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Die
im Südwesten an der Grenze zu Mato Grosso und Goiás gelegene Ilha
do Bananal ist mit einer Fläche von 20.000km² und 300km Länge, die
grösste Flussinsel der Welt. Sie liegt zwischen den Armen des 2.600km
langen Rio Araguaia und entstand durch die streckenweise Spaltung
des Flusses.
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Ein
Teil des Gebiets wurde zum Nationalpark ernannt, in dem die letzten,
wenige hundert, Carajás-Indianer leben. Ein grosser Teil der Insel
ist von Wald bedeckt, in dem eine vielfältige Tierwelt lebt. Aber
nur Vögel sind davon im Überfluss zu erblicken. Bei Sonnenaufgang
und -untergang kann man alle Arten von Fischen sehen, darunter auch
Hundshaie, deren Zähne so gross sind, dass die Indianer sich damit
rasieren. Desweiteren sind "Tucunarés" mit farbenprächtigen
Bartflossen zu sehen, wilde "Tabarana, Pirarucu und andere
kleinere Gattungen. Die weissen Sandbänke des Araguaia
sind ebenso berühmt, wie die Wildwachsende Pflanzenwelt.
Von Oktober bis April ist Regenzeit, dann werden die Stände von
lehmigem Wasser überspült. Beste Reisezeit ist von Mai bis September,
wenn der Landweg einigermassen sicher befahrbar ist. Die Fahrt zur
Insel ist land und umständlich. Entweder man kommt aus Brasília
oder Goiâna über die BR-153 bis Porangatu, dann weiter bis São Felix
do Araguaia oder aus Cuiabá nach São Miguel do Araguaia und Santa
Teresinha, beide weiter nördlich gelegen und gute Ausgangspunkte.
Genehmigungen zum Betreten des Nationalparks sind beim IBAMA in
Palmas erhältlich - Tel.: (63) 215 2381.
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