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Foz do Iguaçu – die größten Wasserfälle der Welt und UNESCO Weltnaturerbe

Foz do Iguaçu

Foz do Iguaçu

Die Iguaçu-Wasserfälle gehören zum gleichnamigen Nationalpark, der 1939 gegründet wurde. Mitten hindurch führt die Landesgrenze zwischen Brasilien und Argentinien, die durch einen Obelisken gekennzeichnet ist. 1986 erklärte die UNESCO den riesigen Wasserfall zum Weltnaturerbe. Seitdem steht das Gebiet unter Naturschutz. Die vielen Fallstufen begannen sich vor ca. 200 Mill. Jahren heraus zu formen. Damals löste sich die südamerikanische von der afrikanischen Platte. Subduktionszonen entstanden und aus dem eruptierenden Magma wurden durch Überflutungen die für den Iguaçu typischen Gesteinsstufen gebildet.

Jahrtausende lang waren die Wasserfälle eine heilige Begräbnisstätte für die Stämme der Tupi-Guarani und Paraguas, ehe sie durch den weißen Mann „entdeckt“ wurden. 1541 stieß der Spanier Don Alvaro Nuñez auf seinem Weg von Santa Catarina entlang der Küste nach Asunción durch Zufall auf dieses Naturwunder. Er war der erste Weiße, der nach Iguaçu kam. Von ihm erhielten die Wasserfälle den Namen „Saltos de Santa Maria“. Später änderte man die Bezeichnung; übersetzt bedeutet der Namen „Iguaçu“ so viel wie „großes Wasser“.

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Brasilien

Iguazu-Wasserfälle
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  • Iguazu: eines der 7 Neuen Naturwunder
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275 Wasserfälle donnern einen 3 km breiten Abgrund hinab, der umgangssprachlich auch „Teufelsschlund“ genannte wird. Die größere Anzahl der einzelnen Fälle liegt in Argentinien; daher bietet sich der schönere Panoramablick von der brasilianischen Seite aus an. Aber auch ein Besuch auf argentinischer Seite zeigt einen interessanten Blickwinkel, da man hier ganz nah an die herabstürzenden Wassermassen heran kommt. Insgesamt gibt es mehrere Wege in dem Gebiet: einen oberen Rundgang (ca. 50 min), einen unteren Rundgang (ca. 1h) und einen Weg zur Insel „San Martin“; eine der vielen Inseln, die die Fälle voneinander trennen.

Umgeben werden der Iguaçu und die zu ihm hinführenden Flussläufe von der grünen Pracht des subtropischen Regenwaldes. Außer einer Vegetation mit über 2.000 Pflanzenarten bietet die Region eine reichhaltige Fauna mit vielen vom Aussterben bedrohten Vogelarten, u.a. dem Tukan; aber auch Affen, Nasenbären, Wasserschweine, Wildschweine und sogar frei lebende Jaguare sind hier anzutreffen. Allerdings hat selbst hier schon der Mensch allzu viel das ökologische Gleichgewicht zum Wanken gebracht. Mit dem Bau des größten Wasserkraftwerks (leitungsmäßig) überhaupt, dem Itaipú, haben sich die natürlichen Bedingungen für Mensch und Tier stark verändert.

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