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Region Südosten
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Die Region des Südostens
beansprucht eine Fläche von 924.000km². Das entspricht mehr als 11% der
Gesamtfläche Brasiliens. Sie umfasst die Bundesstaaten
Espirito Santo,
Minas Gerais,
Rio de Janeiro und
São Paulo. Es stellt die urbanisierteste und industrialisierteste Region
des Landes dar, in welcher fast die Hälfte der brasilianischen Bevölkerung
lebt.
Trotz der starken Bevölkerungsdichte, welche aus der Anzahl der sich dort
befindlichen Städte zu schliessen hat, weisst diese Region noch angenehme
Orte für jene auf, die den Kontakt zur Natur und regionalen Bräuchen
geniessen möchten. Ein ausgedehntes Strassennetz erstreckt sich über den
gesamten Südosten entlang und ermöglicht sowohl einen Zugang zur Küste als
auch zu den entfernter gelegenen Orten im Landesinnern.
Von einer weiträumigen ozeanischen Fassade umgeben, charakterisiert sich
diese Region mit ihrer landschaftlichen Vielfalt, welche sich durch deren
morphologischer Verschiedenartigkeit erklären lässt. Vom schmalen und
abgetrennten sowie umfassenden und geradlinigen Flachland des Küstengebietes
abgesehen, stösst man in Meeresnähe auf grosse Böschungen und weiter im
Landesinneren hinein auf Gebirge grösserer Höhenlagen, wie etwa 1.200 -
2.890m, welche von den Massiven Serras do Mar, Caparaó und weiter im Zentrum
von Minas Gerais gelegne, von Espinhaco präsentiert werden. Grosse Flächen
von Hochebenen, Flachland, Tiefland und Küsten ergänzen dieses
verschiedenartige Relief.
Die anfängliche Vegetation wurde überwiegend durch Waldbildungen,
Steppenfelder sowie einigen Caatingas präsentiert. Derzeit reduziert sich
die natürliche Vegetation auf die höher gelegenen Flächen, dem Innern der
Täler, sowie den Schutzgebieten und privaten Besitzgütern, in denen von den
wichtigsten Biotopen der Region vorhanden sind - und durch den Ökotourismus
erhalten werden! Unter den verschiedenen Nationalparks heben sich der
zwischen Espirito Santo und Minas Gerais gelegene Serra do Caparaó, der
zwischen São Paulo und Rio de Janeiro gelegene Nationalpark Serra da Bocaina
sowie Tijuca heraus, der grössten in Stadtregion gelegenen Waldfläche
Brasiliens.
Die unzähligen Flüsse der Region, welche einst die natürlichen Verkehrswege
zur Urbarmachung des Landesinnern darstellten, werden heute zur Ausübung der
verschiedensten Wassersportarten genutzt. Die Strände und Inseln des
Küstengebietes, die Felswände, Höhlen und Bergpfade, die antiken Fazendas
sowie die im gesamten Südosten existierenden historischen Stadtviertel und
Landhäuser stellen natürliche und kulturelle Reichtümer dar. Sie sind bereit
um Touristen aus aller Welt anzulocken, die mit Sicherheit sehr gut
empfangen werden.
Quelle:
Auszug aus "Pólos de Ecoturismo - Brasil" - mit freundlicher
Unterstützung und Genehmigung des brasilianischen
Fremdenverkehrsamts © Copyright "Embratur"
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