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Der Nationalpark,
am 05.Juni 1979 gegründet, liegt an der Strasse von Teresina Fortaleza
unweit der Stadt Piripiri. Er ist 1991 von der UNESCO zu einem Welterbe
erklärt worden. Geheimnisvolle Chiffren an Felsen und Wänden vergegenwärtigen
die Geschichte der Ureinwohner.
In dem 979.933 ha grossen, mit typischer
Vegetation der Caatinga,
liegen die ältesten Wurzeln brasilianischer Besiedlung
und über 208 Vogelarten leben in dieser Region.
Das Capivara-Gebirge steht unter Kulturschutz, da es dort 535
vorgeschichtliche Ausgrabungen und über 30.000 Zeichnungen auf
Steinwänden und in Höhlen gibt. Spezialisten behaupten, dass es sich
hier um Zeichnungen handelt, die über 50.000 Jahre alt sind. In den
Ausgrabungen sind fossilisierte Reste von vorgeschichtlichen Tieren
gefunden worden. Die rötlich gefärbten Zeichnungen sollen Tanz,
Rituale, Sex und Jagd darstellen, was den Besuchern eine Ahnung des
Alltags der Urmenschen gibt. Die Zeichnungen verteilen sich auf bis
zu zehn Metern hohe Sandsteinwänden, die teilweise merkwürdige
Formen aufweisen. "Pedra Furada - durchbohrter Stein" ist einer
dieser grossen Wände, den man auf vielen Postkarten wiederfindet.
Dort befinden sich auch die heutzutage ältesten und wichtigsten
Ausgrabungsstellen in Amerika.
Das Gebiet, angrenzend zu den landschaftlich reizvollen Ausläufern
des Bom-Jesus-da-Guergeia-Gebirges, ist wegen der wunderschönen
lichten Wälder, der Caatinga", sehenswert. Viele Kleintierarten sind
hier zu finden, so z. B. Gürteltiere, einige Papageienarten und
Schlangen.
Es herrscht ein trockenes, sehr warmes Klima und regnet sehr selten.
Anreise:
Ausgehend von Teresina, auf asphaltierter Strasse direkt nach
Floriano, Canto do Buriti und São Raimundo Nonato, auf 40km zum
Eingang des Parks auf Erdstrasse. Am besten ist
der Weg über die Stadt Petrolina (Pernambuco), in dem es bereits
einen regionalen Flughafen mit regelmässigen Verbindungen gibt.
Öffnungszeiten:
Täglich von 07:00 - 17:00 Uhr
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Geheimnisvolle Felsgravuren |

Pedra Furada-Schlucht |
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Bildergalerie
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