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Strassenkarte
von Paraíba
Die bedeutendste wirtschaftliche
Region dieses kleinen Bundesstaates ist der
Küstenstreifen gespeist durch den Tourismus, durch Zuckerrohr
und durch Ananas. Für die meisten Besucher ist Paraíba gleichbedeutend
mit farbigen Klippen an der Küste, Kokospalmen und dem einzigen
offiziell zugelassenen FKK-Strand in Brasilien, der Praia de Tambaba.
Die Hauptstadt João Pessoa setzt verstärkt auf den Tourismus und
hat hier auch einiges zu bieten. Sie kann ausser auf die Traumstrände
und auf ihr Alter noch auf einen ganz ungewöhnlichen Reichtum an
Grünflächen verweisen. Die Einheimischen nennen sie "Cidade
Jardim - Gartenstadt", und eine Studie der UNO nennt sie zweitgrünste
Stadt der Erde, nur noch übertroffen von Paris. Auf jeden Einwohner
kommen ca.30m² Grünfläche.
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Rio Paraíba |

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Eine der vielen grünen
Postkartenansichten der Stadt ist der von Burle Marx entworfene
Parque Solon de Lucena genau im Zentrum, mit einem See, künstlichen
Gärten und Hochaufragenden Palmen versehen. Das einzige Prunkstück
der Stadt ist die barocke Igreja de São Francisco am Praça São Francisco,
die als eine der schönsten Kirchen Brasiliens gilt. Die Fassade,
die Kirchtürme und das Kloster São Antônio zeigen ein wahres Sammelsurium
von Baustilen. Wände mit portugiesischen Fliesen führen hinauf zu
den aus Jacarandá-Holz geschnitzten Türen der Kirche. Öffnungszeiten:
Dienstag bis Samstag von 08:00-11:00 Uhr und von 14:00-17:00 Uhr.
Neben barocken Kirchen und grünen Parks zählen schliesslich die
recht sauberen Strände der Stadt zu den besonderen touristischen
Attraktionen. Es heisst, João Pessoa sei die einzige Küstenhauptstadt
Brasiliens, die keine Abwässer ins Meer leitet. Auch sieht man keine
hässlichen Hochbauten, im Bereich der drei strandnächsten Strassen
ist die Errichtung von Gebäuden mit mehr als drei Stockwerken verboten.
Selbst die Praia Tambaú, zentrumsnächster und belebtester Strand
der Stadt mit vielen Hotels, Bars und Restaurants wirkt trotz der
Urbanisierung noch ein wenig wild- und urwüchsig.
Von Tambaú aus in nördlicher Richtung folgt die ebenfalls recht
belebte Praia Manaíra und 3km weiter die Praia do Bessa, wegen ihrer
Korallenriffe vor allem bei Tauchern beliebt. Zum Picãozinho-Riff
mit seinen Naturschwimmbecken und Fischwärmen sowie zu der 2km²
grossen Sandbank von Areia Vermelha gelangt man per Boot, ebenfalls
zur Praia do Jacaré.
Am beliebtesten bei ausländischen Touristen ist jedoch die Praia
Tambaba, ca.50 km entfernt im Distrikt von Conde. Abgesehen von
seiner Vegetation, seiner Felsenriffe und Naturschwimmbecken wurde
er berühmt und berüchtigt als erster FKK-Strand (1989) im Nordosten
Brasiliens.
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Sandbank Vermelha |

Spuren von Dinosaurier - Sousa |
Sousa, 434km westlich
von João Pessoa gelegen, ist für eine aussergewöhnliche Touristenattraktion
bekannt: Hier kann man sich Spuren von Dinosauriern ansehen. Diese
Suren wurden 1920 von einem Geologen entdeckt, der eigentlich die
Trockenzeiten untersuchte, das Hauptübel im "Sertão".
Spätere Funde von Abdrücken an 13 verschiednen Stellen entlang des
Rio Peixe zeigten, dass die ganze Region einst ein "Dinosauriertal"
gewesen sein muss. Spuren von Dinosauriern sind in der unmittelbaren
Nähr von Sousa an mindestens drei Stellen zu sehen. Die beste liegt
4km ausserhalb der Stadt am Passagem das Pedras da Fezenda Ilha
am Ufer des Rio do Peixe, wo Dinosaurier, die aufgrund der Grösse
und Tiefe der Eindrücke zwischen drei und vier Tonnen gewogen haben
müssen, mindestens 50 Fussabdrücke hinterlassen haben.
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João Pessoa |

"Der östlichste Punkt
von Amerika" |
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Bildband Brasilien
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