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"Die ökologische
Hauptstadt - ein Model für Lebensqualität"
Die
Hauptstadt von Paraná
- Curitiba - liegt
auf einem Hochplateau in einer Höhe von 900m und ist nur eine Flugstunde
des beeindruckendsten Naturschauspiels dem "Foz do Iguaçu"
entfernt.
Die Stadt besitzt eine einmalige Charakteristik durch die europäische
und orientalische Kolonisierung sowie der Ökologietradition und
der weithin unberührten wilden Natur. Curitiba ist die Stadt mit
dem grössten Baumbestand und wird als beste Lage und Lebensqualität
bezeichnet. Auf seine 1,6 Mill. Einwohner kommt eine Grünfläche
von ca.50km² pro Einwohner. Die Statistik beweist, dass Curitiba
eine Stadt mit den meist bepflanzten Bäumen von ganz Brasilien bezeichnet
wird.
Umringt von 26 Parks und Wäldern bietet Curitiba grosse Freizeitgelegenheiten,
Sportplätze, Rasenflächen und Fahrradbahnen. Der Botanische Garten
bietet einen herrlichen Ausflug zum bekanntesten Postkartenmotiv,
dem Glas-Treibhaus mit seiner futuristischen Architektur, in dem
sich alle möglichen Arten der brasilianischen Flora befinden. Im
Park befindet sich auch ein botanisches Museum und Ausstellungsplätze.
Curitiba hat zu Recht den Ruf der saubersten Stadt Brasiliens und
ist sehr fussgängerfreundlich angelegt.
Einen Rundgang sollte man im Zentrum an der Rua das Flores
beginnen. Dies ist eine ausgedehnte Fussgängerzone, die nach ihren
schönen Blumenkörben benannt und von Geschäften, Boutiquen sowie
von einladenden Cafés, Restaurants und Konditoreien gesäumt ist.
Eines der Hauptattraktionen der Rua das Flores ist die "Boca
Maltida", ein Treffpunkt der Geschäftsleute aus den verschiedensten
Sektoren Curitibas und somit ein idealer Platz für eine gute Unterhaltung
bei einem köstlichen Cafézinho.
Unweit davon findet sich das historische Zentrum Curitibas, das
sich auf die Häuserreihen um den Largo da Ordem, einem gepflasterten
Platz, konzentriert, der von der Igreja da Ordem Terceira de São
Francisco das Chagas beherrscht wird. Auf dem Hügel oberhalb der
Kirche liegt das Garibaldi-Mini-Shopping, in dem kunsthandwerkliche
Gegenstände aus ganz Brasilien, Schnitzarbeiten, Töpfer- und Lederwaren
ebenso wie Strohartikel zu kaufen sind. Nachts, wenn sich Musiker
einfinden und die Strassencafés voll sind, ist am Orden-Platz jede
Menge los. Hügelabwärts zur Rua das Flores hin liegen die Praça
Tiradentes mit neugotischer Kathedrale und ganz in der Nähe an der
Praça Generoso Marques das staatliche Historische Museum.
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Weitere Sehenswürdigkeiten:
Farol do Saber - Rua João Gava
Die Absicht des Baus der Bibliothek lag darin, den Zugang des allgemeinen
Wissens für den Unterricht an den städtischen und öffentlichen Schulen
mannigfaltiger zu gestalten. Diese Bibliotheken wurden "Farol
do Saber - Leuchtturm des Wissens" genannt und brachte dadurch
ein wichtiges kulturelles und wirtschaftliches Zentrum nach Curitiba.
Teatro Guaíra - Rua 15 de Novembro, o/Nr.
Als Teatro sao Deodoro, zu Ehren des Theodoro Ebano Pereira, wurde
es 1884 eingeweiht und liegt an der Rua Dr.Muricy - früher Rua Nova.
Während der französischen Revolution (1893-1895) diente es als politisches
Gefängnis. Der Hörsaal wird als einer der grössten von Lateinamerika
betrachtet. In den verschiedenen Abteilungen sind das Amateurtheater,
die Bibliothek, die Zentrale für Produktion und Kommunikation, sowie
das Theatermuseum und Kursangebote für den klassischen Tanz.
Passeio Público - Rua Luiz Leão, o/Nr.
Der Passeio Público ist ein unter Naturschutz stehender Reliquienschrein
mit einer Fläche von ca. 70.000m² und 35 Attraktionen. In diesem
Park gibt es drei Teiche auf denen jeweils eine Insel ist. Auf der
"Ilha da Ilusão" fand die Krönung des "Príncipe dos
Poetas Paranaenses - Prinz der Dichter von Paraná" am Anfang
des letzten Jahrhunderts statt. Hier ist der Treffpunkt von Kindern
und Erwachsenen mit Spielplätzen und Fahrradwegen.
Universität für Umwelt - Rua Victor Benato,210 - Pilarzinho
Die Universität wurde am 15.Juni 1992 eingeweiht - mit dem Vorsatz
- den Menschen den Umweltschutz als Überlebensfaktor zu erwecken.
Die Fläche von 874m² besteht aus Eukalyptusbäumen und eine spiralförmige
22m lange Rampe, mit einem schönen Panoramablick auf die ganze Umgebung.
Die Universität liegt inmitten eines 37.000m² natürlichen Waldes,
dem "Bosques Zanelli", in dem seit 1947 der grösste Steinbruch
von Curitiba war.
Deutscher Wald - "Jardim Schaffer", zwischen den Strassen
Franz Schuber, Nicollo Paganini und Francisco Schaffer
Er bedeckt eine Fläche von 38.000km², wovon der grösste Teil aus
einheimischen Wald besteht. Am oberen Teil des Parkeingangs ist
das "Oratório Bach", eine Nachbildung einer Holzkirche,
in welchem sich ein Konzertsaal für 100 Personen befindet. An der
Seite ein kleiner Wasserfall mit einer Brücke, die zum Eingang eines
50m hohen Turms mit Aussichtsplatz, führt. Ein weiterer Weg führt
zur "Casa dos Contos - Nachbildung eines Hexenhauses",
in dem eine Bibliothek mit Kinderbüchern zu finden ist. Eine weitere
Brücke führt zum unteren Eingang, wo sich die Freilichtbühne befindet,
die als Hintergrund von Blumenbeeten eingefassten "Mural de
Fausto" darstellt. An zwölf Kachelwänden wird die Geschichte
von Hänsel und Gretel erzählt, dass sich im Laufe der Jahrhunderte
zu einem der populärsten Märchenbücher entwickelt hat.
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Estação Plaza
Show
Mit einer Fläche von 76.000m² ist es das erste Freizeitzentrum
Brasiliens. Die Attraktionen sind vor allem das Vergnügen, die Unterhaltung
und die Gastronomie, verschiedene Darbietungen auf der Bühne im
Laufe des Tages und ein Disk-Jockey-Platz. Die Auswahl reicht von
den Darbietungen auf der Strasse bis zu den Aktivitäten im Playcenter
"Parque da Mônica" mit Spielzeug und Computerspielen,
sowie die ununterbrochenen Programme der zehn Kinos. Der Platz der
Gastronomie hat 490 Restaurants und Bars und es werden die besten
Gerichte aus der brasilianischen, japanischen, chinesischen und
italienischen Küche angeboten.
Die typischen Gerichte der Stadt finden Sie im Stadtteil "Santa
Felicidade". Dieser Ort ist das beste Ziel um vielfältige
und köstliche Gerichte zu kosten, wie das traditionelle "Galeto
und Polenta". Hier befinden sich auch die traditionellen Weinkellereien
und Weinkantinen, Läden volkstümlicher Kunst und Weidenmöbel, sowie
das eindrucksvolle Eingangsportal des Stadtteils. Dieses Portal
wurde am 27.Oktober 1990 zur Ehre der ersten italienischen Einwanderer
aus dem letzten Jahrhundert, eingeweiht.
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