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Region Süden
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Die Region Süden, welche sich
aus den Bundesstaaten
Paraná,
Santa Catarina und
Rio Grande do Sul bildet, stellt die kleinste aller brasilianischen
Regionen dar und verfügt über eine Oberfläche von 577.214km², was weniger
als 7% des brasilianischen Territoriums entspricht.
Im Relief dieser Region hebt sich eine umfassende Vielzahl an Formierungen
heraus. So etwa Hochebenen, Flachland, Gebirge, Berge und Canyons sowie
Inseln vielfältiger Vegetationsarten. Ihre Geografische Prägung ist sehr bedürftig
im Vergleich mit den den restlichen brasilianischen Regionen und weist
ausserdem natürliche Szenarien unglaublicher Schönheit auf. In der Region
des Küstengebietes variieren die Höhenlagen vom Meeresspiegel bis hin zu den
höchsten Bergspitzen, welche fast 2.000m oberhalb des Meeresspiegels liegen.
Der überwiegende Teil der Fläche wird jedoch von einer wellenförmigen
Oberfläche in etwa 500m Höhe bestimmt.
In der Hydrographie überwiegen die Flüsse aus der Hochebene, welche ein
dichtes Bewässerungsnetz darstellen und Becken aus dem Landesinneren von
Paraná und Uruguay bilden. Ausserdem werden aus ihnen grosse Mengen der an
den Berghängen des Küstengebietes gelegenen Becken kleinerer und mittlerer
Grössenordnung gebildet. Die Flüsse dieser inneren Becken vereinen ihre
Gewässer - um so den bereits ausserhalb von Brasilien gelegenen Fluss Prata
zu bilden - während die Flüsse der kleineren Becken direkt in den
Ozean oder den küstennahen Seen fliessen.
Das Klima im Süden charakterisiert sich im Vergleich zu den restlichen
Regionen des Landes durch seine Homogenität. Das vor allem, wenn es um die
Regenzeiten geht. In der Hochebene, dem Küstengebiet sowie der atlantischen
Küste heben sich Flächen mit einem grossen Feuchtigkeitsgehalt und sehr
hohen Temperaturen heraus. Als allgemeine Charakteristik gilt ein
subtropisches und warmes Klima. Im Laufe des Jahres über liegt eine geringe
thermische Schwankung vor. Es können deutlich zwei Jahreszeiten
hervorgehoben werden: der Winter, welcher sehr kalt werden kann, bis hin zu
Schneefällen sowie der Sommer, der als sehr heiss bekannt ist.
In den südlichen Landesregionen kann zwischen drei Waldarten unterschieden
werden: dem Regenwald, welcher ab dem Tal von Ribeira an der Grenze zu São
Paulo seinen Anlauf nimmt und sich bis nach Tramandaí in Rio Grande do Sul
erstreckt: dem Wald von Araucárias, mit wichtigen noch erhaltenen Beständen
in den Hochebenen von Paraná und Santa Catarina sowie dem Wald Estacional im
Becken von Paraná - Uruguay mit seinen grösseren Beständen entlang der
Flüsse Paraná, Uruguay und deren Nebenflüssen. Abgesehen von diesen
Formierungen treten ausgedehnte Savanneflächen auf, welche die bestellten
und brachliegenden Felder von Campos Gerais in Paraná einnehmen, sowie
Landformierungen in der Hochebene von Santa Catarina, Rio Grande do Sul und
kleineren Gebieten, welche lokale Bezeichnungen erhalten.
Die enorme Vielfalt der Landschaften sowie die kulturellen Charakteristiken
der südlichen Region stellen ein grosses touristisches Potential dar. Laut
von der Embratur zur Verfügung gestellten Informationen kommen unter den
acht Landesweit am meistbesuchtesten Städten vier aus dem Süden:
Florianópolis, Foz do Iguaçu, Porto Alegre und Camboriú. In ihnen und ihrer
Umgebung stösst man auf unzählige Attraktionen für den Ökotourismus.
Quelle:
Auszug aus "Pólos de Ecoturismo - Brasil" - mit freundlicher
Unterstützung und Genehmigung des brasilianischen
Fremdenverkehrsamts © Copyright "Embratur"
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