Strassenkarte von Pará
In Pará, dem flächenmässig zweitgrössten Bundesstaat Brasiliens, in der
Grösse Westeuropas, leben knapp fünf Millionen Menschen, meist Mestizen aus
der Verbindung von Europäern und
Ureinwohnern.
Neben der Rinderzucht und dem Anbau von Mais, Reis, Pfeffer und
Maniok
sind hier auch noch die Gewinnung von Kautschuk und das Sammeln der
Paranüsse von Bedeutung.
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Die tief gelegenen Gebiete des Flachlandes nehmen das
zentrale Gebiet des Bundesstaates ein und erstrecken sich in Richtung Ozean.
Süden und Norden sind von Gebirgen gekennzeichnet, welche in den südlichen
Gebieten zahlreicher und weiter nördlich Höhergelegen sind.
Unzählige Flüsse mit einem hohen Potenzial zum Angeln und Energetik
durchfliessen den Bundesstaat, wobei sich drei unter ihnen besonders
hervorheben: der Tapajós, Xingu und Tocantins. Mehr als 80% der Pflanzenwelt
wird durch Wälder auf festem Boden bestimmt. Der Rest durch grossflächige
Buschsteppengebiete, Felder, Watts und Igapó-Wäldern.
In der Region um die Flussmündungen stösst man auf eine grosse
Inselvielfalt, unter welchen sich die
Ilha Marajó als grösste Flussinsel der Welt heraushebt. In der
gesamten Region bildet die andauernde Mischung von Süsswasser der Flüssse
mit dem Salzwasser des Meeres Lebensvorraussetzungen für eine reiche und
vielfältige Fauna, welche Watte, Sandbänke und überschwemmte Flächen.
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Bildband Brasilien
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