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Itamaracá
liegt etwa 49km nördlich von Recife und ist mit dem Festland über
die Getúlio-Vargas-Brücke verbunden. Auf dem Weg zur Insel, am Highway
BR 101, liegt die historische Stadt Igarassu
mit der zweitältesten Kirche Brasiliens aus dem Jahre 1535, die
den Zwillingsheiligen São Cosme und Damião geweiht ist. Das angrenzende
Franziskanerkloster kann stolz die umfangreichste Sammlung religiöser
Barockgemälde - es sind über 200 - des Landes sein eigen nennen.
Auf halber Strecke, auf der anderen Seite der Brücke nach Itamaracá,
werden Sie daran erinnert, dass ein Teil der Insel als offenes Gefängnis
für ausgesuchte Häftlinge einer nahe gelegenen Strafanstalt dient.
Das Hauptinteresse für Fremde auf Itamaracá, besteht in der Länge
der Palmengesäumten Strände. Die Insel hat ca.15 Strände, von Orange
aus gelangt man zu der grossen Sandbank Coroa do Avião. Abgelegenere
Strände findet man nach Norden entlang der Küste in Richtung Praia
Lance do Cações und Fortinho.
Kurz
vor Fort Orange, das 1631 von den Holländern erbaut wurde und als
Stützpunkt in vielen Schlachten gegen die Bewohner der portugiesischen
Kolonien in Recife
und Olinda,
diente, führt eine Nebenstrasse nach Vila Velha, der ersten, 1534
gegründeten Siedlung der Insel. Das Leben in diesem Dorf, das versteckt
in einem Kokospalmenhain an der Südküste liegt, spielt sich um den
Dorfplatz herum ab. Den Platz säumen zahlreiche Gebäude aus der
Kolonialzeit, die von der Kirche Nossa Senhora da Conceição aus
dem 17.Jh. überragt werden.
Unweit der Festung liegt die von IBAMA betriebene Anlage "Centro
Peixe-Boi" zur Erforschung der vom Aussterben bedrohten Peixe-boi
(Manatees oder Seekühe). Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von
10:00-16:00 Uhr.
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