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Strassenkarte von Rio de Janeiro
15 Tage / ca. 370
km
Beste Reisezeit:
Das ganze Jahr über herrscht in Rio
ein für Europäer angenehmes bis erträgliches Tropenklima. Die Monate
Juni, Juli und August entsprechen dem "Winter" auf der
Nordhalbkugel; die Temperaturen schwanken zwischen 15 und 25°C.
Wegen der brasilianischen Sommerferien von Mitte Dezember bis Anfang
März kann es bei Hotelzimmern, Flügen usw. zu Engpässen kommen.
Wenn man von Rio geradewegs nach Norden fährt, stösst man schnell
auf eine Wand Urwaldbewachsener Berge. Hier befindet man sich in
der kühlen Serra dos Órgãos. Die Ferienorte Petrópolis und Teresópolis
sind nicht weit davon entfernt, ebenso wie einige kleinere Orte,
wohin die Cariocas vor der sengenden Tropenhitze im Sommer flüchten.
Das Wandern und Bergsteigen auf die phantastischen Gipfel des Parque
Nacional da Serra dos Órgãos unweit von Teresópolis ist ein
einmaliges Erlebnis.
Conservatória:
ruhiges, zwischen den Bergen liegendes Städtchen, ca. 2 Stunden
von Rio entfernt. In diesem Ort gibt es noch unzählige Bauernhöfe
aus der goldenen Zeit des Kaffees, die alte Lokomotive, die Denkmäler
des Tunnelfelsens und der Brückebogen, die von Sklaven erbaut wurden.
Aufenthaltsdauer: 2 Tage.
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Conservatória |

Dedo de Deus - Teresópolis |
Vassouras:
ruhiger Ferienort, der 118km südlich von Rio liegt, und in der
ersten Hälfte des 19.Jh. der bedeutendste Ort im Paraíba-Tal war.
Im Zentrum kann man sich einige alte Kirchen und die ehrwürdigen
Gebäude der Medizin-, Philosophie- und Ingenieurschulen ansehen.
Die wahre Attraktion von Vassouras sind aber die alten Kaffee-Fazendas.
Aufenthaltsdauer: 1 Tag.
Valença:
vereinigt einen grossen Teil der alten Fazendas vom Zyklus des
Kaffees,
der die Region im 19.Jh. bereichert hat. Einige davon, mit gut erhaltenem
Äusseren und Mobiliar aus dieser Epoche, besitzen eine gute Infrastruktur
für Besucher sowie Führungen und Verpflegungsservice.
Petrópolis:
reizvoller Bergort mit stark europäischem Flair. Diese nur 65km
von Rio entfernte Stadt ist ein Denkmal für Pedro II., der von 1831
bis zu seinem Abgang ins Exil im Jahre 1889 Kaiser von Brasilien
war. Eine erste Vorstellung dieser Stadt entwickelte Pedro I. um
1830. Er kaufte in der Serra Fluminense, einem phantastischen Gebirgszug,
Land für einen Sommerpalast. Den Palast und die malerische Stadt,
die ihn umgibt, liess jedoch erst sein Sohn Pedro II. errichten.
Die Idee war, ein kühles Refugium als Ausgleich zur sengenden Hitze
Rios zu schaffen. In Petrópolis kann man gut herumspazieren oder
in einer Pferdekutsche an Plätzen, Parks, Kanälen und altmodischen
Strassenlampen vorbeifahren. Aufenthaltsdauer: 4 Tage.
Teresópolis:
höchstgelegene Stadt im ganzen Bundesstaat, eingebettet in die
eigenartigen Felsformationen der Serra do Órgãos, die aussehen wie
Orgelpfeifen. Teresópolis ist das zweite "Bergjuwel" Rio
de Janeiros. Die malerische Stadt, die 92km von Rio entfernt liegt,
ist modern und wohlhabend. Die Hauptattraktionen sind die landschaftlich
schöne Umgebung und die Schätze der Natur. Reizvoll ist der herrliche
Ausblick auf Rios Guanabara-Bucht und auf den faszinierenden Nationalpark
Serra dos Órgãos. Überragt wird der Park von einer Kette steiler
Berggipfel, und somit ist es kein Wunder, dass hier das brasilianische
Zentrum des Bergsteigens, Felskletterns und Bergwandern ist. Es
gibt in der Region ausgedehnte Wanderpfade über die Berge und durch
den Wald. Aufenthaltsdauer: 3 Tage.
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Nova Friburgo |

Wasserfall - Sana |
Nova Friburgo:
150km nordöstlich von Rio erfreut sich Nova Friburgo eines milden
Klimas auf 850m Meereshöhe. Die Stadt erhielt diesen Namen, da sie
1819 von Schweizer Einwanderer aus dem Kanton Fribourg gegründet
wurde. 6km vom Stadtzentrum erreicht man den 2.310m hohen Pico da
Caledônia, der bei Drachenfliegern als Startplatz beliebt ist. Ausserdem
gibt es auch hier viele Naturattraktionen wie Wasserfälle, Wälder,
Wanderwege, sonnige Morgen im Gebirge und kühle Abende. Aufenthaltsdauer:
3 Tage.
Sana:
die hauptsächlichen Attraktionen des Ortes, die von jugendlichen
und erwachsenen Besucher des Ökotourismus besucht werden, sind die
4 Wasserfälle entlang des Pfades der zur "Pedra do Peito do
Pombo" (1.400m) führt. Um ihn zu begehen, muss man früh aufstehen
(der Fussmarsch dauert hin und zurück 7 Stunden), und in Begleitung
einer Person sein, die den Pfad kennt. Die Unterkünfte sind sehr
einfach und es gibt wenige Übernachtungsmöglichkeiten, aber die
Landschaft lohnt die Mühe. Aufenthaltsdauer: 2 Tage.

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