|
Die Mamão "Papaya"
- auch als Baummelonen bekannt - stammt ursprünglich aus Mexiko
und wächst traubenartig an bis zu 10 m hohen Bäumen. Ihre Früchte
sind je nach Sorte rund, eiförmig, länglich oder birnenförmig mit
einer dünnen, ledrigen, gelbgrünen bis goldgelben Schale. Papayas
erreichen ein Gewicht von bis zu 6 kg. Das Fruchtfleisch ist blassgelb
bis lachsrot. Im Inneren der Früchte befinden sich pfefferkorngrosse
schwarze Kerne, die zwar essbar sind, aber nicht unbedingt jedermanns
Geschmack ist.
Die Papaya ist besonders reich an Provitamin A. Ausserdem enthält
sie unter anderem die Vitamine B1, B2, B5 und C sowie das Enzym
Papain. Das Papain gewinnt man aus dem Latex der unreifen Frucht,
das die Verdauung von Eiweissstoffen erleichtert. Auf der ganzen
Welt benutzt man diesen Stoff als Verdauungsförderndes Mittel und
als Adjuvans von Wurmmitteln, deren Wirkung er verstärkt. Ausserdem
findet Papain in der Küche Verwendung, um Fleisch zarter zu machen.
Papayas eignen sich hervorragend zum Rohverzehr. Hierfür wird die
Frucht geschält, der Länge nach halbiert und die Kerne herausgeschabt.
Da Papayas wenig Fruchtsäure enthalten, empfiehlt es sich, immer
etwas Säure, z. B. Limettensaft, zur Aromatisierung hinzuzugeben.
Papayas sind zum Frühstück, als Vorspeise oder zum Dessert ein ganz
besonderer, erfrischender Genuss. Auch in Salaten, Fleisch- und
Fischgerichten sowie Mixgetränken bieten Papayas eine interessante
Geschmacksvariante.
|

Mamão-Baum
|

Mamão-Frucht
|
|
|

















 |