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Die
Insel Algodoal ist ein paradiesisches Fleckchen Erde und sein Fischerdörfchen
sind in Touristenkreisen noch weitgehend unbekannt. Sie ist nur
mit winzigen Fischerbooten vom 170km nordöstlich von Belém gelegenen
Marudá erreichbar - unweit der Amazonasmündung. Liebhaber von weissen,
unendlich langen Sandstränden und ruhigen Eckchen werden ihr Ziel
ihrer Wünsche erreicht haben!
Algodoal ist aus dem portugiesischen Wort "Algodão" abgeleitet,
das übersetzt Baumwolle bedeutet. Zurückzuführen ist die Bezeichnung
darauf, dass die Sanddünen, wenn man sich sich aus einiger Entfernung
ansieht, an Baumwolle erinnern. Der indianische Name der Insel lautet
"Ilha de Maiandeua" (für Mutterland).
Auf der Insel ist einiges zu sehen. Der beste Strand ist die Praia
da Princesa, vom Dorf auf der anderen Seite einer kleinen Bucht.
Das dunkle Wasser dieses Sees ist umgeben von weissem Sand und einheimischer
Vegetation. Das tropische Waldschutzgebiet Rio Centenário, das grösste
Igarapé auf der Insel, kann auch mit einem Bestand an Königspalmen
aus dem Amazonasgebiet und anderen einheimischen Pflanzenarten aufwarten.
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Im Dorf Algodoal |
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Das Dorf Algodoal
ist arm, aber mit Strassen aus Sand und ausser von Pferden oder
Eseln gezogenen Karren, sehr malerisch. Es gibt weder Autos, die
nicht nach Algodoal mitgenommen werden dürfen, noch Strom. Es gibt
bereits einige, ziemlich rustikale Unterkünfte. Im Juli, während
des Karnevals, in der Osterwoche und an langen Wochenenden verdoppeln
sich jedoch die Übernachtungspreise.
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Praia da Princes |
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