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Salvador de Bahia – grenzenlose Lebendigkeit afro-brasilianischer Kultur

Salvador de Bahia

Salvador de Bahia

Die Stadt Salvador liegt direkt an der Allerheiligenbucht und wird daher auch oft São Salvador da Bahia de Todos os Santos genannt. Eine steile Klippe unterteilt die Stadt in zwei Hälften; der Cidade Alta „Oberstadt“ sowie der Cidade Baixa „Unterstadt“. Verbunden sind die beiden Teile durch die Palno-Inclinado-Drahtseilbahn, den Elevador Lacerda und den steilen „Ladeiras“. 1985 wurde die Cidade Alta und das historische Zentrum Pelourinho von der UNESCO zum kulturellen und humanitären Erbe erklärt.

Salvador hat neben viel Kultur auch eine endlos lange Badeküste zu bieten. Allein diese abzulaufen nimmt beinah einen ganz Tag ein, bleibt man unterwegs bei der ein oder anderen Sehenswürdigkeit hängen. Am besten beginnt man im Stadtviertel Barra, genauer an der Igreja Santo Antônio da Barra. Die Kirche steht auf einer Anhöhe neben dem Forte de São Diogo, von wo man einen umwerfenden Blick auf die Bucht und das Stadtviertel selbst hat. Danach folgt unendliche Weite und die frische Brise vom Meer.

Neben den historischen Sehenswürdigkeiten sind es vor allem der Straßenkarneval sowie die afro-brasilianischen Lebensweise der Bevölkerung, die die Touristen in die Küstenstadt locken. Gerade in der hier ansässigen Küche zeigen sich deutlich die kreolischen bzw. afrikanischen Wurzeln. Kein Wunder, denn zwei Drittel der 2,2 Mio. Einwohner Salvadors sind Nachkommen der früheren afrikanischen Sklaven. Und auch die immer beliebter werdende Capoeira ist ein Erbe aus der Sklavenzeit. Als das Zentrum dieses Kampf(tanz)sports steht Salvador also einmal mehr für Musik, Tanz und Lebensfreude.

Im Glauben der Einwohner Salvadors mischen sich „schwarze Götter“ unter „christliche Heilige“. Mit 76 Kirchen setzt sich Salvador an die Spitze aller brasilianischen Städte. Der Candomblé, der sich aus der Religion der Yoruba und Elementen des Katholizismus gebildet hat, ist die heutzutage am weitesten verbreitete afrobrasilianische Religion. Typisch ist die sogenannte Lavagem; ein Festakt, der beinah täglich in den Straßenzügen stattfinden kann und das einfache Reinigen von Kirchentreppen, das Verteilen von Blumen und das Versprühen von Duftwasser darstellt.

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