BRASILIEN IN XXL - REISEN & INFORMATIONEN                   



  
 STARTSEITE

 
   REISEPROGRAMME 

 
   FLÜGE NACH BRASILIEN

   HOTELS & POUSADAS

 
   BRASIL DELUXE

 
  MIETWAGEN

 
  MIETWAGENTOUREN

 
  INCENTIVE & EVENTS

 
  SEHENSWERTES

 
   KARNEVAL

 
  REISETIPS & INFOS

 
  REISEVERSICHERUNGEN

____________________________

    DAS LAND BRASILIEN

    LEBEN IN BRASILIEN

 
 
 GESCHICHTE

 
 
 BEVÖLKERUNG

 
  BILDUNG, KULTUR & KUNST

 
 
 KULINARISCHES

 
 
 POLITIK

 
  
WIRTSCHAFT

 
 
 INDUSTRIE & HANDEL

 
  BUSINESS-SERVICE

____________________________

    BILDBÄNDE

 
  
GUIAS & KARTEN

 
  
BÜCHER

 
 
 UNSER SERVICE

 
 
 KONTAKT

 
 
 DATENSCHUTZ

 
 
 ANBIETERKENNZEICHEN

Kulturführer über Rio de Janeiro

   
     

Im Laufe seiner Geschichte hat Rio alle künstlerischen Strömungen absorbiert, die nach Brasilien gelangten. In dieser Stadt zwischen Atlantik, Guanabara-Bucht und Bergen wurden verschiedene Architekturstile zu einem städtebaulichen Gesamtbild gefügt, das auf Anhieb überwältigt.
Als zu Beginn des 17.Jh. in der damaligen Provinz Minas Gerais Gold und Edelsteine entdeckt wurden, erlebte die 1565 vom Portugiesen Estácio de Sá unter dem Namen São Sebastião do Rio de Janeiro gegründete Hafenstadt einen enormen Wachstumsschub. Der sogenannte Goldzyklus führte dazu, dass Rio im Jahr 1763 Salvador da Bahia als Hauptstadt ablöste.

Auf der Flucht vor den napoleonischen Truppen suchte 1808 die königliche Familie Portugals mit ihrem gesamten Hofstaat von mehr als 15.000 Personen Zuflucht in Rio de Janeiro. Dieses Ereignis, in dessen Verlauf sogar die königliche Bibliothek nach Brasilien verlegt wurde, verlieh der Entwicklung Rios neue Impulse. In den zehn Jahren zwischen 1808 und 1818 wurden 600 grosse Gebäude fertiggestellt und zahlreiche imposante öffentliche Einrichtungen errichtet, auch die Eröffnung des Botanischen Gartens fällt in diese Zeit. Die entscheidenden Veränderungen erführ das Stadtbild ab 1816, als eine von der Krone unter Vertrag genommene französische Künstlerdelegation eintraf. Unter dem prägenden Einfluss des Neoklassizismus verwandelten die Franzosen das architektonische und künstlerische Erscheinungsbild Rio de Janeiros, dieser einzigen Hauptstadt eines europäischen Königreichs auf dem amerikanischen Doppelkontinent.

Als König D.João VI. 1821 nach Portugal zurückkehrte, besass Rio bereits 13.500 Gebäude und 113.000 Einwohner und konnte nun nicht länger als koloniales Dorf gelten. Es wurde damit zum wichtigsten politischen und kulturellen Schauplatz des brasilianischen Kaiserreiches, das von der Unabhängigkeit 1822 bis zur Ausrufung der Republik 1889 Bestand haben sollte.
Im kurzen Zeitraum zwischen 1902 und 1906 sollte Rio eine neuerliche Veränderung erfahren. Der Einfluss der Belle Epoque erreichte nunmehr auch die tropischen Gestade am Zuckerhut. Unter dem bedeutenden Bürgermeister Pereira Passos entstanden damals im Zentrum die Hauptachse (1912 von Avenida Central in Avenida Rio Branco umbenannt) und die grossen öffentlichen Parks. In den zwanziger und dreissiger Jahren wurden zahlreiche Jugendstilgebäude und einige wichtige Zeugnisse moderner Architektur errichtet.
Die Stadt, die sich während der Kolonialzeit aufgrund strategischer Erwägungen an der Guanabara-Bucht ausgerichtet hatte, wuchs nunmehr schnell entlang der Atlantikküste.

Der Wirtschaftsaufschwung Brasiliens nach dem Zweiten Weltkrieg, das Bevölkerungswachstum und die wachsende Zahl von Automobilen verliehen Rio ein neues Gesicht. Im Zentrum wuchsen Wolkenkratzer in die Höhe, zahlreiche neue Strassen wurden angelegt. Die Wohnviertel Copacabana, Ipanema und Leblon boten ab 1958 ideale Voraussetzungen für das Entstehen der Bossa Nova, die in den reichen musikalischen Traditionen Rios einen neuen Höhepunkt darstellte.
Obwohl Rio im Jahr 1960 seine Hauptstadtrolle an Brasília abgeben musste, übte die Stadt weiterhin starken Einfluss auf das ganze Land aus. Dank umfangreicher Stadterneuerung weiter Teile der historischen Bausubstanz fasziniert Rio heute mehr denn je.

Das sollten Sie unbedingt sehen:

Palácio Gustavo Capanema

Palácio Gustavo Capanema:
1942 - Das ehemalige Bildungsministerium ist eine Ikone moderner Architektur. 1936 von Lúcio Costa, Oscar Niemeyer, Affonso Reidy, Jorge Moreira, Carlos Leão und Ernani Vasconcelos entworfen, Le Corbusier war als Berater beteiligt. Mit "Azulejos - Kacheln" und Fresken von Portinari

Museu de Arte Moderna:
1954 - Gebäude von Affonso Reidy, Gartenanlagen von Roberto Burle Marx. Beherbergt eine hervorragende Sammlung brasilianischer Kunst und wechselnde internationale Ausstellungen

Museu de Arte Moderna

Casa de Niemeyer

Casa de Niemeyer:
1953 - Befindet sich in Canoas, am Anstieg zum Aussichtspunkt Alto da Boa Vista, auf dem das Museu do A
çude gelegen ist. Das vormalige Wohnhaus des berühmten brasilianischen Architekten ist einen Besuch wert

Museu Chácara do Céu:
Eleganter Bau des Architekten Wladimir Alves de Souza (1958) im Viertel Santa Teresa. Beherbergt eine bedeutende Gemäldesammlung, Kunstgewerbe sowie orientalische Kunst. Der Garten wurde von Roberto Burle Marx gestaltet und gewährt phantastische Ausblicke auf die Stadt. Früher wohnte hier der Sammler Raimundo de Castro Maia

Museu Chácara do Céu

Igreja de Nossa Senhora da Lapa dos Mercadores

Igreja de Nossa Senhora da Lapa dos Mercadores:
1747 - Inmitten restaurierter Altstadtstrassen, dem "Corredor Cultural" mit zahlreichen Kulturzentren gelegen, die den Paco Imperial mit dem Centro Cultural Banco do Brasil verbinden

Largo do Boticário:
Der "Apothekerplatz" in der Nähe der Talstation der Corcovado-Zahnradbahn zeichnet sich durch seine Bebauung im neokolonialen Stil aus

Largo do Boticário

Igreja do Outeiro da Glória

Igreja do Outeiro da Glória:
1614-1738 - Diese berühmte Kirche ist auf einem Hügel an der Guanabara-Bucht gelegen und mit wunderschönen Schnitzwerken und Azulejos ausgestattet

Mosteiro e Igreja de São Bento:
Eine der schönsten brasilianischen Klosteranlagen des 17.Jahrhunderts. Die prächtige Innenausstattung der Kirche kontrastiert mit der schlichten Fassade

Mosteiro e Igreja de São Bento
Museu Imperial de Petrópolis

Museu Imperial de Petrópolis:
Das Museum befindet sich in der ehemaligen Sommerresidenz von Kaiser D.Pedro II. in Petrópolis, in einer Bergregion des Bundesstaates Rio de Janeiro. Die Interieurs stammen aus der zweiten Hälfte des 19.Jh.

Casa Lucas:
Altes Jugendstil-Geschäftshaus in der Av.Passos. Nach einem langen Dornröschenschlaf wird dieser Strassenzug nunmehr restauriert. Hier befinden sich wichtige Kirchen, beliebte Geschäfte und das neue Zentrum für zeitgenössische Kunst "Centro de Arte Contemporânea Hélio Oiticica"

Casa Lucas

Quelle: mit freundlicher Unterstützung und Genehmigung der Brasilianischen Botschaft in Berlin  - Copyright © 2005
 

 

Übersicht
Festival Folclórico Parintins
Círio de Nazaré
Traditionen in Maranhão
Kultur - Recife & Olinda
Bahia Kultur
Kulturführer - Brasília
Kunst Minas Gerais
Kulturführer Rio de Janeiro
Kulturführer - São Paulo
Música Gaúcha



Rios Museen

Copyright © brasilien.de ReiseService 1999-2011 Brüel