BRASILIEN IN XXL - REISEN & INFORMATIONEN                   



  
 STARTSEITE

 
   REISEPROGRAMME 

 
   FLÜGE NACH BRASILIEN

   HOTELS & POUSADAS

 
   BRASIL DELUXE

 
  MIETWAGEN

 
  MIETWAGENTOUREN

 
  INCENTIVE & EVENTS

 
  SEHENSWERTES

 
   KARNEVAL

 
  REISETIPS & INFOS

 
  REISEVERSICHERUNGEN

____________________________

    DAS LAND BRASILIEN

    LEBEN IN BRASILIEN

 
 
 GESCHICHTE

 
 
 BEVÖLKERUNG

 
  BILDUNG, KULTUR & KUNST

 
 
 KULINARISCHES

 
 
 POLITIK

 
  
WIRTSCHAFT

 
 
 INDUSTRIE & HANDEL

 
  BUSINESS-SERVICE

____________________________

    BILDBÄNDE

 
  
GUIAS & KARTEN

 
  
BÜCHER

 
 
 UNSER SERVICE

 
 
 KONTAKT

 
 
 DATENSCHUTZ

 
 
 ANBIETERKENNZEICHEN

Geschichte Brasiliens in Zahlen  -  1914 - 1969

   
     

1914
Bei Ausbruch des Ersten Weltkrieges bricht das Kautschuk-Monopol zusammen. Die Engländer hatten die Samen des Gummibaums ausser Landes geschmuggelt und in Ceylon und Malaysia Plantagen angelegt.

1920
Erste Bundesuniversität in Rio de Janeiro.

1928
Die Kaffeekrise schwächt die brasilianische Exportwirtschaft. 1929/1930 Verfall der Kaffeepreise.

1930 - 1945
Der populistische Präsident Getúlio Vargas stärkt die Zentralregierung auf Kosten der lokalen Verwaltungen und lässt in Brasilien erste Gewerkschaften zu. Während seiner Regierungszeit verlieren sich die Trennlinien zwischen demokratischem und faschistischem Gedankengut zunehmend. 1945 wird Getúlio Vargas von den Militärs zum Rücktritt gezwungen, dessen Popularität beim Volk schon zuvor wegen seine kaum verhohlenen Sympathien für Mussolini und Hitler, geschwunden war.

1942
Brasilien tritt auf Seiten der Alliierten in den Zweiten Weltkrieg ein. Nach Torpedierung eines brasilianischen Schiffes durch die deutsche Seeflotte tritt ein Krieg gegen Deutschland und Italien ein. In Südbrasilien wird Deutsch im Schulunterricht verboten. Ein Hilfkorps wird auf den italienischen Kriegsschauplatz entsandt.

1946
Unter dem vom Volk gewählten Präsidenten Enrico Gaspar Dutra tritt eine neue demokratische Verfassung am 16.09. in Kraft.

1950
Getúlio Vargas kehrt durch überwältigenden Wahlsieg an die Macht zurück, da der seit 1946 amtierende Präsident, Eurico Gaspar Dutra, die Probleme, die die rasche industrielle Entwicklung mit sich bringt, nicht zu lösen vermochte.
Einweihung des grössten Fussballstadions der Welt am 10.06. in Rio de Janeiro - das Maracanã.

1953
Vargas setzt auf ökonomische und soziale Reformen, er öffnet das Land für Investoren und fördert die Ansiedlung der ausländischen Industrie - Gründung der Mercedes Benz do Brasil S.A. in São Paulo und VW - Negative Begleiterscheinung: Die Inflation erhält erstmals einen gewaltigen Auftrieb.

1954
Nach einer beispiellos hitzigen und verleumderischen Hetzkampagne der konservativen Presse fordern die brasilianischen Streitkräfte Präsident Vargas ultimativ zum Rücktritt auf. Vargs wird am 24.08. im Regierungspalast tot aufgefunden, die meisten Quellen sprechen von Selbstmord.

1956
Die kluge Politik von Präsident Juscelino Kubitschek und und seines Vizepräsidents João Goulart berücksichtigt die ausländischen Interessen in Brasilien, ohne das Ziel, die Rückständigkeit des Landes zu beenden, aus den Augen zu verlieren.

Eröffnung der ersten Goethe-Institute in Porto Alegre und Curitiba.

1958
Erstmalige Fussball-Weltmeisterschaft Brasiliens in Schweden.

1960
Brasília
wird als neue Hauptstadt eingeweiht, Rios Bedeutung nimmt spürbar ab. Kuba-Krise; auch in Brasilien wächst die Furcht vor einem linken Umsturz.

1961
Bei einem Autounfall kommt der visionäre Staatsmann Kubitschek ums Leben.

1964
Präsident João Goulart wird wegen seiner linksorientierten Politik und seinen freundschaftlichen Kontakten zur kubanischen Castro-Regierung vom Militär gestürzt. General Humberto de Alencar Castelo Branco verwandelt Brasilien in eine Militärdiktatur. Die Junta nimmt astronomisch hohe Auslandsschulden in Kauf, um die sogenannten "pharaonische Grossprojekte", wie den Itaipu-Staudamm, die Transamazônica und die Eisenerzförderung in Carajás, im Herzen des Amazonasregenwalds, voranzutreiben. Zahlreiche Intellektuelle und namhafte Künstler gehen ins Exil.

1964-1985
Brasilien lebt unter einer Militärdiktatur; die Wirtschaftspolitik fördert (staatliche) Grossbetriebe und Grossprojekte zur Erschliessung natürlicher Ressourcen, die Brasilien von der Rohstoffeinfuhr unabhängiger machen sollen. Brasilien wird zum "Schwellenland" (Energiezeugung, Luftfahrt, Rüstungsguter, Mikroelektronik); gleichzeitig dirigistische Lohnpolitik und Ausschaltung der Gewerkschaften. Von den hohen Wachstumsraten profitieren nur Mittel- und Oberschicht. Ungleiche Einkommensverteilung, die galoppierende Inflation und die drastisch gestiegene Auslandsverschuldung führen zu einem Scheitern der Wirtschaftspolitik.
 

  Übersicht
Erste Funde - 1894
Geschichte 1914-1969
Geschichte 1967-1998
Bildergalerie 1889-1946
Bildergalerie 1946-2003
Bandeirantes
Chico Rei
Chico Mendes
Lampião
Madeira-Mamoré
Bundesstaaten
DtschGeschichteBrasiliens

Copyright © brasilien.de ReiseService 1999-2011 Brüel