
STARTSEITE
REISEPROGRAMME
FLÜGE NACH BRASILIEN
HOTELS & POUSADAS
BRASIL DELUXE
MIETWAGEN
MIETWAGENTOUREN
INCENTIVE & EVENTS
SEHENSWERTES
KARNEVAL
REISETIPS & INFOS
REISEVERSICHERUNGEN
____________________________
DAS LAND BRASILIEN
LEBEN IN BRASILIEN
GESCHICHTE
BEVÖLKERUNG
BILDUNG, KULTUR
& KUNST
KULINARISCHES
POLITIK
WIRTSCHAFT
INDUSTRIE & HANDEL
BUSINESS-SERVICE
____________________________
BILDBÄNDE
GUIAS & KARTEN
BÜCHER
UNSER SERVICE
KONTAKT
DATENSCHUTZ
ANBIETERKENNZEICHEN
|
 |
 |
 |
Stromsektor
|
|
|
| |
|
|
Im Geheimen bereitet die Regierung ein neues Atomenergieprogramm vor,
welches 7 Atomkraftwerke vorsieht, einschliesslich der Fertigstellung von
Angra III. Hintergrund ist der Wunsch Brasiliens, in den UNO -
Sicherheitsrat als ständiges Mitglied einzuziehen. Dafür meint man, sei das
aussenpolitische Gewicht, was Brasilien als Betreiber von Atomkraftwerken
gewönne, gut zu gebrauchen. Die Grünen in der deutschen Regierung teilen
diese Auffassung offensichtlich, was Deutschland angeht, nicht.
Das
Problem in Brasilien ist der Streit zwischen der Bergbau- und
Energieministerin Dilma Rousseff und dem Innenminister José Dirceu um Angra
III. Wenn das Innenministerium die Oberhand gewinnt, wird es neue
Atomkraftwerke geben, mindestens ANGRA III (1.300 MW) und ein 100 MW -
Atomkraftwerk im Nordosten Brasiliens, vielleicht aber sogar Angra III, zwei
weitere gleichgrosse und vier weitere Atomkraftwerke mit je 300 MW, alle
ausser Angra (bei Rio) im Nordosten. In diesem letzterem Fall würden 14 Mrd.
US$ Investitionen nötig sein für eine Totalkapazität von 4.100 MW, einem
Drittel der Kapazität des Wasserkraftwerkes Itaipú. Mit diesem
Atomprogramm strebt Brasilien auch eine grössere Unabhängigkeit vom Ausland
in der Nuklearmedizin und in der Nukleartechnik für die Landwirtschaft an.
Die kleineren Reaktoren für die Kraftwerke sollen bereits im Lande
entwickelt werden - hoffentlich nicht wie das berühmte Atomunterseeboot
Brasiliens, welches bis heute noch nie auf Tauchfahrt gegangen ist.
Zu Angra III sollte man wissen, dass bereits 750 Mio. US$ für dieses 20
Jahre alte Projekt ausgegeben worden sind. Ende Mai hat die Associação
Brasileira para o Desenvolvimento das Atividades Técnicas e Industriais na
Área Nuclear, kurz ABDAN, eine Studie fertiggestellt, mit der die Ablehnung
des Projektes durch das zitierte Ministerium bekämpft werden soll. Danach
liegen die Energieerzeugungskosten von Angra III bei 140,91 R$/MWh, 40 R$
niedriger als der vom Ministerium errechnete Wert. Das Ministerium rechnet
auch mit 8,5 jahren Bauzeit, der Betreiber Eletronuclear nur mit 6,5
Copyright ©
Karlheinz K. Naumann - Eurolatina International - 05/2005 |
|


















 |
|
|