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São Paulo ist
eine der grössten Städte der Welt und hat daher auch
alle Sicherheitsprobleme einer Millionenstadt. Zwar sind die Berichte
in der deutschen Presse über Verbrechen in Brasilien in der
Regel überzogen, dennoch empfiehlt es sich, im Alltag etwas
Vorsicht zu üben. Häufigste Delikte sind Raub, Autodiebstahl
und Einbruch, denen man mit einigen wenigen Vorbeugungsmassnahmen
begegnen kann. Mord und Totschlag gehören nicht zum täglichen
Leben, geschehen sie doch in der Regel weitab in den ärmeren
Vorortgebieten.
Für Neuankömmlinge in São Paulo sind am Anfang ein gesundes
Misstrauen
und erhöhte Aufmerksamkeit ratsam, bis man Sprache, Menschen, Stadtteile
und Mentalität kennen gelernt und die ersten Freunde und Bekannten
getroffen hat, die einem mit Ratschlägen und Tipps zur Seite stehen.
Folgende Ratschläge können helfen, Gefahrensituationen zu vermeiden:
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Um nicht die Aufmerksamkeit von zwielichtigen Subjekten zu erregen,
sollte man keinen Goldschmuck oder wertvolle Uhren tragen, wenn
man zu Fuss oder auch mit dem Auto unterwegs ist. sollte es doch
einmal auf der Strasse oder im Auto zu einem Überfall kommen: Keine
Gegenwehr leisten! Diebe sind nur an Geld und Wertsachen interessiert,
die man im Falle eines Falles auch ohne weiteres herausgeben sollte,
frei nach dem Motto: "Materielle Werte sind ersetzbar".
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In São Paulo werden ca. 600 Autos pro Tag gestohlen. Vermeiden
Sie es, wenn möglich, das Auto unbewacht auf der Strasse abzustellen.
Benutzen Sie bewachte Parkhäuser oder Parkplätze "Estacionamentos".
Fast alle besseren Restaurants verfügen über "Manobristas",
die das Auto am Empfang des Lokals in Empfang nehmen, es dann parken,
bewachen und nach dem Essen wieder herbeifahren.
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Seien Sie beim Ein- und Aussteigen aus Ihrem Fahrzeug wachsam.
Über 70% der Überfälle finden hier statt.
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Beim Kauf eines Autos bedenken: eine Klimaanlage ist nicht nur
im Stau in der Mittagshitze angenehm, sondern deshalb zu empfehlen,
weil man mit ihr etwas "dunkleren" Gegenden mit geschlossenen
Fenstern durchqueren kann und so eventuelle negative Überraschungen
vermeidet. Überfälle auf Autofahrer kommen häufig bei Stopps an
den Ampeln und im Stau vor. Berüchtigt sind auch die sog. Kurzentführungen, bei denen das Opfer
von den Banditen gezwungen wird mit seinen Kreditkarten an verschiedenen
Geldautomaten Beträge abzuheben. Grundsätzlich gilt: Nach einer kurzen Zeit der Eingewöhnung bewegt
man sich in São Paulo so sicher wie "zu Hause", hat Angstbarrieren
abgebaut und versteht es, das Leben trotz der existierenden Kriminalität
zu geniessen.
Auszug aus dem Buch: "Willkommen in Brasilien: Informationen
für das Einleben in São Paulo" - Band 4 - Copyright © AHK-São
Paulo - Câmara de Comércio e Indústria Brasil-Alemanha 2001/2002
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