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Region Mittlerer Westen
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Durch die Bundesstaaten
Goiás,
Mato Grosso do Sul sowie dem
Bundesdistrikt gebildet, hebt sich die
zentralwestliche Region mit ihren 1.607.000,5km² Oberfläche als eine der
landesweit grössten heraus. Sie stellt quasi 20% des Nationalterritoriums,
man stösst jedoch geringste Bevölkerungsdichte des Landes. In der zentralen
Landfläche von Südamerika gelegen, der zentralen Hochebene Brasiliens,
bildet sie die einzigste der Regionen, welche über kein eigenes Küstengebiet
verfügt.
Was die physischen Aspekte ihres Territoriums, Relief, Klima, Vegetation,
Wirtschaft, Bevölkerung sowie Entwicklungsstadien anbetrifft, so
charakterisiert sie sich dadurch ein evidentes und ausgeglichenes Verhältnis
zwischen dem Süd- Südosten, dem Nordosten sowie dem Amazonasgebiet.
Ihr Relief wird durch eine angemessene Skala morphologischer Formen mit der
Prägdominanz weiträumiger und geebneter Oberflächen gekennzeichnet, welche
sich durch Hochebenen und Tiefländern zusammensetzen. Von mehreren Gebirgen,
Hochebenen, geschwungenen Oberflächenformen sowie ausgedehntem Flachland
gekennzeichnet, beherbergt es eine an Flüssen, Seen, Felswänden und Höhlen
reiche Landschaft, welche sich derzeit als Ort intensiver erweisen. Unter
den am meistbesuchtesten Orten heben sich die Pantanalgebiete von Mato
Grosso und Bananal, die Hochebenen von Mato Grosso und Goiás sowie das
Gebirge von Bodoquena heraus. Die regionale Hydrographie weist spezielle
Merkmale auf, da sie die Wasserdivisoren Amazonas - Prata sowie São
Francisco - Tocantins. Diese bergen Wasserverläufe grossen Volumens, welche
ihrer natürlichen Schönheit sowie dem Potential für den Angelsport wegen,
von grosser Wichtigkeit sind. Dabei heben sich die Flüsse Paraguay,
Paranaíba, Araguaia, Xingu sowie deren unzähligen Nebenflüsse heraus.
Ein grosser Teil des Zentralwestens charakterisiert durch sein heisses und
feuchtwarmes Klima der Gebirgsregion sowie einer stabilisierten jährlichen
Verteilung an Regenfällen, wodurch zwei Jahreszeiten klar festgelegt werden
können: einer trockenen in der Winter- und Frühlingshälfte sowie einer
regnerischen in der Sommer- und Herbsthälfte. Im Norden von Mato Grosso
stösst man auch auf das feuchte Klima des Amazonasurwaldes und im Süden von
Mato Grosso do Sul auf das warme sowie feuchte Klima des tropischen Waldes,
wodurch deren zwischen den Regionen wechselnde Charakteristik bekräftigt
wird. Während der Winterperiode können aus dem Süden kommende
Polarluftmassen plötzliche Temperaturfälle verursachen.
Die Gebirgsvegetation stellt einen der Aspekte dar, welche den Zentralwesten
auf die beste Weise kennzeichnen. Sie zeigt sich in verschiedenartiger Form,
abhängig von Präsenz und Dichte der Bäume, Sträucher sowie typischen Spezies
auf Brachland, welche sich an Orten unterschiedlicher Höhenlage,
Feuchtigkeitsgehalt sowie Bodenbeschaffung entwickeln.
Die Waldbestände, glatten Felder, überschwemmten Flächen sowie Ufergebiete
der Flüsse und Seen des Zentralwestens, welche sich noch in einem
Gutbewahrten Zustand befinden, sind ideale Orte um die bezaubernde und
vielfältige Fauna zu bewundern.
Da in den grossen Fazendas für Rinderzucht oder Pflanzungen heute auch
Unterkunftsmöglichkeiten, Verpflegung sowie Begleitung für die Besucher
bereitgestellt werden, erhalten die Touristen auf diese Weise Zugang zu
Aktivitäten und Informationen die ein faszinierendes und gastfreundliches
Brasilien darstellen.
Quelle:
Auszug aus "Pólos de Ecoturismo - Brasil" - mit freundlicher
Unterstützung und Genehmigung des brasilianischen
Fremdenverkehrsamts © Copyright "Embratur"
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