4 Tage / 3 Nächte ab 2 Personen Durchführung täglich
von April bis Oktober
Unsere Programme beinhalten auch
neben den Bootsausflügen einen
Besuch bei einer einheimischen
Familie "sogenannte
Pantaneiros", welche direkt am
Rio Cuiabá lebt, weit ab von der
Zivilisation - unter sehr
einfachen Verhältnissen - die
Familie lebt von dem, was die
Natur hergibt. Sie werden Gast
sein im Hause der Familie, um
hier eine Erfrischung zu sich zu
nehmen und das Leben der
einheimischen Bevölkerung
kennenzulernen, die ansonsten
kaum die Möglichkeit zu einem
Kontakt von Touristen hat. Wir
wollen damit unseren Kunden das
wahre Leben im Pantanal näher
bringen und einen Einblick
vermitteln. Die Familie
profitiert ebenfalls von Ihrem
Besuch, auch Spenden in Form von
Kleidung und Spielzeug für die
Kinder werden gern entgegen
genommen.
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Programm:
1. Tag:
Abholung am Flughafen in Cuiabá
durch unseren
Reiseführer/in. Fahrt von
etwa 110 Kilometer bis nach
Poconé auf asphaltierten
Strassen. In Poconé angekommen
werden Sie in einer typisch
brasilianischen Familie zu
Mittag essen und die
einheimische matogrossensische
Küche geniessen (von der
Ankunftszeit am Flughafen
abhängig). Im Anschluss Fahrt
zum Hotel Porto Jofre entlang
der Transpantaneira mit mehreren
Stopps zur Beobachtung der Flora
und Fauna (Fahrtzeit je nach Strassenbeschaffenheit etwa 3-4
Stunden). Nach Ankunft Bezug der
Zimmer und Abendessen.
Nachtsafari mit Taschenlampen
und Scheinwerfern zur
Beobachtung von nachtaktiven
Tieren nach dem Abendessen.
2. Tag:
Frühstück um 5 Uhr. Im Anschluss
um 6 Uhr beginnt eine etwa
7-stündige Bootstour tief in den
Cerrado hinein, inmitten
unberührter Natur, im Gebiet des
Rio Tres Irmãos, Rio São
Lourenço und Rio Piquiri, um
hier Jaguare aufzuspüren.
Rückkehr zum Hotel Porto Jofre
zum Mittagessen. Nach dem
Mittagessen und einer Ruhepause
erfolgt eine kleine Wanderung
bzw. Spaziergang auf dem Gelände
der Lodge bzw. in der nahen
Umgebung der Lodge, wo sich
inmitten der Lodge eine
Population von Hyazinth-Araras
das ganze Jahr über aufhält,
auch können Sie die hier
vorkommenden grossen
Viktoria-Seerosen bestaunen.
Rest des Nachmittags zur freien
Verfügung. Abendessen und
Übernachtung im Hotel. Auf
Wunsch wird noch eine
Nachtsafari zum Aufspüren von
nachtaktiven Tieren
durchgeführt.
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3. Tag:
Sonnenaufgangstour gegen 5 Uhr,
erleben Sie das Erwachen des
Pantanal, ein einmaliges
Naturschauspiel, was Sie sich
nicht entgehen lassen sollten.
Nach dem Frühstück machen Sie
eine Wanderung bzw. Spaziergang
auf dem Hotelgelände und in der
Umgebung des Hotels. Hier können
Sie insbesondere die nur hier
vorkommenden Viktoria-Seerosen
bestaunen. Rest des Vormittags
zur freien Verfügung.
Nach dem Mittagessen werden Sie
eine weitere Bootstour zum
Aufspüren von wilden Tieren und
Jaguaren (etwa 3 Stunden)
durchführen. Bei diesem Ausflug
besuchen Sie eine einheimische
Familie, die direkt am Rio
Cuiabá von dem was die Natur
hergibt lebt. Sie werden Gast
der Familie sein, eine kleine
Erfrischung einnehmen und einen
Eindruck der einfachen
Lebensverhältnisse der
sogenannten Pantaneiros
bekommen. Rückkehr zur Lodge,
Abendessen.
4. Tag:
Nach dem Frühstück Transfer zum
Flughafen nach Cuiabá bzw.
Anschlussprogramm.
Im Preis inbegriffen:
- 3 Übernachtungen in komfortablen Zimmern im Hotel
Porto Jofre inkl. Vollpension
- alle genannten Ausflüge, insbesondere eine
7-stündige - und 3-stündige Bootstour mit Besuch einer
einheimischen Familie am Fluss
- alle Transfers und alle Ausflüge vor per Auto und zu
Fuss
- 24-stündige Betreuung durch kompetente, ausgebildete
englisch- bzw. deutschsprachige Reiseführer - je nach
Verfügbarkeit
- alle Autofahrten in neuwertigen, klimatisierten und
versicherten Fahrzeugen (Kleinbus oder Pkw, je nach
Anzahl der Teilnehmer)
Nicht inbegriffen:
- Getränke, persönliche Ausgaben und Trinkgelder
Hinweis:
Aufgrund der langen Wegstrecke und Fahrtzeit ist
diese Tour nur durchführbar, wenn Sie gegen Mittag
in Cuiabá ankommen und frühestens auch gegen
Mittag/Nachmittag wieder abfliegen. Ansonsten muss
das Programm entsprechend geändert und verlängert
werden - Zwischenstop und Übernachtung auf einer
anderen Lodge -.
Anmerkungen:
Unsere Reiseführer gehören zu den besten Reiseführern im Pantanal und
kennen sich bestens in der Flora und Fauna des Pantanal aus. Sie sind sehr
erfahren im Umgang und im Aufspüren von bestimmten Tierarten. Wir bitten Sie
unbedingt, den Anweisungen der Reiseführer Folge zu leisten, da diese Safari
nicht ganz ungefährlich ist. Alle möglichen Schutz- und
Sicherheitsmassnahmen werden von uns regelmässig überprüft und bietet Ihnen
die grösstmögliche Sicherheit. Dennoch empfehlen wir zu Ihrem eigenen Schutz
den Abschluss einer Unfall- und Auslandskrankenversicherung. Für erlittene
Körperschäden übernehmen wir keine Verantwortung
Der
Jaguar (Panthera onca) ist dafür bekannt das kräftigste Gebiss aller
Wildkatzen zu haben, obwohl seine Grösse nicht die von Löwen oder Tigern
erreicht. Nichtsdestotrotz beträgt das durchschnittliche Gewicht eines
Männchens 103 kg, wobei schon vom Fang über 150 kg schwerer Jaguare im
Pantanal berichtet wurde. Aufgrund des überreichen Nahrungsangebotes, das er
im tierreichen Pantanal vorfindet, übertrifft seine Grösse hier, die der
Jaguare Mittelamerikas fast um das Doppelte. Der Jaguar, oder Onça
pintada, wie er im portugiesischen heisst, ist Einzelgänger und
bevorzugt Habitate Nahe am Wasser, im besonderen Galeriewälder. Er steht
unter strengem Schutz mit Status CITES Appendix I des Washingtoner
Artenschutzabkommens.
Gegensätzlich allgemeiner Verlautbarungen vieler Reiseveranstalter bietet
nicht der undurchdringliche Amazonas-Regenwald, sondern das Buschland und
die Savannen des Pantanals die beste Möglichkeit Jaguare zu beobachten.
Lange ging man davon aus, das Tier sei ausschliesslich nachtaktiv. Neue
Artenschutzprogramme und die Abwesenheit natürlicher Feinde tragen jedoch
dazu bei, dass die grosse Katze auch tagsüber immer häufiger zu sehen ist.
Auf seinen nächtlichen Streifzügen durchquert der Jaguar in kürzester Zeit
ein sehr grosses Gebiet. Er legt dabei bis zu 30 km zurück. Daher erfordert
es einige Zeit und Geduld, will man das Tier tagsüber beobachten. Man trifft
ihn hauptsächlich beim Ausruhen auf den Uferböschungen, fischend oder beim
Überqueren von Flüssen an, manchmal sogar nahe von Ansiedlungen.
GS |
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