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Strassenkarte von Goiás
Goiânia hat eine recht angenehme Atmosphäre und viele Freiflächen,
die um die im Kreis verlaufenden Strassen des Zentrums angelegt
sind. Die Stadt ist in drei Bereiche
aufgeteilt: das Wohngebiet im Süden, die Verwaltung im Zentrum sowie
Industrie
und
Wirtschaft
im Norden. Kernstück der Wirtschaft von Goiânia ist die Viehzucht
in der Gegend.
In der Stadt kann man zwei interessante Sammlungen besuchen: Das
Museu Antropológico gibt einen guten Einblick in die Geschichte und
das Leben der
Indianer
der Westregion. Das Museu de Ornitologia zeigt mehr als 8.000
Präparate von Vögeln und Säugetieren, die in der Region leben.
Die kleine Kolonialstadt und ursprüngliche Kapitale ist
sehenswerter als ihre moderne Nachfolgerin. Goiás, das denselben
Namen wie der Bundesstaat trägt, liegt 144km von Goiânia entfernt.
Wenn Sie einen Spaziergang durch die Stadt unternehmen, dann werden
Sie schnell das Erbe des Goldrausches erkennen: koloniale
Architektur aus dem 18.Jh. und eine weitgehend aus Mulatten und
Mestizen bestehende Bevölkerung. Es gibt sieben Kirchen in der
Stadt, von denen die beeindruckendste die Igreja da Paula aus dem
Jahre 1761 am Praça Zaqueu Alves de Castro ist. Die Igreja Boa Morte
beherbergt ein kleines Museum, in dem sakrale Kunstgegenstände
ausgestellt werden.
Ausserhalb von Goiânia, etwa 7km entfernt,
bietet sich ein Ausflugsziel an: Der Rio Vermelho bildet dort einen
schönen Wasserfall, im Flusslauf entstehen Naturschwimmbecken, in
denen man herrlich baden kann. Einer der mächtigsten Ströme des
äusserst flussreichen Bundesstaates, der Rio Araguaia, ist ein
wahres Paradies für alle Naturfreunde. Von seiner schönsten Seite
zeigt sich der Fluss zwischen Juli und September. In der relativ
trockenen Zeit ist sein Wasserstand niedrig, so dass er weisse
Sandstrände und malerische Ufer freigibt. In den umliegenden Wäldern
halten sich viele Tiere auf, z.B. Brüllaffen und Ameisenbären. Im
Wasser tummeln sich Pacu, Dourado und Piranha.
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Rio Araguaia |
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Bildband Brasilien
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