BRASILIEN IN XXL - REISEN & INFORMATIONEN                   



  
 STARTSEITE

 
   REISEPROGRAMME 

 
   FLÜGE NACH BRASILIEN

   HOTELS & POUSADAS

 
   BRASIL DELUXE

 
  MIETWAGEN

 
  MIETWAGENTOUREN

 
  INCENTIVE & EVENTS

 
  SEHENSWERTES

 
   KARNEVAL

 
  REISETIPS & INFOS

 
  REISEVERSICHERUNGEN

____________________________

    DAS LAND BRASILIEN

    LEBEN IN BRASILIEN

 
 
 GESCHICHTE

 
 
 BEVÖLKERUNG

 
  BILDUNG, KULTUR & KUNST

 
 
 KULINARISCHES

 
 
 POLITIK

 
  
WIRTSCHAFT

 
 
 INDUSTRIE & HANDEL

 
  BUSINESS-SERVICE

____________________________

    BILDBÄNDE

 
  
GUIAS & KARTEN

 
  
BÜCHER

 
 
 UNSER SERVICE

 
 
 KONTAKT

 
 
 DATENSCHUTZ

 
 
 ANBIETERKENNZEICHEN

Medien

   

 

   

"90% der Bevölkerung verfügen über einen Fernseher. Somit gibt es mehr TVs als Kühlschränke in Brasilien"

Die Medienlandschaft Brasiliens ist in Händen einiger weniger Organisationen. Die Firmen, denen die beiden grössten Fernsehstationen gehören, "O Globo und Manchete" kontrollieren auch einige der führenden Tageszeitungen und Zeitschriften des Landes. O Globo, das viertgrösste private Fernsehunternehmen der Welt - nach CBS, NBC und ABC in den USA, gehört einem einzigen Mann mit grossem politischen Einfluss, dem Dollar-Milliardär Roberto Marinho. Der Aufstieg des Medienmultis mit über 100 Gesellschaften begann 1962 mit staatlicher Finanzierung.
Seit dem Ende der Diktatur ist beim Film eine Renaissance zu verzeichnen. Viele der in Brasilien produzierten Filme behandeln Themen aus der Geschichte des Landes und sorgen für besondere Einblicke, die man sonst nicht gewinnt. 1961 gab es noch die Regel 2:1, d.h. auf zwei ausländische Filme musste ein brasilianischer Film gesendet werden, 15 Künstlergruppen produzierten noch relativ niveauvolle Filme. Später gab es nur noch einen brasilianischen Beitrag auf 56 amerikanische Produktionen. Doch bald waren es nicht mehr die bekannten "Soap Operas" aus Hollywood, die das Publikum in den Bann zogen. Die neuen Erfolgsrenner nannten sich "Telenovelas", die immer zur gleichen Zeit ausgestrahlt werden und die Nation über Monate in Bann halten können.

Das Programm des brasilianischen Fernsehens orientiert sich am nordamerikanischen Vorbild und bevorzugt Unterhaltungssendungen und Spielfilme, die hohe Einschaltquoten und Werbeeinnahmen versprechen. Fernsehgebühren werden nicht erhoben. Die Werbung ist übrigens auffallend gut gemacht! Werbung wird auch für Luxusprodukte für Leute auf den Bildschirm gebracht, die sich so etwas leisten können. Die meisten brasilianischen Zuschauer können jedoch vom Kauf solcher Dinge nur träumen.
Das Kabelfernsehen setzt sich auch in Brasilien immer weiter durch und enthält die Programme von "ESPN" (ein Sender mit Übertragungen von Sportveranstaltungen), "CNN" (Nachrichtensender), "RAI" (Radio Televisione Italia) und MTV.

Ein wichtiges Medium ist auch die gedruckte Presse. Deren Niveau ist verhältnismässig hoch, da sich die Presse an die oberen und mittleren Schichten richtet. Zeitungen wie der "Estado de São Paulo", "Folha de São Paulo" oder "Jornal do Brasil" sowie die politischen Magazine "Veja" und "Istoé" brauchen den internationalen Vergleich nicht zu scheuen. Daneben gibt es auch zahllose Zeitschriften, die der Regenbogenpresse zugerechnet werden müssen. Brasilien hat natürlich auch sein grosses Boulevardblatt, die berüchtigte Zeitung "O Povo na Rua - Das Volk auf der Strasse", die schonungslos auf Sex und Crime setzt.

 

Übersicht
Architektur
Bildungswesen
Medien
Kunst
Literatur
Musik
Museen & Bibliotheken
Theater
Kultur nach Regionen


Medienaktualität
Presse
Fernsehen
Telenovelas
TV - Sender

Copyright © brasilien.de ReiseService 1999-2008 Eichstetten