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Einzigartige Naturlandschaften
Am 13.Dezember 2001 erklärte die
UNESCO die brasilianischen Nationalparks
Chapada dos Veadeiros sowie die Inselgruppe
Fernando de Noronha und das Atol das Rocas zum Weltnaturerbe.
Damit befinden sich sieben der insgesamt 144 UNESCO-Naturdenkmäler
in Brasilien.
Die beiden Nationalparks Chapada dos Veadeiros und
Emas, die nunmehr auch zum Weltnaturerbe erhoben worden sind,
wurden am 11.Januar 1961 gegründet. Ihre heute noch weitgehend
unberührten Berglandschaften liegen im Bundesstaat Goiás im
Mittelwesten Brasiliens und sind natürlicher Lebensraum vieler
unterschiedlicher Tierarten. Auch vom Aussterben bedrohte Wölfe sind
hier noch zu finden. Der Name des Nationalparks Emas geht auf die
dort lebenden Strausse zurück.
Chapada dos Veadeiros ist ein Nationalpark, der sich durch eine
Vielzahl von Wasserfällen und Teichen auszeichnet. Besuchern ist der
Zutritt nur in Begleitung von Führern der Umweltschutzbehörde IBAMA
gestattet.
Ganz anderen Charakter besitzt die Inselgruppe Fernando de Noronha/Atol
das Rocas. Hier handelt es sich um ein Schutzgebiet von
aussergewöhnlicher biologischer Vielfalt mit Delphinen, Haien,
seltenen Meeresschildkröten und unzähligen tropischen Seevögeln.
Das Atol das Rocas, das zwischen der brasilianischen Küste und dem
Nationalpark Fernando de Noronha im Südatlantik liegt, hat eine
Nord-Süd-Ausdehnung von lediglich 1,6km und eine Ost-West-Ausdehnung
von gerade einmal 2,4km. Das ovale Atoll, das aus den beiden Inseln
Ilha do Ferol und Ilha do Cementario besteht, ist nach heutigen
Forschungsergebnissen nach einem Vulkanausbruch vor etwa 13.000
Jahren entstanden. Die Vegetation ist wenig spektakulär. Lediglich
Gräser, Büsche und vereinzelt einige Palmen wachsen auf dem meist
sandigen Boden. Die Lagune zeichnet sich hingegen durch
reichhaltige, für Taucher attraktive Korallenformationen aus.
Der bereits 1984 zum Weltnaturerbe erklärte
Nationalpark Iguaçu wurde im Dezember 2001 von der "Roten Liste"
des bedrohten Welterbes gestrichen. Durch den nicht genehmigten Bau
einer Strasse und ein Übermass an Hubschrauber-Rundflügen über den
Wasserfällen galt der Park während der letzten Jahre als stark
gefährdet und wurde aus diesem Grunde 1999 von der UNESCO auf die
"Rote Liste" gesetzt. Durch weitreichende Schutzmassnahmen der
brasilianischen Behörden konnten die Gefahren inzwischen
ausgeschaltet werden.
Copyright © Brasilianische Botschaft - Berlin
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