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Ruhe oder Action -
Jericoacoara für jeden Geschmack
Nach Aussage der
Tremembé-Indianer bedeutet Jericoacoara "der Ruheplatz der
Alligatoren". Die wörtliche Übersetzung entspricht jedoch nicht der
Tatsache, denn als Reisender werden sie grössere Chancen haben,
Schweine und Esel, statt Wasserreptilien zu sehen. Auch wird gesagt,
dass Jericoacoara eine Welt der original Tupi-Indianer sei, d.h., das
"Schildkrötenloch" - und Schildkröten sind keine Seltenheit in dieser
Region.
Jeri, der allgemeine Name von Jericoacoara, besitzt eine der 10
schönsten Strände auf der Welt - nach Aussage der "The New York
Times".
Die Wanderdünen, umringt mit Seen und türkisfarbenem Wasser, welches
über die bunten Felsen fliesst, sind nur durch den hervorragenden
Umweltschutz erhalten geblieben. Jeri wurde im Jahre 2002 zum
Nationalpark erklärt mit einem Projekt zur Erhaltung der Tierwelt.
Jeri besitzt keinen Strassenbelag, asphaltierte Wege noch grosse
Gebäude. Kleine Fischerhäuser stehen Seite an Seite mit einfachen und
auch eleganten Hotels.
In dieser Region gibt es keine Hoch- oder Nebensaison - sie kann das
ganze Jahr über bereist werden. In der Zeit von Weihnachten und
Silvester ist jedoch die Ruhe eher eine Seltenheit, denn die
Ökotouristen werden dann magisch in diese Region angezogen.
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Jericoacoara |

Pedra Furada |
Sehenswürdigkeiten:
Pedra Furada
Zu erreichen: nach einem ca. 15-minütigen Fussmarsch - östlich -
bei Ebbe. Diese Strecke erhielt den Namen "Praia Malhada". Es besteht
auch die Möglichkeit dem Pfad vom Leuchtturm aus zu folgen.
Das Symbol von Jericoacoara, die perforierten Steine, haben an ihrer
Öffnung einen Durchmesser von 4m, bei denen die Besucher die Wellen,
die sich langsam fortschreiten, beobachten können. Die Felsen in der
Umgebung haben verschiedene Rot- und Gelbtöne - im Kontrast mit dem
Waldgrün während der Regen- oder Trockenzeit - die Szene wird immer
mit der Eleganz des blauen Himmels und Sees dargestellt. Zwischen Juli
und September scheint die Sonne exakt durch die Felsenöffnungen - eine
unvorstellbare und aussergewöhnliche Sehenswürdigkeit.
Duna do Pôr do Sol
Die Düne liegt auf der linken Seite des Jericoacoara-Strandes. Hier
treffen sich Besucher um den Sonnenuntergang zu sehen.
Die Duna do Pôr do Sol hat eine Höhe von 30m und einen Hang von
80° - bei Ebbe bildet sich eine Höhle zwischen dem Meer und dem
Sandberg.
Umgebung:
Praia do Preá
13km östlich. Der Praia do Preá ist ein 8km Sandstreifen und der
Horizont ist in jedem Blickwinkel gleich entfernt - ein schöner Ort um
im Meer baden zu gehen. Hier gibt es friedliche Fischerdörfer mit
einigen Bars und Unterkünften. In der Nähe des Jijoca-Sees wird
aktiver Tourismus durchgeführt.
Lagoa Azul und Lagoa Paraíso
Erreichbar entweder durch das Städtchen Jijoca de Jericoacoara
oder durch Praia do Preá. Lagoa Azul und Lagoa Paraíso sind in Wirklichkeit ein
lang gestreckter See - mit einer Fläche von 30km² - und wird in der
Öffentlichkeit "Jijoca-See" genannt. Die Ufer des Lagoa Azul sind
wenig besucht, während Paraíso sich weiterentwickelt und viele
Verkaufsstände hat. Es ist ideal zum Windsurfen - Motorboote sind
untersagt - und eine Fahrt auf dem Floss ist sehr angenehm.
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Duna do Pôr do Sol |

Lagoa Azul |
Praia de Guriú
11km westlich von Jericoacoara - zwischen See und der Pôr do Sol
Dune. Auf dem Weg passieren Sie den Praia Mangue Seco mit Wüste und
exotischen Flair. Guriú ist ein sehr grosser Strand mit hellen weichen
Sand, umringt mit Dünen, Riffen und Kokosnusspalmen.
Camocim
Von Fortaleza auf der BR 222 nach Aprazível - an der Kreuzung
rechts auf die CE 364.
Camocim ist eine über 100 Jahre alte Stadt und wichtiges Fischzentrum
von Ceará. Hier gibt es sehr schöne Natursehenswürdigkeiten wie der
Praia Barrinhas mit seinem Quellwasser und die Seen Cangalha und
Boqueirão. Auf der Anhöhe sind die ankommenden Fischerboote und den
Sonnenuntergang zu beobachten.
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