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Die Hauptstadt von
Santa Catarina hält für den Besucher einen herrlichen touristischen
Leitfaden bereit und beginnt mit einigen ihrer 42 Strände, mit den
unterschiedlichsten Merkmalen. Mit ca. 280.000 Einwohnern, besitzt
"Floripa" - wie die Stadt auch genannt wird - , eine reichhaltige
sehr verschiedenartige Kultur.
Bekannt geworden ist die Stadt durch die erworbenen Erfolge des
Tennisspielers Gustavo Kuerten, der es zum ersten Mal in der Geschichte
des brasilianischen Tennissports an die Spitze gebracht hat.
Seit der Eroberung hat die Insel immer das Interesse und Begehren
der europäischen Völker erweckt. Lokalisiert in portugiesischem
Territorium, entfernten sie sich niemals aus dem Visier der Spanier,
die sich bereits in Buenos Aires niedergelassen hatten und einen
grossen Teil des südlichen Halbkreises besetzten. Florianópolis war
ausserdem häufig Ziel von Piraten und Meeresbeutern, gegen welche es
seine Kanonen der zahlreichen Festungen richtete, die zum Schutze
der Insel und seiner neuen Bewohner dienten: den Kolonisten, die
ohne Arbeit und Lebensmittel aus den Azoren, einer portugiesischen
Inselgruppe, gekommen waren. Diese Inselgruppe hatte Mitte des
18.Jh. ernste Probleme mit Überbevölkerung, Arbeitslosigkeit und
Hunger.
Noch von den ersten Kolonisten, bewahrten sich die Inselbewohner
jene schnelle und halb singende Art zu sprechen, ihr schlichtes
Äusseres und die Liebe zu den Farben, dem Kunsthandwerk, den
Volksfesten, die Art zu Fischen sowie den so mild wie auch markanten
Gewürzen, mit denen sie ihren Fischfang und die Meeresfrüchte
zubereiteten. Das mittlerweile kosmopolitanische Florianópolis zieht
Tausende von Touristen an, die in den Sommermonaten die Strände und
Hotels füllen.
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Mercado Público |
Von den zahlreichen Indianerdörfern blieben nur
noch die sogenannten "Sambaquiz - Grabstätten -" sowie Fundstellen
übrig, die auf frühere Zivilisationen verweisen. Jedoch das
schönste, worüber Florianópolis immer verfügen durfte, blieb
unberührt: "Floirpa", wie die Stadt liebevoll genannt wird, verfügt
über nicht weniger als 100 Strände, an denen man Schwimmen, Surfen,
Wasserskaten, Tauchen und vieles mehr kann. An ihnen ist das Wasser
selbst für Delphine und Wale angenehm kühl und zum Baden geeignet.
Es ist auch wie geschaffen um Austern, Krabben, Miesmuscheln sowie
all jene Delikatessen anzubieten, die dem anspruchsvollen Gaumen
zufrieden stellen.
Plätze wie die alte
Ansiedlung "Nossa Senhora do Desterro" laden zu einem
Spaziergang über die Fussgängerwege, die durch das Zentrum führen
ein, wobei man alte und gut erhaltene Konstruktionen aus dem 18.
und 19.Jh. bewundern kann.
Um ein bisschen mehr über die Geschichte der Stadt kennenzulernen,
sollte man das historische Zentrum besuchen. Für ökologische Ausflüge
eigenen sich die Wege, die in den Süden der Insel führen, wo kristallklares
Wasser, Dünen, Landzungen, Seen und Flüsse, die in Wasserfällen
enden, anzutreffen sind. Ein Ausflug einzigartiger Schönheit innerhalb
der Hauptstadt des Staates.
Bei einem Spaziergang durch die Stadt sollten Sie sich Zeit nehmen
und die "Catedral Metropolitana", den "Palast Cruz
d Souza" - früherer Regierungssitz - zu betrachten. Ein anderer
Pflichtbesuch ist der "Mercado Público", ein Bau aus dem
Jahre 1875, wo der Besucher Läden für typische Volkskunst, Fischläden
und Handarbeiten finden kann. Aber das Postkartenmotiv der Stadt
ist zweifellos die Brücke "Hercílio Luz" mit ihren 819m
Länge und somit eine der grössten Hängebrücken der Welt. Ihre Eisenstruktur
hat ein Gewicht von über 5.000 Tonnen.
Die andere grosse Attraktion der Stadt sind die Strände. Im Norden
finden wir die mit der besten Infrastruktur, wie "Jurerê",
"Praia do Forte" und "Canasvieiras", nicht zu
vergessen die "Ponta das Canas" und "Lagoinha".
Alle mit ruhigem und schönem warmen Wasser, ideal für Kinder und
zur Ausübung nautischer Sportarten.
Auf der Ostseite der Inseln finden wir die Strände "Moçambique",
"Barra da Lagoa", "Galheta", "Mole"
und "Joatinga". Da sie zum offenen Meer hin liegen sind
sie Treffpunkt der Surfer.
Siebzehn Kilometer vom Stadtzentrum entfernt liegt die "Lagoa
da Conceicão" - eines der schönsten Postkartenmotive der Region.
Hier finden sie die Anhänger des Segelsports und Jet-Ski-Fahrer,
jedoch werden auch Bootsfahrten angeboten. Im Sommer findet man
in den Bars und Restaurants ein lebhaftes Nachtleben.
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Praia de Jurerê |

Praia de Ponta das Canas |
Florianópolis besitzt
eine sehr gute, komplette Hotelinfrastruktur mit mehr als 450 Hotels,
einen internationalen Flughafen, zwei Einkaufszentren und einen
reichen, historischen und kulturellen Schatz. Da die Stadt natürliche
Attraktionen - wie auch ein unter Naturschutz stehender "Mata
Atlântica" - besitzt, investiert sie sehr viel Geld in den
Ökotourismus.
Die Gastronomie, die Baukunst, die Folklore, die volkstümliche Kunst
und die typischen Feste führen auf die Inselgruppe der Azoren zurück,
die von den Einwanderern, die vor über 250 Jahren die Stadt bewohnten,
kamen.
Lage:
Florianópolis liegt zwischen den 27°10' und 27°50' südlichen
Breitengraden, 48°25' und 48°35' Längengraden, westlich von Greenwich.
Fläche:
451km², gebildet von der Gesamtfläche der Insel Santa (438,9km²)
und noch 12,1km² des Festlandes. Die Insel hat eine längliche Form
und ist vom Festland durch eine Meeresenge von 500m Breite getrennt,
wodurch sich zwei Buchten bilden - die Verbindung Insel zum Festland
wird durch drei Brücken verbunden, welche eine die berühmte "Hercílio
Luz"-Hängebrücke ist.
Klima:
Die Jahreszeiten sind klar unterschieden. Die Regenfälle, mit
einer Niederschlagsmenge von 1.200mm im Jahr, sind gut verteilt.
Der heisseste Monat ist Februar, mit einem Monatsdurchschnitt von
24,5°C und der kälteste ist Juli, mit einem Durchschnitt von 16,4°C.
Die touristische Hochsaison geht vom 15.Dezember bis zum 15.März.
Sicherheit:
Die Statistiken der Polizei gehören zu den niedrigsten von ganz
Brasilien. Sicherheit ist eines der Kennzeichen der Stadt. Es wird
darauf geachtet, dass sich die Besucher wohl und sicher fühlen,
sowohl in Beziehung auf die Polizeistreifen im Stadtgebiet, als
auch auf die Strand- und Rettungswachen an den Stränden.
Strom:
220V, 60 Hertz, Wechselstrom (AC)
Kleidung und Verhalten:
Im Sommer werden Shorts und T-Shirts am meisten getragen; Anzug
mit Hemd und Schlips nur bei offiziellen Anlässen. Der "Abraço"
- eine Umarmung, bei der auf die Schulter geklopft wird - ist ein
Zeichen der Herzlichkeit. Florianópolis ist ein Ort in der Freiheit
und Freude gepflogen werden.
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Was man nicht versäumen sollte:
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Verkostung der Meeresfrüchte auf dem
öffentlichen Markt abgerundet mit einem kühlen Bier oder
einem Glas Sekt. Ausser seinen Bars, werden dort an insgesamt
119 Stränden Fleisch, Frischfisch, Obst und Gemüse,
Kunsthandwerk und Kleidung angeboten.
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Besuch des historischen Zollgebäudes
neoklassischer Architektur, einem Treffpunkt von Künstlern,
die auf der Insel ansässig und in den Kunstgalerien
untergebracht wurden.
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Besuch der Festungen, von welchen
einst die Insel verteidigt wurde. Die Festungen "São
José, Santo Antônio, Nossa Senhora da Conceição", sowie Santa
Bárbara wie auch die Festung Santa Cruz bilden eine sehr
interessante touristische Rundfahrt und das nicht nur ihrer
geschichtlichen Bedeutung und schönen architektonischen
Eigenheiten wegen, sondern auch aufgrund eineiger malerischer
Details. Sie wie zum Beispiel das Kommandantengebäude der
Festung São José, welches neben dem
Pulverspeicher errichtet wurde. Oder dem Wassergraben mit seiner
Hängebrücke die die Festung Santo Antônio umgibt.
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Den Hörgenuss der Drehorgel im Musiksalon
des Palastes "Cruz de Souza". Dieses bereits 200 Jahre alte
und einen Meter hohe Exemplar wird mittels einer Kurbel
angetrieben und kann 25 Metallplatten abspielen, die in der Zeit
des brasilianischen Imperiums den Ballnächten am Hof Glanz
verliehen.
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An einem der 100 Strände, die die
Insel umgeben, im Meer zu baden. Dort wird Meer für alle
Geschmäcker angeboten. Angefangen beim offenen Meer mit seinen
hohen, starken und zum Surfen geeigneten Wellen bis hin zu den
geschlossenen und ruhigen Stränden, die als regelrecht
natürliche Swimmingpools gelten.
Rundfahrten:
Die beste Art sich zu orientieren und die wirklichen Ausmasse
von Florianópolis kennen zu lernen ist bei einer Schonerrundfahrt.
Die Rundfahrt reicht aus, um sich eine Vorstellung über die Vielfalt
der Strände, der privilegierten Aussicht der vielen Festungen, sowie
den Besuch auf einigen von ihnen. Mit etwas Glück wird auch der
Ausblick auf Wale und Delphine auf hohem Meer oder in den Buchten
ermöglicht, welche sich um die Insel herum geformt haben.
Eine weitere unverzichtbare Rundfahrt ist jene an der "Lagoa da
Conceicão", einem etwa 14km vom Stadtzentrum entfernten und von
Dünen umgebenen salzwasserhaltigen See, der sich so wie auch die
kleine Gemeinde an Fischen und Klöpplerinnen seit als einem
Jahrhundert herauskristallisiert hat. Abgesehen von den exzellenten
Restaurants befinden sich rund um den See verschiedene kleine
Geschäfte, in denen man feine Spitze an Kleidern, Bettwäsche,
Tischdecken sowie Kurtinen bewundern und erwerben kann.
Entfernungen: Manaus - 4.159 km Brasília - 1.713 km Rio de Janeiro - 1.128 km São Paulo - 699 km Foz do Iguaçu - 959 km Curitiba - 300 km Porto Alegre - 476 km Montevidéu - 1.355 km Buenos Aires - 1.539 km
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Bildband
Florianópolis
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