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Das
brasilianische Eisenbahnsystem besteht aus einem 26.648km langen
Schienennetz, das überwiegend südlich von Bahia verläuft und für
den Gütertransport innerhalb des Landes von herausragender Bedeutung
ist. Das
Strassen-
und Autobahnnetz
erstreckt sich über ca. 1.980.000km; etwa zehn
Prozent davon sind asphaltiert.
Der Trans-Amazonas-Highway dient als Ostwestachse und bindet auch
abgelegene
Regionen
Brasiliens
und Perus an das Verkehrssystem an. Die inländischen
Wasserwege verfügen über eine Gesamtlänge von 35.400km und bestehen
im Wesentlichen aus dem Amazonas und seinen Nebenflüssen. Sie haben
sich als wichtige Verbindung zwischen Brasilien und den anderen
südamerikanischen Ländern erwiesen und bieten darüber hinaus ausgezeichnete
Transportmöglichkeiten innerhalb des Landes. In vielen Gebieten
des
Amazonasbeckens
stellen diese Wasserwege die einzige Transportmöglichkeit dar.
Entlang der Küste sind 40 Häfen verstreut, die dem Küstenverkehr
und dem internationalen Handel dienen. Zu den bedeutendsten Häfen
zählen Santos, Rio de Janeiro, Paranaguá, Recife und Vitória.
Zahlreiche Inlandsfluggesellschaften sowie einige internationale
Luftgesellschaften, unter ihnen die landeseigene
Varig,
bieten ihre Dienste an. Das
Flugverkehrsnetz
ist gut ausgebaut, doch für viele ist Fliegen unerschwinglich. Von
einer Stadt zur anderen wird zumeist im
Bus
oder Zug gereist, obwohl die Busse meist überfüllt sind. São Paulo
und Rio de Janeiro verfügen über ein Schnellnahverkehrssystem. In
grösseren Städten ist jederzeit ein Taxi zur Stelle. Die Preise sind
bedeutend niedriger als bei uns. Leider versuchen viele Taxifahrer,
unerfahrene Touristen zu betrügen, unbedingt abzuraten ist von den
vor grossen Hotels stehenden Taxis. Absolut zuverlässig sind die
speziellen Touristentaxis an den Flughäfen, sie sind allerdings
ca. 50% teurer. Bei normalen Taxis achte man darauf, dass das "Taxímetro"
eingeschaltet ist. Am Tage gilt der Tarif 1, später abends, nachts
und an Sonn- und Feiertagen der Tarif 2. Ein chronisches Problem
ist das Fehlen von Wechselgeld. Es empfiehlt sich, stets kleinere
Scheine bei sich zu haben.
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