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Chapada das Mesas

   
     

Anziehungspunkt für Liebhaber des Abenteuertourismus

Das perfekte Reiseziel für Liebhaber des Ökotourismus in Maranhão heisst Chapada das Mesas.
Die Städte Carolina, Imperatriz und Riach
ão, am Rio Tocantins, etwa 850km von São Luís entfernt, sind die Ausgangspunkte für eine Tour Richtung Abenteuer.
Die bukolische Atmosphäre der Stadt Carolina steht im Gegensatz zu den abenteuerlichen Möglichkeiten der Umgebung. Wasserfälle und Canyon sind Bestandteile der Landschaft, der Besucher wird ständig mit überraschenden Sehenswürdigkeiten konfrontiert. Ein Beispiel dafür ist der "Poço Azul", ein Naturbecken mit türkisfarbenen Wasser zwischen schönen Felsen.

Besonders beliebt sind auch die Wasserfälle Santuário Pedra Caída, ein 50m hoher Wasserfall mit einem gigantischen Naturbecken, in einem Canyon gelegen. Der steinige Weg zum schönsten Wasserfall ist eine Herausforderung für Abenteuertouristen, sogar gute Sportschuhe bieten keinen kompletten Schutz gegen die Steine, aber die Mühe lohnt sich. Um zum Naturbecken zu gelangen, muss man 100 Holzstufen heruntergehen und in einem 300m tiefen Can

yon mit grosser Vorsicht hereingehen, um nicht herunterzustürzen. Von dort aus noch 50m klettern, bis man endlich Pedra Caída erreicht hat. Jedoch wird der Besucher mit einem unvergleichlichen Anblick konfrontiert. Mit der Kraft der Natur hat sich eine Spalte im Stein gebildet, die eine aussergewöhnliche Form annahm. In der Mittagszeit, wenn die Sonne darauf scheint, nimmt der Fels eine rötliche Farbe an, während das Wasser des Beckens beinahe durchsichtig wirkt. Nach vergeblichen Versuchen, durch das Becken zum Wasserfall zu schwimmen, müssen sogar gute Schwimmer sich geschlafen geben, denn die Bewegung im Wasser verstärkt die Strömung.
 

Weitere Sehenswürdigkeiten der Region sind die Wasserfälle São Romão, Cachoeira do Prata und Itapecuruzinho, der Badeort am Rio Lajes, die Insel Ilha dos Botes und der Rio Sereno.
Von São Paulo nach Carolina fährt man meistens über Brasília, Araguaina und Tocantins oder über Imperatriz. Der Name "Imperatriz" bezieht sich auf die erste Frau des Kaisers D.Pedro I: die Österreicherin Dona Leopoldina. Die 230km von Imperatriz nach Carolina zeigen die Schönheit der Chapadas, die an riesige Skulpturen erinnern.
Carolina ist eine ruhige, bukolische Stadt, die von einer atemberaubenden Natur und einer geheimnisvollen Atmosphäre umgeben ist. Der Berg Morro das Figuras z.B. zeigt Inschriften, die aus einer sehr alten Zeit stammen. Die Steine auf den Steppen erinnern an eine alte Mauer.
Vielen Touristen kommen nach Carolina, um die Strände und Sandbanken zu geniessen. Während der Hochsaison, zwischen Juni und September, besuchen etwa 3.000 Menschen Pedra Caída. Rego, der Tourismusbeauftragte bedauert, dass manche Besucher rücksichtslos mit der Natur umgehen. Er plant den Bau einer Seilbahn zum 378m hohen Morro do Chapéu und einer Pousada, neue Wege und zwei Rampen für die Liebhaber des Abenteuertourismus.
 

 

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