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Das Besondere an
Sete Cidades "Sieben Städte", der am 03.Juni 1961 gegründet wurde,
sind die fantastischen Felsformationen aus Sandstein, die z. T. wie
riesige vom Menschen geschaffene Skulpturen aussehen. In
Wirklichkeit handelt es sich um geologische Phänomene, deren Alter
auf 190 Mio. Jahre geschätzt wird.
Es ist der mystischste Ort Brasiliens. Bis heute kennt man nämlich
nicht den Ursprung der überaus rätselhaften, uralten Inschriften
auf Felsen und an Höhlenwänden dieses Parks. Man nimmt an, dass
sie mit dem Finger oder mit Kaktusstacheln und mittels Farben tierischer
Herkunft gemalt wurden. Fest wie die Felsen hält sich Erik von Dänikens
Theorie über die Ausserirdischen, die hier vor 5.000 Jahren mit
ihren Raumschiffen gelandet sein sollen und die indianischen
Ureinwohner dazu bewogen haben, ihre Eindrücke von den fremden
Gästen künstlerisch festzuhalten. Eine andere, kaum weniger abenteuerliche
Theorie des französischen Archäologen J.Mathieu geht davon aus,
dass es die norwegischen Wikinger waren, die die Indios zu diesen
Zeichnungen motiviert haben. Andere glauben, dass hier einst eine
gesamtamerikanische Versammlung aller Tupi-Stämme stattgefunden
hat.
Die Gegend hat ausser ihrer bizarren Landschaft auch eine interessante
Tierwelt zu bieten. Etwa 600 Vogelarten, unzählige seltene Kleinsäuger
und Reptilien sind hier zu Hause.
Das Klima ist trocken, es regnet meist nur zwischen Februar und
April.
Anreise:
Ausgehend von Teresina auf der BR-343 bis Piripiri, legen jedoch
noch weitere 26km auf der asphaltierten Strasse zurück bis zum Parkeingang.
Öffnungszeiten:
Täglich von 08:00 - 17:00 Uhr
Kontaktadresse:
Caixa Postal 35, Piripiri - PI. CEP 64260-000 Tel.: (86)
343-1342

rätselhafte Inschriften |
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Nationalpark Sete Cidades |

"Sechste Stadt" - Sexta
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