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Das vielfältige Klima in Brasilien

Photo by Neil Palmer/CIAT

Amazonas

Brasilien ist nicht nur im Hinblick auf soziale und kulturelle Eigenschaften ein Land der Gegensätze, sondern auch was das Klima betrifft. Wegen seiner unglaublichen Größe, mit einer Fläche von ca. 8,5 Mio. km2 (zum Vergleich: Europa (ohne Sibirien) hat eine Fläche von ca. 10 Mio. km2), bedingt durch die Lage zwischen dem Äquator und dem südlichen Wendekreis, bietet Brasilien eine vielfältiges Klima – vom tropischen Norden über die subtropische Mitte bis zum jahreszeitlichen Süden (in dem es teilweise Schnee gibt). Hinzu kommen die großen Distanzen in den einzelnen Klimazonen: so hat die Lage innerhalb der Küste bis zum Landesinneren, ebenfalls Einfluss auf das regionale Klima.

Der größte Flächenanteil Brasiliens befindet sich in den Tropen, wodurch das Klima überwiegende tropisch und subtropisch geprägt ist. So ist v. a. der Norden und Osten tropisch mit jahreszeitlich geringen Temperaturunterschieden. Der subtropische Süden zeichnet sich durch sein gemäßigteres Klima aus. Das Amazonasbecken ist für seine starken und beständigen Niederschläge bekannt. Es finden sich aber auch trockene Regionen, besonders im Nordosten mit dem Dünengebiet Lençóis Maranhenses, mit teilweise lang anhaltenden Dürren. In den höheren Lagen im Süden fällt gelegentlich auch Schnee.

 

Klimazonen und Temperaturen

Der Norden, Nordosten, Osten, Südosten und die Mitte sind von tropischem Klima geprägt. Die Küstenregionen zeichnen sich durch ein warmes und feuchtes Klima aus. Die heißesten Monate sind Januar und Februar, und die kühlsten Juli und August.

Klimazonen

Klimazonen

Der tropische Winter umfasst die Monate Juni bis September und der tropische Sommer die Monate Dezember bis März.

Die Durchschnittstemperaturen in Brasilien lassen sich für jeden Monat in der unten stehenden Galerie näher betrachten (Quelle: beste-reisezeit.org).

 

Norden und Nordosten

Ganzjährige Temperaturen von um die 30 °C werden an der Küste im Norden und Nordosten des Landes (wie z. B. in den Städten Belém, Fortaleza und Recife) erreicht. Durch den ständigen Meereswind sind diese gut zu vertragen. In den Monaten Juli bis Dezember fällt der geringste Niederschlag, wobei in den Sommermonaten Regenzeit herrscht.

Im Nordosten des Landesinneren findet man ein Klima vor, dass sich durch heiße Temperaturen und einen geringen Niederschlag auszeichnet; teilweise gibt es gar keine Regenzeit. An der östlichen Atlantikküste sind jahreszeitliche Temperaturschwankungen kaum vorhanden und das Klima ist tropisch. In den Wintermonaten April bis Juni sind die Regenfälle sehr viel heftiger und die Temperaturen schwanken stark zwischen 25 und sogar 40 °C.

 

Südosten

Im Südosten des Landes – so in Rio de Janeiro, São Paulo und dem Bundesstaat Minas Gerais – fallen die höchsten Niederschläge in den Sommermonaten November bis März. Die Temperaturunterschiede unterliegen größeren Schwankungen zwischen den Sommer- und Wintermonaten. So kann es insbesondere im Hochland zwischen Mai und August sehr kalt werden. An der Küste, in den Städten Rio de Janeiro und São Paulo, sind die Temperaturen, aufgrund des maritimen Einflusses, ausgeglichener. Allerdings können die Temperaturen in Rio de Janeiro im Sommer bis zu 40 °C ansteigen.

 

Süden

Je weiter man in den Süden kommt, desto subtropischer wird es und die Temperaturunterschiede werden größer. Im Winter werden Höchsttemperaturen von maximal 20 °C erreicht, wobei es in der Nacht im Juli und August von 0 bis 10 °C abkühlen kann. Im Sommer können die Tagestemperaturen auf ca. 30 °C und mehr steigen und fallen in der Nacht auf ca. 20 °C.

Im feuchten Süden sind die Niederschläge gleichmäßig über das ganze Jahr verteilt. Im südlichen Hochland fällt im Winter auch manchmal Schnee.

 

Amazonas

Im Amazonas ist es feucht und heiß mit ganzjährigen starken Regenfällen, wobei der meiste Regen im Sommer fällt. Obwohl es in einigen Regionen keine wirkliche Trockenzeit gibt, ist der Winter, mit einer Regendauer von 1 bis 2 Stunden pro Tag, am „trockensten“ und somit die beste Reisezeit. Die Flüsse erreichen ihre Höchststände zwischen Dezember und Juni, und die Tagestemperaturen schwanken zwischen 30 und 35 °C. Im Pantanal gibt es während der Regenzeit (Oktober bis April) hohe Niederschläge.

 

Brasilien ist ein ganzjährig wunderbar zu bereisendes Land, da sich auf seiner großen Fläche immer Regionen finden, wo schönes Wetter vorherrscht.

Luz do sol!

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