BRASILIEN IN XXL - REISEN & INFORMATIONEN                   



  
 STARTSEITE

 
   REISEPROGRAMME 

 
   FLÜGE NACH BRASILIEN

   HOTELS & POUSADAS

 
   BRASIL DELUXE

 
  MIETWAGEN

 
  MIETWAGENTOUREN

 
  INCENTIVE & EVENTS

 
  SEHENSWERTES

 
   KARNEVAL

 
  REISETIPS & INFOS

 
  REISEVERSICHERUNGEN

____________________________

    DAS LAND BRASILIEN

    LEBEN IN BRASILIEN

 
 
 GESCHICHTE

 
 
 BEVÖLKERUNG

 
  BILDUNG, KULTUR & KUNST

 
 
 KULINARISCHES

 
 
 POLITIK

 
  
WIRTSCHAFT

 
 
 INDUSTRIE & HANDEL

 
  BUSINESS-SERVICE

____________________________

    BILDBÄNDE

 
  
GUIAS & KARTEN

 
  
BÜCHER

 
 
 UNSER SERVICE

 
 
 KONTAKT

 
 
 DATENSCHUTZ

 
 
 ANBIETERKENNZEICHEN

Projeto Tamar - Projekt zum Schutz der Meeresschildkröten

   
     

Projeto TamarTAMAR ist eine Abkürzung für Tartaruga Marinha, übersetzt Meeresschildkröte. Das sehr erfolgreiche Projekt wurde 1980 von IBAMA (brasilianische Umweltschutzorganisation) begonnen und, als es schnell grösser wurde, durch eine gemeinnützige Stiftung - der Fundação Pró Tamar - unterstützt, die Geld sammelt und das Projekt Tamar mit verwaltet.

Ziel:
Bestandssicherung der vom Aussterben bedrohten fünf Arten von Meeresschildkröten:  der Echten Karettschildkröte, der Unechten Karettschildkröte, der Bastardschildkröte, der Suppenschildkröte und der Lederschildkröte.
Ziele der Schildkrötenhaltung und -ausstellung sind die Aufklärungsarbeiten vor Ort, die praktische Arbeit für Studenten sowie die Erforschung der interessanten Meeresreptilien.
Aufklärende Informationen sind wichtig, die Strände von Bahia werden immer mehr von Einheimischen aus dem Landesinneren als Feriendomizil gewählt. Diese Touristen können gezielt informiert und aufgeklärt werden. Dass diese mühevolle Aufgabe nicht immer Früchte trägt, sieht man spätestens am Flughafen, wenn auf dem Gepäckband ein stattlicher Schildkrötenpanzer erscheint - mit dem Aufkleber "Zerbrechlich"!

Hintergrund/Inhalt:
Die brasilianische Naturschutzorganisation Tamar unterhält 20 Stationen zum Schutz der Meeresschildkröten entlang eines 1.100km Küstenstreifens. Neben der Überwachung und dem Schutz der Schildkröten sind eine breit angelegte Umweltbildungskampagne und der Aufbau alternativer Einkommensquellen wichtige Projektbestandteile. Inzwischen werden über Pró Tamar bereits über 400 Personen beschäftigt. Das Programm gilt als eines der erfolgreichsten Naturschutzprojekte Brasiliens.

An der Station in Praia do Forte kann man mehrere kleine Teiche mit Meeresschildkröten verschiedener Grössen und verschiedenen Alters sehen. Wenn man in der Zeit der Eiablage (September bis März) in der Gegen ist, wird man auch miterleben können, wie die Brutplätze funktionieren. Vorhanden ist ferner ein Museum mit Videofilmen und Multimediaprogrammen, durch die das Leben der Meeresschildkröten veranschaulicht wird.

Die Forscher von Tamar schützen rund 500 Gelege jedes Jahr entlang der Küste in der Nähe von Praia do Forte. Die Eier, feuchte, ledrige Kugeln in der Grösse von Tischtennisbällen, werden in umzäunten Gebieten zum Brüten im Sand vergraben oder in Brutkästen gelegt. Wenn die Schildkröten schlüpfen, werden sie sofort im Meer ausgesetzt.
 
Station in Praia do Forte
Station in Praia do Forte

Station in Praia do Forte
Station in Praia do Forte

Tamar unterhält 18 weitere Stationen entlang der Küste sowie zwei auf Inseln im Meer. In der Station Comboios (Bundesstaat Espirito Santo, nördlich von Vitória und unweit von Linhares) geht es um den Schutz der Echten Karettschildkröten und der Lederschildkröten. In der Station Fernando de Noronha werden Suppenschildkröten und Unechte Karettschildkröten vor dem Aussterben bewahrt. In Praia do Forte kümmert man sich um den Schutz der Echten Karettschildkröten, der Unechten Karettschildkröten, der Bastardschildkröten sowie der Suppenschildkröten. Von den 60km Strand unter der Verwaltung des Projekts Tamar in Bahia werden 13km allein von Wissenschaftlern patrouilliert, der Rest durch gemeinsame Bemühungen von Fischern, also den gleichen Leuten, die früher die Eier der Schildkröten als Verpflegung einsammelten und die nun unter Vertrag genommen wurden, um die Eier für die Wissenschaftler zu bergen.

Heutzutage ist der Handel mit vom Aussterben bedrohten Meeresschildkröten verboten, allerdings werden ihre Panzer immer noch auf dem Mercado Modelo von Salvador verkauft. Zudem sind in Sergipe Schildkröteneier immer noch beliebte Vorspeisen.

 

Vegetation
Geographische Regionen
Klima
Umweltsituation
Tierwelt
Pflanzenarten
Tropische Früchte

Copyright © brasilien.de ReiseService 1999-2011 Brüel