.

Sehr teuer sind in Brasilien die deutschen Schulen, die von privater Hand geführt werden. Die monatlichen Schulgebühren liegen zwischen R$ 400 und R$ 750.

Bei den nachstehend genannten Preisen handelt es sich um Erfahrungssätze, die vor allem für Neueingereiste Personen gelten. Sie liegen naturgemäss höher als die Lebenshaltungskosten von Einheimischen oder langjährig ansässigen Fremden. Die Preise variieren allerdings in den einzelnen Regionen.

Bei den nachfolgenden Angaben handelt es sich um eine überschlägige Berechnung der Gesamtsumme der monatlichen Ausgaben für Nahrungsmittel, Licht sowie sonstige Ausgaben für Fahrgeld, Instandhaltung und Reinigung der Kleidung, Körperpflege und Unterhaltung. Nicht berücksichtigt sind die Kosten für Kraftfahrzeughaltung, Neuanschaffungen jeder Art, Urlaubsgestaltung, Schulgelder sowie Gehälter für Hauspersonal. Bei Auslandstätigen, n deren Arbeitsvertrag besondere Leistungen des Arbeitgebers vorgesehen sind, müssen entsprechende Abzüge gemacht werden.

Mittlerer Monatsbedarf - zum Lebensunterhalt (ohne Wohnungsmieten):
Monatsbedarf für Ledige:

  • in mittlerer Stellung: US$ 800,00

  • in gehobener Stellung: US$ 1.500,00

  • in leitender Stellung: ab US$ 2.000,00

Mehrbedarf für Verheiratete:

  • ohne Kinder: etwa 40%

  • mit 1 oder 2 Kindern: 100%

  • mit 3 oder 4 Kindern: 150%

Auszug aus dem Buch: "Willkommen in Brasilien: Informationen für das Einleben in São Paulo" - Band 4 - Copyright © AHK-São Paulo - Câmara de Comércio e Indústria Brasil-Alemanha 2001/2002

 

Copyright © brasilien.de ReiseService 1999-2011 Brüel