
In der Zeit des Sklavenschmuggels nach Brasilien tarnten die portugiesischen
Besiedler die Ankunft der Sklavenschiffe an jedem Strand, in dem sie sagten,
es gebe "neue Hühner am Hafen". Ein Ereignis, dass auch nach Abschaffung der
Sklaverei heimlich noch weiterging. Nachdem die Siedler gehört hatten, dass
eine neue Ladung Hühner aus Angola angekommen sei, wussten die Sklavenhalter
in Recife, dass sie mit einer neuen Ladung Sklaven rechnen konnten.
Der Strand von Porto de Galinhas gehört zu den bekanntesten von Pernambuco.
Er ist in einer schön geschwungenen Bucht gelegen, die von Kokospalmen,
Mangroven und Cashewbäumen gesäumt ist - mit blauem Meer mit Korallenformungen und den natürlichen Pools mit
lauwarmen Wasser. Es liegt weniger als 100km von Recife entfernt, eine der
wichtigsten Hauptstädte des Nordostens.
In den natürlichen Swimmingpools können Sie mit bunten Fischen baden und
diese wie in einem Aquarium füttern! Um jedoch zu diesen Pools zu gelangen,
müssen einige Minuten auf den originellen typischen Flossen von Brasilien,
den "Jangadas", gesegelt werden - eine originelle Bootsfahrt!
Mit einer Buggy-Fahrt über die verschiedenen Sandstrände ist eine andere
aufregende Attraktion. Unterwegs wird an interessanten natürlichen
Brutstätten der Seepferdchen angehalten, oder zu einem kühlen Bier an einer
Bar am Meeresufer.
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Das Dorf Porto de Galinhas, das mehr nach einer tropischen Filmszene mit
bunten Häusern aussieht, präsentiert überall das Thema: die Hühner, von
denen man einige merkwürdige Skulpturen entdeckt. Es sieht so aus, als ob
sich alle Bewohner abgesprochen hätten, an den Häusern und Strassen dieselbe
Dekoration anzubringen. Das Ergebnis: das Dorf wurde thematisch, bunt und
sehr unterhaltsam. Es gibt ausgezeichnete Unterkünfte, Restaurants mit
regionaler Küche, volkstümliche, typische Tänze und Vorführungen für
die Besucher und ein halbes Dutzend grosser Aufenthaltsorte am ruhigsten
Teil des Strandes an der Mündung des Flusses. Und es war auch kein Zufall,
dass dort jene Sklaven an Land gingen.
Im Nachbarort Nossa Senhora do Ó findet man das markanteste Symbol einer
vergangenen Epoche: ein von Sklaven gepflanzter immenser Boabá-Baum mit
einem Umfang von 18m.
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