Kirchen, Museen, Skulpturen, Malereien, Quellen
und
Gebäude der Barockzeit bewahren ein Szenarium aus der brasilianischen
Kolonialzeit.
Ausser Kunst und Geschichte bietet Ouro Preto seinen
Besuchern viel Freude, verbunden mit zahlreichen natürlichen Leckerbissen.
Als brasilianischer Barockschatz bildete sich die Stadt Ende des 17.Jh.
heraus. Zu jener Zeit, als Vormärsche ins Landesinnere auf der Suche nach
Gold häufig waren. In dieser Stadt ist auch die bedeutendste Sammlung an
Kunst und barocker Architektur Südamerikas zu finden. Diese führte dazu,
dass die UNESCO im Jahre 1980 Ouro Preto zum kulturellen Erbe der Humanität
ernannte.
Die geographische Lage der Stadt ist aus ihrer Gründerzeit zu erklären, als
Ouro Preto noch ein Siedlungsgebiet der Bergwerke war. Jenes erstreckte sich
Nähe der Berge Ouro Preto und Itacorumim bis hin zum Flusstal Funil. Mit der
steigenden Häuserzahl an den gebogenen Strassen und steilen Anhängen
gelegen, bildete sich nach und nach jenes unregelmässige Stadtbild heraus,
welches bis heute noch erhalten ist. Durch die Strassen in Ouro Preto
spazieren zu gehen ist für sich gesehen schon eines der beliebtesten
Besucherprogramme.
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Mit den Einnahmen aus der Mineralgewinnung sowie dem Geschick von Künstlern
wie Aleijadinho und Meister Athayde wurden Gebäude errichtet, welche sich im
weltweiten Architekturpanorama herausheben. Der Barock aus den
Bergwerksregionen ist seiner Originalität wegen unvergleichbar, denn er
verbindet den europäischen Barock mit dem Rokoko brasilianischer Einflüsse,
wobei das Marmor durch Seifenstein ersetzt wurde, der in dieser Region
leicht aufzufinden ist.
Sehenswürdigkeiten:
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Kirche Nossa Senhora do Pilar: Eine der reichsten Kirchen Brasiliens, in
welcher 472 Engel und 434kg an Gold zur Schau getragen werden. Die Steine,
welche die Altäre dekorieren, sind vergoldet.
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Kirche São Francisco de Assis: Als Kunstwerk der grössten Künstler der
Barockzeit wurde sie von Aleijadinho projektiert und wartet an der
Verkleidung des Schiffes mit einer dreidimensionalen Malerei des Meisters
Athayde auf.
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Oratoriumsmuseum: In diesem Museum sind 163
Oratorien aus dem 17., 18. und 19.Jh. ausgestellt Kunsthandwerk-Markt: Auf ihm sind Kunsthandwerke aus dem sehr begehrten
Seifenstein zu finden. Der Markt befindet sich auf dem Praça Largo de
Coimbra vor der Kirche São Francisco.
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Reisezeit:
Zu jeder Jahreszeit.
Für jene, die gern Trubel mögen, ist die Karnevalszeit die beste Zeit für
einen Besuch. Ebenso die Osterwoche, sowie das Winterfestival im Juli, an
welchem sich die Stadt in einen geräumigen kulturellen Platz mit Shows,
Tänzen, Theater, Werkstätten und Ausstellungen verwandelt. Dieses Festival
wird von der Bundesuniversität von Minas gesponsert.
Quelle: Copyright © Brasilianisches Fremdenverkehrsamt "EMBRATUR" |
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Bildband
"Historische Städte von Minas Gerais"
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