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Die Araguaia-Tiefebene
wird
von gewaltigen Flüssen überschwemmt, hat eine grosse Savannenlandschaft
und ist Teil des Amazonischen Regenwaldes .
Die Gegend des
Araguaia ist von einmaliger Schönheit. Seine Pflanzen- und Tierwelt
sind durch zwei grosse Ökosysteme Brasiliens bestimmt: Buschsteppe und
dem Wald Amazoniens. Von hier ab zeigt die Natur ihre verschiedenen
Gesichter: die Savanne, der Übergang zum Wald und Regenwald. Die
Mannigfaltigkeit dieses Natursystems wird durch den Nationalpark do
Araguaia geschützt, der den Biologen, Ornithologen und
Wissenschaftlern die Möglichkeit gibt, hier die Pflanzen- und Tierwelt
zu studieren.
Das Tal des Araguaia erhielt seinen Namen durch den grossen Fluss Rio
Araguaia, der im Parque Nacional
das Emas entspringt, in der Nähe des Gebirges Serra do Caiapó. Auf
seinem Weg nach Norden ist er gleichzeitig die Grenze der Staaten
Goiás und Mato Grosso. Auf seiner Länge von 2.115km, bewässert er
unzählige Ländereien und Viehweiden. Sie wichtigsten Zuflüsse sind der
Rio das Mortes und Rio Garças.
Wie so vieles in Mato Grosso, ist auch diese enorme Region des
Araguaia Tales reich an Sehenswürdigkeiten, mit so vielen Varianten,
dass es unmöglich ist, diese alle zu beschreiben. Es sind Savannen,
Buschsteppen, Auen, Gerölle, Übergangswälder, Graslandschaften usw.
Wahrscheinlich ist aus diesem Grund die vorhandene Fauna so
Vielfältig.
Eine Bootsfahrt auf dem Araguaia ist unvergesslich. Die Steilufer,
Sandbänke und unzähligen Strände, Vogelschwärme und vielleicht sehen
sie Delphine, all dies bleibt in Erinnerung. Auf dem Land sind es
die Blumen, die exotischen Tiere wie der grosse Ameisenbär, der Guará-Wolf und viele andere.
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Ameisenbär |

Guará-Wolf |
Eine weitere Attraktion sind die riesigen Termitenhügel, einige bis zu
2m hoch. In den Wintermonaten bieten diese Ameisenhügel eine
Besonderheit: Nachts strahlen sie durch die Larven der Glühwürmchen
eine Phosforizierendes Licht aus. Die Nahrung der Glühwürmchen sind
die Termiten. Dieses Phänomen nennt sich Biolumiscência.
Der Rio Araguaia und andere Flüsse dieser Region sind bekannt für
ihren Fischreichtum: Pirarucu, Pirararas, Matrinchãs und Tucunarés
sind einige Arten die im Fluss zu finden sind.
Es ist unverzeihlich die Ilha do
Bananal, die grösste schwimmende Insel der Welt nicht zu besuchen.
Hier wurde der Parque Nacional
do Araguaia geschaffen, wo noch viele Indianerdörfer der Tapirapés,
Txucurramães und Carajás anzutreffen sind. Im Sommer werden die
bekanntesten Strände: São Felix do Araguaia, Barra do Garças, Luciara,
Sta.Teresinha und Cocalinhos mit seinem Fischerfest, von den Touristen
besucht. In Barra do Garças gibt es den Park der heissen Quellen mit
Heilbädern zwischen 32° und 46°C.
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