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Der Nationalpark,
am 12.April 1989 gegründet, liegt 67km nördlich von Cuiabá. Da der
Park in der Übergangszone zwischen Amazonien und der
Cerrado-Buschsteppe
Zentralbrasiliens liegt, ist er besonders tierreich: Füchse, Gürteltiere,
Geier und verschiedene Papageienarten sind hier anzutreffen.
Der
Zugang zur höchsten Erhebung innerhalb des Chapada dos Guimarães,
dem Morro de São Jerônimo mit 930m, ist untersagt. Spektakulärste
Sehenswürdigkeit ist der aus einer Höhe von 86m herunterstürzende
"Véu de Noiva - Brautschleier-Wasserfall". Besucher können
den Wasserfall von oben bewundern oder eine halbe Stunde durch den
Dichtbewaldeten Canyon zu seiner Sohle wandern. Dringt man tiefer
in die Chapada ein, gelangt man zu der Casa da Pedra, einer natürlichen
Höhle, die von einem gewaltigen Steingesims gekrönt wird, und der
Caverna do Francés, deren Wände mit primitiven Zeichnungen bedeckt
sind. Diese und andere Höhlen sind nach langen Wanderungen zu erreichen,
doch können sie teilweise überflutet sein, so dass man Führer, Lampen
und eine entsprechende Ausrüstung benötigt.
Das historische Chapada dos Guimarães mit seiner 200 Jahre alten
Santa-Ana-Kirche wurde gegründet, um Bergwerksarbeiter mit Lebensmitteln
versorgen zu können. Gleich ausserhalb der Stadt markiert ein Denkmal
den genauen geografischen Mittelpunkt Südamerikas.
Die geografische Lage sowie die wunderbare Natur der Hochebene
gewann noch mehr an Zauber, als herausgefunden wurde, dass sie
archäologische Kostbarkeiten verbirgt. Knochenfunde von Dinosauriern
aus der Jurassikhzeit, Versteinerungen zahlreicher Tiere und
Muscheln sowohl primitive Gravierungen und Malereien weisen in den
46 bereits identifizierten Wohnstätten auf die Vorfahren der in
Amerika lebenden Völker.
Anreise:
Ausgehend von Cuiabá, auf die Rodovia Emanuel Pinheiro - MT-251
-, 67km
Öffnungszeiten:
Täglich von 08:00 - 17:00 Uhr

Lago Azul - Höhle |

Véu de Noiva |

Lobo-Guará |

Algodão-do-cerrado |
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